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Aschermittwoch

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Version vom 18. November 2015, 11:54 Uhr von Katrin Fleischmann (Diskussion | Beiträge)

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Aufmalen des Aschekreuzes im Gottesdienst

Mit dem Aschermittwoch fängt in der katholischen Kirche die Fastenzeit an. In der Bibel erzählt der Evangelist Matthäus davon, dass Jesus 40 Tage in der Wüste verbracht hat um zu fasten und zu beten. Die Fastenzeit soll daran erinnern und dauert deshalb auch 40 Tage. Aber weil an Sonntagen und Feiertagen nicht gefastet wird, dauert der ganze Zeitraum insgesamt etwas länger. Aschermittwoch ist nicht jedes Jahr am selben Datum, sondern davon abhängig wann Ostern ist. Aschermittwoch ist genau am 46. Tag vor dem Ostersonntag. Am Aschermittwoch ist traditionell der Verzehr von Fleisch verboten. Daraus hat sich der Brauch entwickelt, an diesem Tag Fisch zu essen.

Der Aschermittwoch heißt so, weil an diesem Tag den Gläubigen beim Gottesdienst in der Kirche ein Kreuz aus Asche auf der Stirn gezeichnet wird. Es wird dadurch daran erinnert, dass alles vorbei geht und zum Leben auch der Tod gehört.

Ursprünglich war die Fastenzeit nur für Gläubige, mittlerweile fasten aber auch Nichtgläubige. Es geht dann darum, bewusst auf etwas zu verzichten. Was Leute fasten kann ganz unterschiedlich sein, ist aber etwas, auf das sie nicht gerne verzichten: manche schauen nicht fern, essen keine Süßigkeiten oder kein Fleisch.