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Augenzittern

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Vorlage:Subpage {{Wikipedia:Redaktion Medizin/Projekt Kinderleicht/Vorlage|1= Augenzittern – der Arzt nennt es Nystagmus – ist eine Krankheit, bei der die Augen unkontrollierte Bewegungen machen. Sie bewegen sich dabei oft sehr schnell und ruckartig in eine bestimmte Richtung und danach deutlich langsamer wieder zurück, ohne dass man daran etwas ändern kann. Manchmal ist das Zittern auch nicht ruckartig, sondern insgesamt sehr gleichmäßig, wie bei einem Pendel. Deshalb spricht man im ersten Fall von einem Rucknystagmus, im zweiten von einem Pendelnystagmus. Das Zittern kann unterschiedlich stark sein. Oft nimmt es zu, wenn man aufgeregt ist. In manchen Fällen ist das Zittern aber auch nur sehr fein und kaum zu sehen. Ein Augenzittern tritt meistens waagerecht von links nach rechts oder rechts nach links auf. Es gibt aber auch Fälle, bei denen das Zittern senkrecht von oben nach unten, beziehungsweise von unten nach oben verläuft.

Ein unwillkürliches Augenzittern führt dazu, dass man Dinge nicht richtig anschauen kann und das Sehen sehr schlecht ist, weil sich die Augen immer wieder in eine andere Richtung bewegen. Manchmal hilft es, den Kopf sehr stark zu drehen, damit das Zittern etwas ruhiger wird. Dadurch kann man dann auch etwas besser sehen. Die ungewöhnliche und meistens auch anstrengende Kopfhaltung ist aber auf Dauer auch keine Lösung. Deshalb versucht man, mit einer Schieloperation der Augenmuskeln das Zittern zu beruhigen. Das gelingt aber nicht immer. Auch Medikamente helfen kaum.

Augenzittern ist oft angeboren oder entsteht, wenn die Kinder noch sehr klein sind. Eine vollständige Heilung gibt es nicht. Auch Erwachsene können Augenzittern bekommen, zum Beispiel durch einen Unfall, bei dem der Kopf verletzt wird. }}