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Uruguay: Unterschied zwischen den Versionen

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Uruguay, sprich Uruh-Gwaj, ist ein Land in [[Südamerika]]. Genauer heißt das Land „Republik [[Himmelsrichtung|östlich]] des Uruguay“, denn eigentlich ist „Uruguay“ der Name eines [[Fluss|Flusses]]. Er beginnt weiter [[Himmelsrichtung|nördlich]] in [[Brasilien]] und fließt nach [[Süden]]. Er mündet in den Rio de la Plata, welcher in den [[Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozean]] fließt.
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Im [[Norden]] von Uruguay liegt [[Brasilien]], im [[Westen]] liegt [[Argentinien]]. Im [[Osten]] und im [[Süden]] grenzt Uruguay an das [[Meer]], den [[Atlantischer Ozean|Atlantik]]. Das Land ist etwa viermal so groß wie die [[Schweiz]]. Die [[Schweiz]] hat aber dreimal so viele Einwohner. Das Land ist also nur sehr locker besiedelt.
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Im [[Norden]] von Uruguay liegt [[Brasilien]], im [[Westen]] liegt [[Argentinien]]. Im [[Osten]] und im [[Süden]] grenzt Uruguay an das [[Meer]], den [[Atlantischer Ozean|Atlantik]]. Uruguay ist nach [[Suriname]] das zweitkleinste Land des [[Kontinent]]s. Es ist etwa viermal so groß wie die [[Schweiz]]. Die [[Schweiz]] hat aber dreimal so viele Einwohner. Das Land ist also nur sehr locker besiedelt.
  
Das Land nahe der [[Küste]] ist sehr flach und eignet sich gut für die [[Vieh]]zucht. Es werden auch viele [[Sojabohne]]n angebaut. Im Norden wird es hügeliger. Uruguay hat ein gemäßigtes [[Klima]], es wird also nie sehr heiß und nie sehr kalt.  
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Die meisten der etwas über drei [[Million]]en Einwohner haben [[Verwandtschaft|Vorfahren]], die aus [[Europa]] gekommen sind, vor allem aus [[Spanien]] und [[Italien]]. Lange Zeit galt Uruguay als ein ruhiges Land mit stabiler [[Politik]]. In den [[Jahr]]en nach 1970 gab es aber Unruhen, und die [[Armee]] hat nach einem Putsch die Macht übernommen. Damals sind viele Einwohner ausgewandert. Mittlerweile ist Uruguay wieder eine der sichersten [[Demokratie]]n und das [[Wohlstand|wohlhabendste]] Land Südamerikas.
  
Die meisten der drei [[Million]]en Einwohner haben [[Verwandtschaft|Vorfahren]], die aus [[Europa]] gekommen sind, vor allem aus [[Spanien]] und [[Italien]]. Lange Zeit galt Uruguay als ein ruhiges Land mit stabiler [[Politik]]. In den Jahren nach 1970 gab es aber Unruhen, und die [[Armee]] hat nach einem Putsch die Macht übernommen. Damals sind viele Einwohner ausgewandert. Mittlerweile ist Uruguay wieder eine der sichersten [[Demokratie]]n in Südamerika.
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Die [[Hauptstadt]] ist Montevideo; man betont dabei das zweite e. Dort lebt etwa jeder dritte Einwohner des Landes. Die [[Stadt]] ist wichtig für die [[Politik]], aber auch als [[Hafen]]stadt. Die zweitgrößte Stadt ist Salto. Sie erreicht aber nur knapp über 100.000 Einwohner.
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[[Datei: Pampa Pigue Argentina 3.JPG|mini|Ein Blick über die Pampa. In Uruguay gibt es nur Hügel, keine richtigen [[Berg]]e.]]
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Der [[Süden]] ist sehr flach. Dieses Gebiet gehört noch zur Pampa, die es auch im Nachbarland Argentinien gibt. Das ist eine besondere [[Steppe]], aber eben in einem sehr warmen Gebiet. Beidseits des Rio Uruguay gibt es auch große [[Sumpf]]gebiete.
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Die Mitte des Landes liegt etwas höher. Im [[Norden]] gibt es viele Hügel. Der höchste von ihnen ist der Cerro Catedral, sprich: Tscherro Kathedral. Auf [[Deutsche Sprache|Deutsch]] [[Übersetzung|übersetzt wäre das der [[Kathedrale]]n-Hügel. Er ist aber nur 514 [[Meter]] hoch, also kein richtiger [[Berg]].
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Der Norden liegt näher beim [[Äquator]], deshalb ist das [[Klima]] dort [[Tropen|subtropisch]], also recht heiß. Im [[Süden]] ist es sehr warm, aber weniger heiß. An den [[Küste]]n fühlt es sich etwa an wie an den Küsten von [[Italien|Norditalien]] oder [[Frankreich|Südfrankreich]]. Regen gibt es während des ganzen Jahres. Im [[Winter]], also etwa von Juli bis August, wehen im ganzen Land kalte [[Wind]]e aus dem [[Südwesten]]. Man nennt sie Pamperos, weil sie aus der Pampa kommen.
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Uruguay hat kaum [[Rohstoff|Bodenschätze]], vor allem kein [[Erdöl]] und kein [[Erdgas]], aber auch kaum [[Metall]]e. Am wichtigsten ist [[Kalk]]stein für die Produktion von [[Zement]], den man für Mörtel und [[Beton]] braucht. Es gibt auch [[Marmor]] und andere schöne [[Gestein|Steine]]. [[Lehm]] für [[Keramik]] gibt es ebenfalls, sogar für das teure [[Porzellan]]. Zur Herstellung von [[Glas]] findet man [[Quarz]]. Der wertvollste [[Edelstein|Halbedelstein]] ist der violette Amethyst.
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Der [[Wald]] wurde stark abgeholzt. Nur noch etwa der zwanzigste Teil des Landes ist bewaldet. Am wichtigsten ist das hohe [[Gräser|Präriegras]]. Viele [[Tier]]e von früher sind fast verschwunden, zum Beispiel die [[Puma]]s und die [[Robbe]]n. Dafür gibt es hier nach [[Alaska]] die zweitgrößte Kolonie von Seehunden und Seelöwen. Im Meer vor Uruguay gibt es auch [[Wale]] und [[Delfin]]e.
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Viele Betriebe gehören dem Staat, zum Beispiel die [[Eisenbahn]], alles, was mit [[Elektrizität]] oder [[Telefon]] zu tun hat, das [[Radio]] und die [[Flugzeug|Fluggesellschaft]]. Etwa jeder vierte Arbeitnehmer arbeitet in einem staatlichen Betrieb.
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Sehr wichtig ist auch die [[Landwirtschaft]], besonders die [[Vieh]]zucht mit [[Schafe]]n und [[Rind]]ern. [[Fleisch]], [[Wolle]] und [[Leder]] sind die wichtigsten Produkte der Landwirtschaft, die ins Ausland verkauft, also [[Import und Export|exportiert]] werden. Auch werden [[Zucker]]rohr und Zuckerrüben angebaut, ebenso [[Weizen]], [[Reis]], [[Mais]], [[Tomate]]n und viele andere [[Pflanze]]n. Viele [[Ernährung|Nahrungsmittel]] werden im Land auch verarbeitet. Das gilt auch für die Trauben, aus denen man [[Wein]] herstellt. Dazu gibt es etwas [[Bergbau]].
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Wichtig ist die [[Informatik]]. Es gibt viele [[Ingenieur]]e, die sich gut mit [[Computer]]n und ihren Programmen auskennen. Eine weitere [[Dienstleistung]] ist der [[Tourismus]]. Die Gäste besuchen vor allem die Orte am Meer.
  
 
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Palacio Salvo-02.jpg|Der Palacio Salvo war mit seinen 105 m Höhe bis 1935 das höchste Bauwerk in Südamerika.
 
Palacio Salvo-02.jpg|Der Palacio Salvo war mit seinen 105 m Höhe bis 1935 das höchste Bauwerk in Südamerika.
 
Parrillada Carne asada.jpg|In Uruguay liebt man das Grillen am Wochenende. Es heißt hier Parrillada.
 
Parrillada Carne asada.jpg|In Uruguay liebt man das Grillen am Wochenende. Es heißt hier Parrillada.
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Amatista Laye.jpg|Man findet hier den [[Edelstein|Halbedelstein]] Amethyst.
 
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Version vom 19. Juni 2019, 19:17 Uhr

Klexikon K.png Uruguay  
Flag of Uruguay.svg
Flagge
Hauptstadt Montevideo
Amtssprache Spanisch
Staatsoberhaupt Präsident Tabaré Vázquez
Einwohnerzahl etwa 3 Millionen
Fläche etwa 176.000 Quadratkilometer
URY orthographic.svg
Wo das Land in Südamerika liegt
Übersicht: Alle Staaten der Erde
Die Hauptstadt Montevideo. Man betont beim Namen das zweite e. In der Hauptstadt lebt jeder dritte Uruguayaner.

Uruguay, sprich Uruh-Gwaj, ist ein Land in Südamerika. Genauer heißt das Land „Republik östlich des Uruguay“, denn eigentlich ist „Uruguay“ der Name eines Flusses. Er beginnt weiter nördlich in Brasilien und fließt nach Süden. Er mündet in den Rio de la Plata, welcher in den Atlantischen Ozean fließt.

Im Norden von Uruguay liegt Brasilien, im Westen liegt Argentinien. Im Osten und im Süden grenzt Uruguay an das Meer, den Atlantik. Uruguay ist nach Suriname das zweitkleinste Land des Kontinents. Es ist etwa viermal so groß wie die Schweiz. Die Schweiz hat aber dreimal so viele Einwohner. Das Land ist also nur sehr locker besiedelt.

Die meisten der etwas über drei Millionen Einwohner haben Vorfahren, die aus Europa gekommen sind, vor allem aus Spanien und Italien. Lange Zeit galt Uruguay als ein ruhiges Land mit stabiler Politik. In den Jahren nach 1970 gab es aber Unruhen, und die Armee hat nach einem Putsch die Macht übernommen. Damals sind viele Einwohner ausgewandert. Mittlerweile ist Uruguay wieder eine der sichersten Demokratien und das wohlhabendste Land Südamerikas.

Die Hauptstadt ist Montevideo; man betont dabei das zweite e. Dort lebt etwa jeder dritte Einwohner des Landes. Die Stadt ist wichtig für die Politik, aber auch als Hafenstadt. Die zweitgrößte Stadt ist Salto. Sie erreicht aber nur knapp über 100.000 Einwohner.

Wie ist das Land?

Ein Blick über die Pampa. In Uruguay gibt es nur Hügel, keine richtigen Berge.

Der Süden ist sehr flach. Dieses Gebiet gehört noch zur Pampa, die es auch im Nachbarland Argentinien gibt. Das ist eine besondere Steppe, aber eben in einem sehr warmen Gebiet. Beidseits des Rio Uruguay gibt es auch große Sumpfgebiete.

Die Mitte des Landes liegt etwas höher. Im Norden gibt es viele Hügel. Der höchste von ihnen ist der Cerro Catedral, sprich: Tscherro Kathedral. Auf Deutsch [[Übersetzung|übersetzt wäre das der Kathedralen-Hügel. Er ist aber nur 514 Meter hoch, also kein richtiger Berg.

Der Norden liegt näher beim Äquator, deshalb ist das Klima dort subtropisch, also recht heiß. Im Süden ist es sehr warm, aber weniger heiß. An den Küsten fühlt es sich etwa an wie an den Küsten von Norditalien oder Südfrankreich. Regen gibt es während des ganzen Jahres. Im Winter, also etwa von Juli bis August, wehen im ganzen Land kalte Winde aus dem Südwesten. Man nennt sie Pamperos, weil sie aus der Pampa kommen.

Uruguay hat kaum Bodenschätze, vor allem kein Erdöl und kein Erdgas, aber auch kaum Metalle. Am wichtigsten ist Kalkstein für die Produktion von Zement, den man für Mörtel und Beton braucht. Es gibt auch Marmor und andere schöne Steine. Lehm für Keramik gibt es ebenfalls, sogar für das teure Porzellan. Zur Herstellung von Glas findet man Quarz. Der wertvollste Halbedelstein ist der violette Amethyst.

Der Wald wurde stark abgeholzt. Nur noch etwa der zwanzigste Teil des Landes ist bewaldet. Am wichtigsten ist das hohe Präriegras. Viele Tiere von früher sind fast verschwunden, zum Beispiel die Pumas und die Robben. Dafür gibt es hier nach Alaska die zweitgrößte Kolonie von Seehunden und Seelöwen. Im Meer vor Uruguay gibt es auch Wale und Delfine.

Wovon leben die Menschen?

Viele Betriebe gehören dem Staat, zum Beispiel die Eisenbahn, alles, was mit Elektrizität oder Telefon zu tun hat, das Radio und die Fluggesellschaft. Etwa jeder vierte Arbeitnehmer arbeitet in einem staatlichen Betrieb.

Sehr wichtig ist auch die Landwirtschaft, besonders die Viehzucht mit Schafen und Rindern. Fleisch, Wolle und Leder sind die wichtigsten Produkte der Landwirtschaft, die ins Ausland verkauft, also exportiert werden. Auch werden Zuckerrohr und Zuckerrüben angebaut, ebenso Weizen, Reis, Mais, Tomaten und viele andere Pflanzen. Viele Nahrungsmittel werden im Land auch verarbeitet. Das gilt auch für die Trauben, aus denen man Wein herstellt. Dazu gibt es etwas Bergbau.

Wichtig ist die Informatik. Es gibt viele Ingenieure, die sich gut mit Computern und ihren Programmen auskennen. Eine weitere Dienstleistung ist der Tourismus. Die Gäste besuchen vor allem die Orte am Meer.



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