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Klexikon und Schule

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Klexikon und Schule

Das Klexikon richtet sich an Kinder. Kinder besuchen in der Regel die Schule. Können das Klexikon und die Schule zusammenarbeiten? Dieser Beitrag versucht zu beleuchten, worauf man dabei achten sollte.

Inhaltsverzeichnis

Wozu das Klexikon da ist

Das Klexikon ist eine Plattform, auf der an einer Enzyklopädie für Kinder geschrieben wird. Die Artikel sollen verständlich und kindgerecht sein. Dadurch bieten sie einen erheblichen Mehrwert im Vergleich zur Wikipedia, auch wenn man sich manches natürlich noch verständlicher oder ausführlicher vorstellen könnte.

Wichtig ist es uns, dass die Leser nicht auf völlig unfertige und ungeeignete „Artikel“ stoßen. Wir wollen keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Darum entstehen die Texte als Entwürfe in einem zwar auch öffentlichen, aber gesonderten Bereich, den „Entwurfsnamensraum“. Im Entwurfsnamensraum soll ernsthaft an einem Entwurf gearbeitet werden, so dass der Entwurf möglichst zügig ein offizieller Artikel werden kann.

Gerade Anfänger brauchen noch einiges an Hilfe von Mitmachern mit mehr Erfahrung, damit aus einem Entwurf ein Artikel werden kann. Die Zeit und Energie der Mitmacher ist begrenzt. Darum kann nicht einfach ein Entwurf zu einem beliebigen Begriff erstellt werden: Wir haben eine Wunschliste von über 1000 Artikelwünschen. Daraus wählt man sich etwas aus und legt gleich los. Ohne eine solche Beschränkung hätten wir kaum eine Chance, uns jedem Entwurf ausreichend zu widmen und Qualität zu fördern.

Warum eine Anmeldung so wichtig ist

In vielen sehr „offenen“ Wikis erlebt man oftmals unangemessenes und unproduktives Verhalten gewisser Menschen. Dazu gehört auch der sogenannte Vandalismus. Damit ist das absichtliche Verschlechtern von Inhalt gemeint. Typisch bei der Wikipedia ist der „Schülervandalismus“. Zu Schulzeiten setzen Unangemeldete Obszönes in Wikipedia-Artikel.

Darum kann man beim Klexikon nur angemeldet mitmachen, mit einem Benutzerkonto. Ein solches Konto erhält man nur auf Anfrage per E-Mail oder persönlichem Kontakt. Die Vergabe von Benutzerkonten, die Begrüßung und die Einarbeitung neuer Mitmacher kostet uns wiederum einigen Aufwand. Darum wünschen wir uns Menschen, die ernsthaft mitmachen und nicht nur einfach mal was ausprobieren wollen.

Je jünger ein Mensch ist, oder je weniger Erfahrung er im Schreiben hat, desto mehr Aufwand kann das für die übrigen Mitmacher bedeuten. Im Moment beteiligen sich nur sehr wenige Kinder direkt am Klexikon. Im Normalfall sind es die Kinder von Mitmachern, oder die Eltern sind uns anderweitig bekannt.

Was das Klexikon für die Schule sein kann

Es gibt in Europa eine Reihe von Wikis, die sich eigens Kindern widmen. Einige sind reine Ausprobier-Plattformen. Meist in einer Schulklasse können Schulkinder Seiten erstellen und bearbeiten. Die Betreiber solcher Plattformen und die Lehrer hoffen, damit bestimmte Ziele zu erreichen, wie die Einführung in das Arbeiten mit einem Wiki. Eines erreichen sie auf diese Weise bestimmt nicht: dass ein brauchbares Kinderlexikon entsteht.

Andere Wikis orientieren sich mehr an der Wikipedia und haben seit mehreren Jahren einen größeren Stock an Artikeln aufgebaut. Mitmachen kann jeder sofort, sei es mit eigenständiger Registrierung. Auf diese Weise kommt es zu Vandalismus, und anscheinend haben die Mitmacher teils sehr eigene Vorstellungen davon, was „kindgerecht“ ist. Auch eine solche Entwicklung wünschen wir uns für das Klexikon ausdrücklich nicht.

Was kann und soll aber das Klexikon für Lehrer, Eltern und Schüler bedeuten?

Wir würden uns zunächst ganz besonders freuen, wenn Kinder der Grundschule, und darüber hinaus, das Klexikon als gängiges Nachschlagewerk entdecken. Vielleicht setzen sie sich gemeinsam mit ihren Eltern vor den Computer, gerade, wenn die Kinder noch jünger sind. Außerdem schicken Lehrer ihre Schüler mit gutem Gewissen zum Klexikon.

Im Unterricht kann man Klexikon-Artikel mit Wikipedia-Artikeln vergleichen, beziehungesweise mit dem kurzen Einleitungsteil am Anfang des Wikipedia-Artikels. Schülern werden die Vor- und Nachteile beider Nachschlagewerke auffallen. Dazu lassen sich viele geeignete Fragen stellen, die die Medienkompetenz fördern.

Was halten die Leser vom Klexikon?

Noch mehr würden wir uns freuen, wenn eine sinnvolle Zusammenarbeit entstehen kann. Womit man dem Klexikon besonders helfen kann? Feedback. Gerade für die Mitmacher eines Kinderlexikons ist es wichtig zu erfahren, was die Zielgruppe eigentlich vom Inhalt hält. Was ist aufgefallen? Was ist in Ordnung, was geht noch besser? Sie können uns solches Feedback gern per E-Mail schicken.

Wenn Sie des öfteren Feedback sammeln, besprechen und an uns weitergeben möchten: Sie können mit einem Klexikon-Benutzerkonto das Feedback auch direkt auf eine Diskussionsseite stellen, passend zum entsprechenden Artikel. So ist die Chance am größten, dass Mitmacher das Feedback entdecken, darauf reagieren oder etwas damit anfangen.

Kinder schreiben für Kinder?

Und die Gretchen-Frage? Wie deutlich geworden sein dürfte, sind wir ein wenig skeptisch, wenn eine große Anzahl von Schülern Klexikon-Artikel schreiben will oder soll. Wenn es darum gehen soll, dass die Texte tatsächlich einmal ins Klexikon aufgenommen werden, dann brauchen die Schüler sehr viel Begleitung, die von der Lehrperson ausgehen muss.

Die Texte werden technisch gesehen von der Lehrperson in das Klexikon eingegeben, als Entwurf. Die Lehrperson trägt eine besondere Verantwortung dafür, dass solche Texte inhaltlich und sprachlich angemessen und frei von Plagiaten sind.

Im Moment gibt es einige Erfahrungen, aber noch keine ausgearbeiteten Unterrichtspläne. Wenn Sie sich für eine Zusammenarbeit interessieren, nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf.