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Fracking: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 24. November 2019, 01:26 Uhr

Fracking-Bohrstelle mit Zuleitungen

Fracking ist eine Technik, um aus einem Bohrloch, dass man für Erdgas und Erdöl gebohrt hat, noch mehr Erdöl und Gas zu holen. Beim Fracking werden verschiedene Chemikalien also andere Stoffe in das Bohrloch gepresst um das Öl und Gas auszuschwemmen oder herauszulösen.

Manche dieser Chemikalien sind giftig, andere absolut harmlos. Die harmlosen kann man sich so vorstellen, wie wenn man ein Gemisch aus Wasser und Sand einfach in das Bohrloch hineinpumpt. Im Gestein, unter der Erde werden Risse offengehalten, weil sich die Sandkörner in die Risse und Spalten setzen. Dann können Gas und Öl an den Sandkörnern vorbeifließen, wenn der Riss wieder zusammengedrückt wird.

Förderung von Erdöl und Erdgas, links: ohne, rechts: mit Fracking.

Die anderen Chemikalien sind Putzmittel und Säuren, um den Bohrer mit dem das Bohrloch gebohrt wird sauber zu halten oder das Öl an zu lösen oder aufschwimmen zu lassen.

Fracking hat man schon im Jahr 1947 in Amerika gemacht. Bis heute hat man mehr als zweieinhalb Millionen Mal gefrackt. Manche Länder haben es verboten, weil dort wo man gefrackt hat, immer wieder kleine Erdbeben aufgetreten sind. Das waren keine gefährlichen Erdbeben, aber die haben gereicht, um Schäden anzurichten. Außerdem sind die Chemikalien, mit den man gefrackt hat, in den Brunnen und Wasserstellen wiedergefunden worden und haben das Wasser verunreinigt.

Wenn man aus einem solchen Brunnen Trinkwasser nimmt und sich das Erdgas mit den Chemikalien im Trinkwasser verbunden hatte, konnte man den Hahn aufdrehen. Dann gluckerte es, weil im Wasser etwas Luft war, die man anzünden kann. Dann kam eine Flamme aus dem Wasserhahn. Diese Luft war also keine Luft, sondern Erdgas.

Um das zu vermeiden, hat man angefangen, in das Bohrloch ein Rohr zu schieben, damit nur in der Tiefe gefrackt wird. Das verbessert es zwar etwas, aber es kommen trotzdem noch Chemie und Gas an die Oberfläche.