Silber: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 13. September 2016, 11:32 Uhr

Wenn Könige und Fürsten früher zeigen wollten, wie reich sie waren, benutzten sie zum Essen gern Geschirr und Besteck aus Silber. Daher stammt auch das Wort „Tafelsilber“.

Silber ist ein wertvolles Metall. Es hat eine hellgrau-glänzende Farbe und kommt in der Natur in Reinform vor, aber auch als Erz, das heißt mit anderen Stoffen vermischt.

Weil es ein Edelmetall ist, rostet Silber so gut wie gar nicht. Es ist relativ weich und leicht formbar und eignet sich daher nicht so gut für Werkzeuge oder Waffen. Schon seit dem Altertum wird Silber daher vor allem zur Herstellung von Schmuck und Geldmünzen verwendet.

Lange Zeit war Silber das wichtigste Metall für Münzen, noch wichtiger als Gold, das viel seltener und darum teurer war. In manchen Sprachen ist das Wort für Geld sogar vom Wort Silber abgeleitet, zum Beispiel im Französischen. Wer viel Silber besaß, konnte sich viele andere Dinge dafür kaufen, auch Macht und Einfluss. So waren etwa die sächsischen Fürsten im Mittelalter auch deshalb so mächtig, weil damals im Harz und im Erzgebirge viel Silber gefunden wurde. Heute kommt das meiste Silber aus Nordamerika oder Südamerika, vor allem aus Peru und Mexiko.

Bis etwa 1970 waren in vielen Ländern noch Geldmünzen aus Silber in Gebrauch. Heute werden nur noch wenige Silbermünzen für Sammler hergestellt. Die „silbernen“ Teile der heutigen 1- und 2-Euro-Münzen bestehen stattdessen aus einer Mischung anderer Metalle, die sich nicht so schnell abnutzen.

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