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Schornsteinfeger: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 12. Oktober 2015, 20:26 Uhr

Ein Schornsteinfeger in Deutschland

Ein Schornsteinfeger kümmert sich um die Sicherheit von Heizungen. Wer diesen Beruf ergreifen will, muss dafür bis zur Prüfung drei Jahre lang lernen. Außerdem gelten Schornsteinfeger in manchen Ländern als Glücksbringer, weil sie für Sicherheit sorgen und damit Schaden abwenden.

Schornsteinfeger prüfen, ob keine schädlichen Abgase entweichen und reinigt Schornsteine, um Schornsteinbrände zu verhindern. Denn im Rauch, der durch den Schornstein abzieht, ist Ruß, kleine Schmutzteilchen aus Kohlenstoff. Die setzen sich manchmal an der Innenseite des Schornsteins fest. Dadurch wird es im Schornstein enger, so dass der Rauch schlechter abzieht. Bei Hitze kann sich dieser Ruß leicht entzünden – so entsteht ein Brand. Schornsteinfeger machen den Ruß weg, oft mit einer runden Bürste, die an einem Draht hängt.

Früher gab es in den Städten öfter einen Brand. Wenn ein einziges Haus in Feuer aufging, brannten auch viele andere Häuser ab. Damit das seltener passiert, haben die Städte und später die Länder sich Regeln ausgedacht: Feuerordnungen. Demzufolge sind Städte in Kehrbezirke eingeteilt, in denen ein Schornsteinfeger nach dem Rechten sieht.