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Würgeschlangen dagegen umschlingen den Körper des Beutetiers und drücken dann so fest zu, dass es keine Luft mehr bekommt und ohnmächtig wird. Anschließend verschlingen alle Schlangen ihre Beute am Stück. Dabei können sie ihren [[Kiefer (Medizin)|Unterkiefer]] ausrenken und Tiere verschlucken, die größer sind als sie selbst. Danach müssen sie oft wochenlang nichts mehr fressen.  
 
Würgeschlangen dagegen umschlingen den Körper des Beutetiers und drücken dann so fest zu, dass es keine Luft mehr bekommt und ohnmächtig wird. Anschließend verschlingen alle Schlangen ihre Beute am Stück. Dabei können sie ihren [[Kiefer (Medizin)|Unterkiefer]] ausrenken und Tiere verschlucken, die größer sind als sie selbst. Danach müssen sie oft wochenlang nichts mehr fressen.  
  
Schlangen sind wechselwarm, das heißt, ihre Körpertemperatur schwankt je nach Außentemperatur. Wenn es kalt wird, fallen sie in [[Winterstarre]] und können sich nicht mehr bewegen. Die meisten Schlangenarten leben daher in den warmen [[Tropen]] Afrikas, Asiens und Amerikas. [[Deutschsprachige Länder|Bei uns]] in [[Europa|Mitteleuropa]] gibt es nur wenige Schlangenarten, vor allem ungiftige [[Ringelnatter]]n und giftige Kreuzottern. [[Blindschleiche]]n sehen zwar auch wie Schlangen aus, sind aber eher mit den Eidechsen verwandt.   
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Schlangen sind wechselwarm, das heißt, ihre Körpertemperatur schwankt je nach Außentemperatur. Wenn es kalt wird, fallen sie in [[Winterstarre]] und können sich nicht mehr bewegen. Die meisten Schlangenarten leben deshalbin den warmen [[Tropen]] Afrikas, Asiens und Amerikas. [[Deutschsprachige Länder|Bei uns]] in [[Europa|Mitteleuropa]] gibt es nur wenige Schlangenarten, vor allem ungiftige [[Ringelnatter]]n und giftige Kreuzottern. [[Blindschleiche]]n sehen zwar auch wie Schlangen aus, sind aber eher mit den Eidechsen verwandt.   
  
 
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Version vom 8. März 2019, 01:25 Uhr

Die Kreuzotter ist die einzige einheimische Giftschlangenart in Mitteleuropa. Man erkennt sie gut an ihrem gezackten Rückenmuster. Sie ist sehr selten und steht unter Naturschutz.

Schlangen gehören zu den Reptilien. Sie haben eine trockene, schuppige Haut, atmen mit einer Lunge und legen Eier. Anders als Eidechsen und Krokodile haben sie aber keine Beine, sondern rutschen auf dem Bauch. Sie leben an Land wie auch im Wasser und kommen auf der ganzen Erde außer der Arktis und Antarktis vor.

Es gibt viele verschiedene Arten von Schlangen, kleine und große. Sie alle sind Raubtiere und ernähren sich von anderen Tieren. Man unterscheidet sie unter anderem danach, wie sie ihre Beute jagen: Giftschlangen beißen ihre Opfer und spritzen dabei ein Gift durch die Zähne, an dem das Beutetier stirbt. Viele Giftschlangen sind auch für Menschen tödlich.

Würgeschlangen dagegen umschlingen den Körper des Beutetiers und drücken dann so fest zu, dass es keine Luft mehr bekommt und ohnmächtig wird. Anschließend verschlingen alle Schlangen ihre Beute am Stück. Dabei können sie ihren Unterkiefer ausrenken und Tiere verschlucken, die größer sind als sie selbst. Danach müssen sie oft wochenlang nichts mehr fressen.

Schlangen sind wechselwarm, das heißt, ihre Körpertemperatur schwankt je nach Außentemperatur. Wenn es kalt wird, fallen sie in Winterstarre und können sich nicht mehr bewegen. Die meisten Schlangenarten leben deshalbin den warmen Tropen Afrikas, Asiens und Amerikas. Bei uns in Mitteleuropa gibt es nur wenige Schlangenarten, vor allem ungiftige Ringelnattern und giftige Kreuzottern. Blindschleichen sehen zwar auch wie Schlangen aus, sind aber eher mit den Eidechsen verwandt.



Zu „Schlangen“ gibt es auch weitere Such-Ergebnisse von Blinde Kuh und Frag Finn.

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