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Thomas Alva Edison

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Thomas Alva Edison

Thomas Alva Edison galt lange als Erfinder der Glühlampe. Doch auch ohne diese Erfindung war er einer der größten Erfinder, die es jemals gab. Er meldete mehr als tausend Patente an. Deshalb wird an seinem Geburtstag, dem 11. Februar, in den Vereinigten Staaten der „nationale Erfindertag“ gefeiert. Die vielen Patente machten es anderen Erfindern schwer, neue Produkte zu entwickeln, ohne ein Patent von Edison zu verletzen. Allein um die Glühlampe wurden zwischen 80 und 90 Prozesse geführt. Über seine Art zu arbeiten sagt Edison selbst:

„Ich bin ein Schwamm, denn ich sauge Ideen auf und mache sie nutzbar. Die meisten meiner Ideen gehören ursprünglich anderen Leuten, die sich halt nicht mehr die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwickeln.“

Edison wurde 1847 geboren und starb 1931. Er war das siebte und jüngste Kind seiner Eltern. Seine Lehrer hielten nichts von dem schwerhörigen Jungen. Sie nannten ihn einen Hohlkopf. Seinen Eltern sagte er: „Ich gehe nie wieder in den Unterricht zurück.“ Durch einen Unfall war Edison fast taub. In sein Tagebuch schrieb er: „Ich habe seit meinem 12. Lebensjahr keinen Vogel mehr zwitschern gehört.“ Deshalb unterrichtete ihn seine Mutter zuhause und weckte sein Interesse für Bücher. Als Zwölfjähriger verkaufte Edison Zeitungen und Süßigkeiten an Zugreisende. Im Gepäckwagen richtete er sich ein kleines Labor ein, in dem er das Gelesene ausprobieren konnte. Es wird erzählt, dass es bei einem Experiment zu einer Explosion kam und der Gepäckwagen brannte. Daraufhin ohrfeigte ihn der Zugführer.

Dann bekam er von einem Telegrafisten, dessen Sohn er vor einem Unfall bewahrt hatte, Unterricht in Telegrafie. Dadurch erkannte Edison die Bedeutung dieser Technik. Er verbesserte den Telegrafen und verdiente damit so viel Geld, dass er sich ein Labor bauen konnte.

Edison war nicht nur ein Erfinder, sondern auch Geschäftsmann. Er überlegte sich immer, wie er seine Erfindungen verkaufen konnte. Er war nicht der Erfinder der Glühlampe. Doch er hat sie verbessert und ließ sie patentieren. Damals gab es in den Vereinigten Staaten noch kein Stromnetz. Edison stritt sich mit anderen Erfindern darum, ob ein Stromnetz mit Wechselstrom oder mit Gleichstrom eingerichtet werden sollte. Er ließ öffentlich Hunde und Katzen durch Wechselstrom töten. Damit wollte er beweisen, wie gefährlich Wechselstrom ist. Dann ließ er sogar den Elefanten Topsy durch Stromschlag töten. Doch er erreichte sein Ziel nicht. Seine Tierexperimente führten aber zur Erfindung des elektrischen Stuhls mit Wechselstrom.

Edison entwickelte den Phonographen, der ihn berühmt machte. Damit gelang es zum ersten Mal, Stimmen aufzunehmen und wieder abzuspielen. In Restaurants und Eisdielen wurden Phonographen aufgestellt. Die Gäste konnten sich dort Schläuche an die Ohren halten und Musik hören. Er entwickelte auch die Filmtechnik, mit der Kinofilme aufgenommen werden.

Edison wurde einmal gefragt, warum er so erfolgreich war. Seine Antwort wurde berühmt: „Genie ist 99 Prozent Transpiration und 1 Prozent Inspiration.“ Transpiration bedeutet Schwitzen und steht für Fleiß. Inspiration bedeutet Eingebung.



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