Beschleunigung

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Galileo Galilei untersuchte vor rund 400 Jahren die Fallbeschleunigung am schiefen Turm von Pisa (Italien).

Als Beschleunigung bezeichnet man meist eine Erhöhung der Geschwindigkeit. Wird die Geschwindigkeit verringert, so spricht man von Verzögerung. Physikalisch gesehen handelt es sich bei beiden Begriffen um eine Beschleunigung und die Unterscheidung geschieht über das Vorzeichen: positive Werte bedeuten, dass etwas schneller wird und negative, dass sich etwas verlangsamt. Beschleunigung bedeutet also Geschwindigkeitsänderung pro Zeit.

Wenn ein Gegenstand fallen gelassen wird, dann wird er durch die Anziehungskraft der Erde immer schneller werden. Die wirkende Beschleunigung ist die sogenannte Fallbeschleunigung. Diese beträgt etwa 10 Meter pro Quadratsekunde. Hierbei kommt eine sehr seltsame Einheit vor: die Quadratsekunde. Das kommt daher, weil man zwei Einheiten zusammengefasst hat. Die Fallbeschleunigung bedeutet nämlich, dass sich im freien Fall in jeder Sekunde die Geschwindigkeit um 10 Meter pro Sekunde erhöht (das sind 36 Kilometer pro Stunde). Lässt man also einen Stein von einem Turm fallen, so ist er nach einer Sekunde etwas 36 km/h schnell, nach zwei Sekunden etwa 72 km/h und so weiter.