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Lego

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Hier spielen zwei Kinder mit Lego. Es gibt solche Steine in Baukästen oder in Steinesammlungen, dem Schüttgut.

Lego ist ein Spielzeug aus Dänemark. Es besteht aus Bauklötzen und Figuren aus Plastik. Damit können die Spieler Gebäude, Straßen oder anderes zusammenbauen. Das Unternehmen, das die Lego-Klötze herstellt, heißt ebenfalls Lego.

Der Gründer des Lego-Unternehmens war Ole Kirk Christiansen, ein Tischler. Erst machte er vor allem Möbel, seit dem Jahr 1932 aber auch Spielzeug. Der Name „Lego“ kommt von den dänischen Wörtern „leg godt“, zu Deutsch: „spiel gut“. Christiansens Sohn wurde schließlich der Chef des Unternehmens, und etwa seit dem Jahr 1960 sehen die Klötzchen so aus, wie man sie heute kennt.

Womit verdient die Firma Geld?

Ein Fahrgeschäft im Legoland Günzburg

Lego-Baukästen gehören zu sogenannten Themenserien. Ein Thema ist beispielsweise „Piraten“, ein anderes „Western“. Eine Zeitlang um das Jahr 2000 hat das Lego-Unternehmen auch Baukästen zu bekannten Kinofilmen verkauft, wie „Star Wars“ oder „Harry Potter“. Allerdings musste das Unternehmen dafür viel Geld an die Eigentümer dieser Filme bezahlen, damit sie die Namen und Themen verwenden durften. Das hat sich nicht immer gelohnt.

Die Firma verkauft aber nicht nur Baukästen. Es gibt Filme und Fernsehserien mit Figuren, die so aussehen, als wenn man sie aus Lego gebaut hätte. Ebenso kann man Brettspiele und Videospiele kaufen. Man verwendet die Lego-Marke für Bücher und auch für Kinderkleidung.+

Schon seit dem Jahr 1968 steht in der dänischen Stadt Billund ein Freizeitpark, der Legoland heißt. Mittlerweile gibt es weitere solche Parks, zum Beispiel in Japan und den USA. Das deutsche Legoland steht seit dem Jahr 2002 in Günzburg in Bayern.

Wer stellt ähnliche Baukästen her?

Dieser weihnachtliche Pinguin ist nicht aus Lego-Steinen, sondern aus Mega Bloks gebaut worden.

Lego-Steine nennt man auch Klemmbausteine. Solche Klemmbausteine kann man zusammensetzen, ohne dass man sie aneinander kleben muss. Das liegt auch an den kleinen Noppen oben auf den Bausteinen.

Nicht nur das Unternehmen Lego darf Klemmbausteine bauen. So gibt es viele weitere Unternehmen, die ähnliche Bausteine verkaufen. Sie dürfen nur nicht den Namen Lego verwenden, der ist geschützt und gehört dem Unternehmen The Lego Group in Dänemark. Geschützt ist auch das Aussehen der Figuren.

Lego war übrigens noch nicht einmal die erste Firma mit solchen Steinen, sie war aber besonders erfolgreich. Noch heute verdient niemand anders so viel Geld mit Klemmbausteinen wie Lego. Andere Hersteller sind zum Beispiel Cobi aus Polen und Xingbao aus China. Die deutsche Firma Märklin, bekannt von ihren Modelleisenbahnen, verkauft nun ebenfalls Klemmbausteine.



Zu „Lego“ gibt es auch einen Artikel für Lese-Anfänger auf MiniKlexikon.de und weitere Such-Ergebnisse von Blinde Kuh und Frag Finn.

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