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Trampen

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
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Trampen
Zwei Anhalterinnen in Krakau, einer Stadt in Polen. Offensichtlich wollen sie in die slowakische Hauptstadt Bratislava.

Trampen nennt man es, wenn man mit dem Auto mitfährt. Gemeint ist, dass jemand ohne ein eigenes Auto reist. Er bittet fremde Autofahrer, dass er mit ihnen mitfahren darf. Man spricht auch von Autostopp.

Die Tramper nennt man auch Anhalter, weil sie Autos anhalten. Sie stellen sich an den Rand der Straße und machen ein Zeichen, dass sie mit wollen. Dieses Zeichen ist meist der Daumen, den man nach oben hält. Man kann auch auf ein Schild den Ort schreiben, zu dem man mitgenommen werden will.

Das Reisen per Anhalter hat einen großen Vorteil: Man muss sich kein Auto kaufen. Allerdings weiß man nicht, ob man tatsächlich jemanden findet, der einen mitnimmt. Man kann deshalb schlecht einschätzen, wann man ankommt.

Ist Trampen eine gute Idee?

Die Polizei weist auch auf die Gefahren beim Trampen hin. Manche Autofahrer könnten die Tramper ausrauben oder ihnen schlimme Sachen antun. Die Wissenschaft kann aber nicht bestätigen, dass Trampen besonders gefährlich sei. Man sollte zur Sicherheit aber erwachsen sein und zu zweit. Zudem haben auch viele Autofahrer Angst, Anhalter mitzunehmen.

Andere Leute sind gegen das Trampen, weil die Anhalter umsonst fahren wollen und die Autofahrer ausnutzen. Darum sollten Anhalter bereit sein, etwas Geld für das Benzin zu zahlen. Manche Anhalter finden: Trampen ist gut für die Umwelt, weil dann mehr Menschen in einem Auto sitzen, das sowieso fährt.




Zu „Trampen“ findet ihr mehr Inhalte in der Kindersuchmaschine „Frag Finn“.

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