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Valletta

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Blick auf die nördliche Seite von Valletta. Vorne sieht man die St. Paul’s Pro-Kathedrale, dahinter die Kuppel der Karmeliterkirche

Valletta ist die Hauptstadt von Malta, einer Insel im Mittelmeer. Es befindet sich auf einer Landzunge mit dem Namen Monte Sciberras. Diese ist umschlossen von den beiden größten Naturhäfen im Mittelmeer. Valletta hat nur knapp 6.000 Einwohner und ist weniger als einen Quadratkilometer groß, das ist kleiner als so manches Dorf. Die Stadt ist die kleinste Hauptstadt innerhalb der Europäischen Union.

Auch wenn Valletta so klein ist, so leben doch in der näheren Umgebung über 90.000 Menschen. Valletta ist eine Geschäfts- und Einkaufsstadt und viele Touristen besuchen sie. Die Stadt ist ringsum von gewaltigen Festungsmauern umgeben.

Wie entstand diese Festungsstadt?

Als im Jahre 1565 die Osmanen Malta belagerten, konnten die herrschenden Ritter des Malteserordens sie in die Flucht schlagen, obwohl die Osmanen viel mehr waren und auch besser ausgerüstet.

Um in Zukunft besser geschützt zu sein entschlossen sich die Ritter, auf dem Monte Sciberras mit seiner günstigen Lage zu beiden Häfen eine moderne Festungsstadt zu errichten. Die Stadt wurde genau geplant und Ihr Bau dauerte insgesamt 20 Jahre. Das war sehr teuer aber der Bau wurde vom Papst unterstützt. Wenn man heute durch die Straßen Vallettas läuft erkennt man schnell am Gittermuster der Straßen, dass die Stadt genau geplant wurde.

Seit dem die Stadt gebaut wurde, ist Malta nie wieder angegriffen worden. Erst Napoleon übernahm Malta im Jahr 1798, wobei die Malteserritter kampflos aufgaben. Im zweiten Weltkrieg deutsche und italienische Luftangriffe stattfanden, wurden zwar viele Häuser zerstört, aber nicht die Festungsmauern. Diese hielten dem Bombenhagel stand.