Baumkuchen

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
Ein typischer Baumkuchen.

Der Baumkuchen ist ein Kuchen, der als typisch für Deutschland gilt. Es ist ein Kuchen mit Schokoladenüberzug, der wenn man ihn aufschneidet, innen eine Musterung hat, die an die Ringe von einem Baum erinnert. Daher kommt der Name des Kuchens. Baumkuchen wird insbesondere in der Weihnachtszeit gern gegessen.

Der Teig beim Baumkuchen besteht aus Mehl, Eiern, Butter, Zucker und Vanille. Er wird Schicht für Schicht auf einer sich drehenden Walze gebacken. Sobald der Teig außen braun ist, kommt eine neue Schicht darüber und immer so weiter. Auf diese Weise entsteht das typische Holzmuster. Nach dem Backen muss der Kuchen etwa einen Tag abkühlen. Danach wird er mit Schokolade überzogen.

Hier wird gerade eine neue Schicht Teig aufgetragen.

Weil der Baumkuchen so kompliziert herzustellen ist, gilt er als König der Kuchen. Die Konditoren verwenden ihn als ihr Symbol, ähnlich wie die Bäcker die Brezel als Symbol verwenden.

Erste Rezepte für Baumkuchen gab es bereits in der frühen Neuzeit in Italien. Als Heimatort des Baumkuchens gilt heute die Kleinstadt Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Dort entstand im 19. Jahrhundert der Baumkuchen so wie wir ihn heute kennen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Baumkuchen auch in Japan sehr beliebt. Der japanische Baumkuchen unterscheidet sich ein wenig vom deutschen Original. Er ist meist weicher, fluffiger und saftiger. Es gibt ihn dort in vielen Geschmacksrichtungen wie Kaffee, Banane oder Matcha, der japanische Grüntee.




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