Nomade

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
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Manche Nomaden wie die San-Buschmänner in Botswana sind Jäger und Sammler. Diese beiden machen gerade Feuer.

Nomaden sind Menschen, die nicht an einem Ort wohnen. Sie ziehen von Gegend zu Gegend, weil das ihre Lebensweise ist. Manche Nomaden halten Vieh und wandern mit ihren Herden dorthin, wo es frisches Gras gibt. Andere Nomaden sind Arbeiter oder Handwerker und suchen dort Unterkunft, wo man sie gerade braucht.

Oft sagt man von manchen Völkern, dass sie Nomaden sind. Das stimmt manchmal aber nur zum Teil: Einige Menschen dieser Völker leben als Nomaden, andere nicht. So werden die Roma manchmal „fahrendes Volk“ genannt. Tatsächlich leben aber viele Roma einfach in Häusern in Städten, und nicht alle „Fahrenden“ sind Roma.

Viele Nomaden leben in Zelten und nehmen alles, was sie besitzen, mit. Das passt oft nicht immer zum modernen Leben: Für Kinder von Nomaden ist es schwierig, eine Schule zu besuchen. Außerdem empfinden viele Menschen Misstrauen gegen Nomaden. Die Nomaden kommen oft aus einem anderen Land und haben ihre eigenen Regeln und Kultur.