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Verdauung: Unterschied zwischen den Versionen

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Verdauung ist das Zerlegen der Nahrung in unserem Körper. Der Körper braucht Rohstoffe, um zu wachsen und um Verletzungen zu reparieren. Und er braucht Energie. Unsere Nahrung liefert beides. Aber unser Körper kann mit dem, was wir essen, nicht direkt etwas anfangen. Die Nahrung muss in ganz kleine Teile zerlegt werden. Nur so können die Bausteine, aus denen unser Essen zusammengesetzt ist, von unserem Körper aufgenommen werden.  
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Verdauung ist das Zerlegen der [[Nahrung]] in unserem [[Körper]]. Der Körper braucht [[Rohstoff]]e, um zu wachsen und um Verletzungen zu reparieren. Und er braucht [[Energie]]. Die Nahrung liefert beides.  
  
Dazu wandert die Nahrung langsam durch das „Verdauungssystem“, also alles, was zum Verdauen dazugehört. Der Weg vom Mund über die Speiseröhre, den [[Magen]], den Dünndarm und den Dickdarm bis zum Po ist ungefähr neun Meter lang. Auf diesem Weg wird die Nahrung zerkleinert und mit verschiedenen chemischen Stoffen behandelt.  
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Aber unser Körper kann mit dem, was wir essen, zunächst nichts anfangen. Die Nahrung muss in ganz kleine Teile zerlegt werden. Nur so kann der Körper die Bausteine, aus denen unser Essen zusammengesetzt ist, aufnehmen.  
  
Dann kann das aus der Nahrung, das wertvoll ist, vom [[Darm]] ins [[Blut]] abgegeben werden. Das Blut bringt es zu den [[Zelle]]n, wo sie gebraucht werden. Was der Körper aus der Nahrung hingegen nicht verwerten kann, scheidet er als Kot aus.
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Bei den chemischen Vorgängen im Darm bilden sich manchmal [[Gas]]e. Das machen Bakterien, die im [[Darm]] vorkommen. Diese Gase bilden dann Blasen im Darm, die drücken und [[Schmerz]]en verursachen können. Man spricht dann von Blähungen, weil das Gas den [[Darm]] aufbläht. Wenn zuviel Gas im Darm ist, entweicht es durch den Hintern. Viele Menschen nennen das „Pups“, in [[Österreich]] nennt man es auch „Schaas“, in der [[Schweiz]] „Furz“. Das macht oft ein Geräusch und meistens riecht es auch nicht so gut. Der Geruch kommt meist daher, dass die Gase Verbindungen mit dem [[Element]] Schwefel enthalten.
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Im [[Mund]] wird die Nahrung durch die [[Zahn|Zähne]] zerkleinert und mit Speichel vermischt. Durch das Schlucken rutscht der Nahrungsbrei durch die Speiseröhre in den [[Magen]]. Dort wird er durch die Magensäure schon teilweise verdaut und die [[Bakterien]] werden abgetötet.
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Dann geht es weiter in den [[Darm|Zwölffingerdarm]]. Der hat seinen [[Name]]n daher, dass er etwa so lang ist wie wenn zwei Erwachsene zwölf [[Finger]] nebeneinander legen. Dort wird die Säure wieder abgebaut. Aus der [[Leber]] und der [[Bauchspeicheldrüse]] kommen dann weitere Säfte hinzu, zum Beispiel die [[Galle]]. Der Nahrungsbrei ist hier ziemlich dünnflüssig und geht dann durch den [[Darm|Dünndarm]]. Hier wird der Nahrungsbrei weiter in kleine Teile zerlegt. Diese werden hier in den [[Blutkreislauf]] aufgenommen.
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Durch den [[Blinddarm]] gelangt der Nahrungsbrei in den [[Darm|Dickdarm]]. Hier wird ihm das [[Wasser]] entzogen. Der Nahrungsbrei wird also zu [[Kot]] eingedickt, daher hat der Dickdarm seinen Namen. Im Enddarm lagert der Kot, bis wir auf die [[Toilette]] gehen müssen. Die Öffnung am Ende des Darms nennt man Anus oder After.
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Aktuelle Version vom 2. Mai 2021, 07:42 Uhr

Vom Mund bis zum Po: Wie der Körper verdaut.

Verdauung ist das Zerlegen der Nahrung in unserem Körper. Der Körper braucht Rohstoffe, um zu wachsen und um Verletzungen zu reparieren. Und er braucht Energie. Die Nahrung liefert beides.

Aber unser Körper kann mit dem, was wir essen, zunächst nichts anfangen. Die Nahrung muss in ganz kleine Teile zerlegt werden. Nur so kann der Körper die Bausteine, aus denen unser Essen zusammengesetzt ist, aufnehmen.

Bei einem erwachsenen Menschen ist der Weg vom Mund bis zum Po ungefähr neun Meter lang. Auf diesem Weg wird die Nahrung zerkleinert und mit verschiedenen chemischen Stoffen behandelt. Das Blut bringt diese Bausteine dann zu den Zellen, wo sie gebraucht werden. Was der Körper aus der Nahrung hingegen nicht verwerten kann, scheidet er als Kot aus.

Bei den chemischen Vorgängen im Darm bilden sich manchmal Gase. Das machen Bakterien, die im Darm vorkommen. Diese Gase bilden dann Blasen im Darm, die drücken und Schmerzen verursachen können. Man spricht dann von Blähungen, weil das Gas den Darm aufbläht. Wenn zuviel Gas im Darm ist, entweicht es durch den Hintern. Viele Menschen nennen das „Pups“, in Österreich nennt man es auch „Schaas“, in der Schweiz „Furz“. Das macht oft ein Geräusch und meistens riecht es auch nicht so gut. Der Geruch kommt meist daher, dass die Gase Verbindungen mit dem Element Schwefel enthalten.

Welchen Weg nimmt die Nahrung?

Im Mund wird die Nahrung durch die Zähne zerkleinert und mit Speichel vermischt. Durch das Schlucken rutscht der Nahrungsbrei durch die Speiseröhre in den Magen. Dort wird er durch die Magensäure schon teilweise verdaut und die Bakterien werden abgetötet.

Dann geht es weiter in den Zwölffingerdarm. Der hat seinen Namen daher, dass er etwa so lang ist wie wenn zwei Erwachsene zwölf Finger nebeneinander legen. Dort wird die Säure wieder abgebaut. Aus der Leber und der Bauchspeicheldrüse kommen dann weitere Säfte hinzu, zum Beispiel die Galle. Der Nahrungsbrei ist hier ziemlich dünnflüssig und geht dann durch den Dünndarm. Hier wird der Nahrungsbrei weiter in kleine Teile zerlegt. Diese werden hier in den Blutkreislauf aufgenommen.

Durch den Blinddarm gelangt der Nahrungsbrei in den Dickdarm. Hier wird ihm das Wasser entzogen. Der Nahrungsbrei wird also zu Kot eingedickt, daher hat der Dickdarm seinen Namen. Im Enddarm lagert der Kot, bis wir auf die Toilette gehen müssen. Die Öffnung am Ende des Darms nennt man Anus oder After.



Zu „Verdauung“ gibt es auch einen Artikel für Lese-Anfänger auf MiniKlexikon.de und weitere Such-Ergebnisse von Blinde Kuh und Frag Finn.

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