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Beschleunigung: Unterschied zwischen den Versionen

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Als Beschleunigung bezeichnet man eine Vergrößerung der Geschwindigkeit. Wenn ein [[Auto]] an der Ampel bei grün beschleunigt, so wird seine Geschwindigkeit immer größer. Wird die Geschwindigkeit verringert, so spricht man von Verzögerung. Wenn das Auto also an der nächsten roten Ampel wieder abbremst und langsamer wird, dann sagt man, das Auto verzögert.
 
Als Beschleunigung bezeichnet man eine Vergrößerung der Geschwindigkeit. Wenn ein [[Auto]] an der Ampel bei grün beschleunigt, so wird seine Geschwindigkeit immer größer. Wird die Geschwindigkeit verringert, so spricht man von Verzögerung. Wenn das Auto also an der nächsten roten Ampel wieder abbremst und langsamer wird, dann sagt man, das Auto verzögert.
  
[[Physik|Physikalisch]] gesehen handelt es sich bei beiden Begriffen um eine Beschleunigung und die Unterscheidung geschieht über das Vorzeichen: positive Werte bedeuten, dass etwas schneller wird und negativ, dass sich etwas verlangsamt. Beschleunigung bedeutet also einfach eine Geschwindigkeitsänderung in einer bestimmten [[Zeit]].
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[[Physik|Physikalisch]] gesehen handelt es sich bei beiden Begriffen um eine Beschleunigung und die Unterscheidung geschieht über das Vorzeichen: positive Werte bedeuten, dass etwas schneller wird und negative Werte, dass sich etwas verlangsamt. Beschleunigung bedeutet also einfach eine Geschwindigkeitsänderung in einer bestimmten [[Zeit]].
  
 
== Wie ist die Beschleunigung, wenn etwas auf die Erde fällt? ==
 
== Wie ist die Beschleunigung, wenn etwas auf die Erde fällt? ==
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Die Beschleunigung im freien Fall nennt man Fallbeschleunigung. Galileo machte dieselbe Beobachtung mit allen Gegenständen außer beispielsweise mit Hühnerfedern. Die wurden durch die Luft zu stark abgebremst.
 
Die Beschleunigung im freien Fall nennt man Fallbeschleunigung. Galileo machte dieselbe Beobachtung mit allen Gegenständen außer beispielsweise mit Hühnerfedern. Die wurden durch die Luft zu stark abgebremst.
  
Die Messung ergibt: Im freien Fall erreicht ein Gegenstand in einer Sekunde eine Geschwindigkeit von 36 Kilometern pro Stunde. Abgekürzt sind das 36 km/h. Diese Zahl zeigt der Tacho im Auto an. Nach zwei Sekunden sind es 72 km/h, nach drei Sekunden bereits 108 km/h. Diese Beschleunigung erreicht auf der Straße nur ein Rennwagen.
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Die Messung ergibt: Im freien Fall erreicht ein Gegenstand in einer Sekunde eine Geschwindigkeit von 35 Kilometern pro Stunde. Abgekürzt sind das 35 km/h. Diese Zahl zeigt der Tacho im Auto an. Nach zwei Sekunden sind es 70 km/h, nach drei Sekunden bereits 105 km/h. Diese Beschleunigung erreicht auf der Straße nur ein Rennwagen.
  
 
Die Fallbeschleunigung hat nur hier auf der Erde diesen Wert. Auf dem [[Mond]] ist die Anziehungskraft deutlich niedriger, weil der Mond viel kleiner ist als die Erde. Die Beschleunigung ist nur etwa ein Sechstel so stark. Filme der Astronauten auf dem Mond wirken wie in Zeitlupe, weil dort alles nur etwa ein Sechstel so schnell beschleunigt. Umgekehrt gilt: Auf großen [[Planet]]en wie beispielsweise dem [[Saturn]] oder dem [[Jupiter]] wirkt eine viel stärkere Fallbeschleunigung.
 
Die Fallbeschleunigung hat nur hier auf der Erde diesen Wert. Auf dem [[Mond]] ist die Anziehungskraft deutlich niedriger, weil der Mond viel kleiner ist als die Erde. Die Beschleunigung ist nur etwa ein Sechstel so stark. Filme der Astronauten auf dem Mond wirken wie in Zeitlupe, weil dort alles nur etwa ein Sechstel so schnell beschleunigt. Umgekehrt gilt: Auf großen [[Planet]]en wie beispielsweise dem [[Saturn]] oder dem [[Jupiter]] wirkt eine viel stärkere Fallbeschleunigung.
  
 
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Version vom 21. November 2016, 15:21 Uhr

Galileo Galilei untersuchte die Fallbeschleunigung am schiefen Turm von Pisa (Italien).
Auf dem Mond ist die Anziehung viel geringer als auf der Erde, weil der Mond viel kleiner ist.

Als Beschleunigung bezeichnet man eine Vergrößerung der Geschwindigkeit. Wenn ein Auto an der Ampel bei grün beschleunigt, so wird seine Geschwindigkeit immer größer. Wird die Geschwindigkeit verringert, so spricht man von Verzögerung. Wenn das Auto also an der nächsten roten Ampel wieder abbremst und langsamer wird, dann sagt man, das Auto verzögert.

Physikalisch gesehen handelt es sich bei beiden Begriffen um eine Beschleunigung und die Unterscheidung geschieht über das Vorzeichen: positive Werte bedeuten, dass etwas schneller wird und negative Werte, dass sich etwas verlangsamt. Beschleunigung bedeutet also einfach eine Geschwindigkeitsänderung in einer bestimmten Zeit.

Wie ist die Beschleunigung, wenn etwas auf die Erde fällt?

Wenn ein Gegenstand fällt, dann macht ihn die Anziehungskraft der Erde immer schneller. Das untersuchte Galileo Galilei schon vor rund 400 Jahren. Er warf schwere Kanonenkugeln über die Brüstung eines Turms und auch leichte Holzstückchen. Dabei stellte er fest, dass alle gleich schnell auf Boden ankamen. Ein sehr verblüffendes Ergebnis.

Die Beschleunigung im freien Fall nennt man Fallbeschleunigung. Galileo machte dieselbe Beobachtung mit allen Gegenständen außer beispielsweise mit Hühnerfedern. Die wurden durch die Luft zu stark abgebremst.

Die Messung ergibt: Im freien Fall erreicht ein Gegenstand in einer Sekunde eine Geschwindigkeit von 35 Kilometern pro Stunde. Abgekürzt sind das 35 km/h. Diese Zahl zeigt der Tacho im Auto an. Nach zwei Sekunden sind es 70 km/h, nach drei Sekunden bereits 105 km/h. Diese Beschleunigung erreicht auf der Straße nur ein Rennwagen.

Die Fallbeschleunigung hat nur hier auf der Erde diesen Wert. Auf dem Mond ist die Anziehungskraft deutlich niedriger, weil der Mond viel kleiner ist als die Erde. Die Beschleunigung ist nur etwa ein Sechstel so stark. Filme der Astronauten auf dem Mond wirken wie in Zeitlupe, weil dort alles nur etwa ein Sechstel so schnell beschleunigt. Umgekehrt gilt: Auf großen Planeten wie beispielsweise dem Saturn oder dem Jupiter wirkt eine viel stärkere Fallbeschleunigung.