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Handschrift: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 24. Juli 2016, 23:45 Uhr

Der Codex Manesse ist eine berühmte Handschrift aus dem Mittelalter. „Codex“ ist ein altes Wort für ein Buch. Gemeint sind Blätter, die aufeinander gelegt und zusammengebunden wurden.

Die Handschrift ist die Art und Weise, wie ein Mensch schreibt. Jeder Mensch hat eine bestimmte Handschrift. Fachleute können daran erkennen, wer etwas geschrieben hat. Das ist wichtig, wenn zum Beispiel ein Betrüger eine Unterschrift nachgemacht hat.

In der Schule spricht man von der Handschrift eines Schülers und meint, ob das Geschriebene gut lesbar ist. Das wird eine „gute Handschrift“ genannt. Mit der Hand schreibt man häufig in einer Schrift, die Schreibschrift heißt. Mit ihr schreibt man flüssiger, als wenn man Druckschrift verwendet. Die Druckschrift erinnert an die Buchstaben in gedruckten Büchern und im Computer.

„Handschrift“ heißt auf Latein „Manuskript“. Gemeint ist ein Werk, das auf Papier mit der Hand geschrieben wird. Vor dem Ende des Mittelalters gab es noch keine Druckereien. Man musste alles mit der Hand schreiben. Das Exemplar eines Buches nennt man daher ein Manuskript. Auch heute noch spricht man von einem Manuskript. Damit meint man, was ein Schriftsteller selbst geschrieben hat. Damit geht er zur Druckerei, die ein Buch daraus macht.