Adler: Unterschied zwischen den Versionen

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Adler sind große Greifvögel. Es gibt mehrere Arten, wie zum Beispiel Steinadler, Seeadler oder Fischadler. Sie ernähren sich von kleinen und größeren Tieren, die sie mit ihren starken Krallen im Flug greifen. Adler bauen ihre Nester, die man Horste nennt, meist auf Felsen oder hohen Bäumen. Dort hinein legt das Weibchen ein bis drei Eier. Die Brutzeit beträgt je nach Art 30 bis 45 Tage. Die Küken sind anfangs weiß, ihr dunkles Federkleid wächst erst später. Nach ungefähr 10 bis 11 Wochen können die Jungen fliegen.
Adler sind große Greifvögel. Es gibt mehrere Arten, wie zum Beispiel Steinadler, Seeadler oder Fischadler. Sie ernähren sich von kleinen und größeren Tieren, die sie mit ihren starken Krallen im Flug greifen. Adler bauen ihre Nester, die man Horste nennt, meist auf Felsen oder hohen Bäumen. Dort hinein legt das Weibchen ein bis drei Eier. Die Brutzeit beträgt je nach Art 30 bis 45 Tage. Die Küken sind anfangs weiß, ihr dunkles Federkleid wächst erst später. Nach ungefähr 10 bis 11 Wochen können die Jungen fliegen.



Version vom 14. April 2015, 13:31 Uhr

Der Steinadler ist das Wappentier von Deutschland. Auf diesem Bild wurden mehrere Fotos von Steinadlern zusammenkopiert.

Adler sind große Greifvögel. Es gibt mehrere Arten, wie zum Beispiel Steinadler, Seeadler oder Fischadler. Sie ernähren sich von kleinen und größeren Tieren, die sie mit ihren starken Krallen im Flug greifen. Adler bauen ihre Nester, die man Horste nennt, meist auf Felsen oder hohen Bäumen. Dort hinein legt das Weibchen ein bis drei Eier. Die Brutzeit beträgt je nach Art 30 bis 45 Tage. Die Küken sind anfangs weiß, ihr dunkles Federkleid wächst erst später. Nach ungefähr 10 bis 11 Wochen können die Jungen fliegen.

Die bekannteste Adlerart in Mitteleuropa ist der Steinadler. Sein Federkleid ist braun und seine ausgestreckten Flügel sind etwa 2 Meter breit. Er lebt in Nordamerika, Asien und in Teilen von Europa, vor allem in den Alpen und rund ums Mittelmeer. Der Steinadler ist sehr kräftig und kann Säugetiere jagen, die schwerer sind als er selbst. Meist fängt er Hasen und Murmeltiere, aber auch junge Ziegen, Rehe und Hirsche, manchmal auch Reptilien und Vögel.

Im Norden und Osten von Deutschland, vor allem an der Ostsee, findet man dagegen den Seeadler: Seine Flügelspanne ist sogar noch etwas größer als beim Steinadler, nämlich bis zu 2,50 Meter. Man erkennt ihn vor allem daran, dass sein Kopf und Hals heller ist als der übrige Körper. Der Seeadler ernährt sich vor allem von Fischen und Wasservögeln.

Eng mit ihm verwandt ist der Weißkopf-Seeadler, der nur in Nordamerika vorkommt. Sein Gefieder ist fast schwarz, der Kopf dagegen ganz weiß. Er ist das Wappentier der USA.

Warum sind Adler oft in Wappen?

Schon seit dem Altertum sind Menschen fasziniert von den großen Vögeln, die majestätisch am Himmel gleiten. Forscher vermuten sogar, dass der Name Adler von dem Wort „edel“ kommt. Bei den alten Griechen galt der Adler als Symbol für den Göttervater Zeus, bei den Römern für Jupiter. Auch im Mittelalter war der Adler ein Zeichen für königliche Macht und Vornehmheit. Deshalb durften nur Könige und Kaiser den Adler als Wappentier führen. So kam er in die Wappen vieler Länder, zum Beispiel Deutschland, Österreich, Polen oder Russland. Sogar die USA haben ein Adler-Wappen, obwohl sie nie einen König hatten.