Tortilla: Unterschied zwischen den Versionen

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Tortilla, sprich: Tortija, ist der Name unterschiedlicher Speisen in Gegenden, in denen man [[Spanische Sprache|Spanisch]] spricht. Das Wort bedeutet auf Deutsch Omelett oder Fladen.  
 
Tortilla, sprich: Tortija, ist der Name unterschiedlicher Speisen in Gegenden, in denen man [[Spanische Sprache|Spanisch]] spricht. Das Wort bedeutet auf Deutsch Omelett oder Fladen.  
  
In [[Spanien]] ist die Tortilla ein dickes Omelett. Es besteht aus [[Eier]]n, [[Kartoffel]]n und [[Zwiebel]]n. Manchmal werden auch noch [[Fisch]], [[Wurst]] oder [[Gemüse]] wie [[Paprika]] dazugegeben. Nach dem Anbraten schneidet man aus der Tortilla Stücke wie bei einem Kuchen. Die Tortilla zählt zu den spanischen Nationalgerichten. Sie ist vor allem in der Region um [[Valencia]] bekannt. Es gibt aber auch eine besondere [[Katalonien|katalanische]] Variante und eine aus [[Madrid]].   
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In [[Spanien]] ist die Tortilla ein dickes Omelett, das wie ein Kuchen aussieht und in Stücke geschnitten wird. Es besteht aus [[Eier]]n, [[Kartoffel]]n und [[Zwiebel]]n. Manchmal werden auch noch [[Fisch]], [[Wurst]] oder [[Gemüse]] wie [[Paprika]] dazugegeben. Die Tortilla zählt zu den spanischen Nationalgerichten. Sie ist vor allem in der Region um [[Valencia]] bekannt. Es gibt aber auch eine besondere [[Katalonien|katalanische]] Variante und eine aus [[Madrid]].   
  
 
Einer alten [[Erzählung]] zufolge wurde die Tortilla im 19. Jahrhundert erfunden, als in Spanien gerade [[Krieg]] herrschte. Eine einfache Bäuerin aus dem Norden des Landes sollte durchreisenden [[Soldat|Soldaten]] etwas zu essen machen. Sie hatte jedoch nur Eier, Kartoffeln und Zwiebeln vorrätig. So mischte sie einfach alles zusammen, was sie hatte. Die [[Armee]] übernahm daraufhin das Gericht, da es einfach zuzubereiten war. Eine andere Erzählung handelt von [[Portugal|portugiesischen]] Kriegsgefangen im 17. Jahrhundert, welche einen Eierkuchen, den sie aus ihrer Heimat kannten, nach Spanien mitbrachten.
 
Einer alten [[Erzählung]] zufolge wurde die Tortilla im 19. Jahrhundert erfunden, als in Spanien gerade [[Krieg]] herrschte. Eine einfache Bäuerin aus dem Norden des Landes sollte durchreisenden [[Soldat|Soldaten]] etwas zu essen machen. Sie hatte jedoch nur Eier, Kartoffeln und Zwiebeln vorrätig. So mischte sie einfach alles zusammen, was sie hatte. Die [[Armee]] übernahm daraufhin das Gericht, da es einfach zuzubereiten war. Eine andere Erzählung handelt von [[Portugal|portugiesischen]] Kriegsgefangen im 17. Jahrhundert, welche einen Eierkuchen, den sie aus ihrer Heimat kannten, nach Spanien mitbrachten.

Version vom 14. Oktober 2020, 15:00 Uhr

Eine klassische „Tortilla de patatas“ in Donostia-San Sebastian im Baskenland. Patatas heißt auf Deutsch Kartoffeln.
Diese Fajitas wurden gewickelt. Manchmal wird die Füllung aber auch einfach auf die flache Tortilla gelegt.

Tortilla, sprich: Tortija, ist der Name unterschiedlicher Speisen in Gegenden, in denen man Spanisch spricht. Das Wort bedeutet auf Deutsch Omelett oder Fladen.

In Spanien ist die Tortilla ein dickes Omelett, das wie ein Kuchen aussieht und in Stücke geschnitten wird. Es besteht aus Eiern, Kartoffeln und Zwiebeln. Manchmal werden auch noch Fisch, Wurst oder Gemüse wie Paprika dazugegeben. Die Tortilla zählt zu den spanischen Nationalgerichten. Sie ist vor allem in der Region um Valencia bekannt. Es gibt aber auch eine besondere katalanische Variante und eine aus Madrid.

Einer alten Erzählung zufolge wurde die Tortilla im 19. Jahrhundert erfunden, als in Spanien gerade Krieg herrschte. Eine einfache Bäuerin aus dem Norden des Landes sollte durchreisenden Soldaten etwas zu essen machen. Sie hatte jedoch nur Eier, Kartoffeln und Zwiebeln vorrätig. So mischte sie einfach alles zusammen, was sie hatte. Die Armee übernahm daraufhin das Gericht, da es einfach zuzubereiten war. Eine andere Erzählung handelt von portugiesischen Kriegsgefangen im 17. Jahrhundert, welche einen Eierkuchen, den sie aus ihrer Heimat kannten, nach Spanien mitbrachten.

In Mexiko, das früher zum spanischen Kolonialreich gehörte, ist die Tortilla ein flacher Teigfladen. Erfunden haben ihn die Urvölker, die dort lebten, ehe Hernán Cortés ihr Land eroberte. Die mexikanische Tortilla wird meistens mit Weizen- oder Maismehl zubereitet. Sie ist die Grundlage bekannter Gerichte aus Mexiko und Texas.

Dazu gehört die Fajita, sprich Fachiita. Bei einer Fajita werden Gemüse und geschnittenes Fleisch, meistens Hähnchen oder Rind, in eine Tortilla eingewickelt. Oft kommen auch noch scharfe Soßen, mexikanischer Reis oder Guacamole, ein Avocado-püree, dazu. So etwas ähnliches ist der Burrito, der jedoch mit Hackfleisch gefüllt wird. Bei einem Taco werden die Zutaten in eine harte Tortilla gefüllt. Bekannt sind auch die Tortilla-Chips. Dafür schneidet man Dreiecke aus einer Maistortilla und brät diese an.



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