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Aus einer Quelle kommt [[Wasser]]. Gemeint ist ein Ort, an dem Grundwasser an die Oberfläche fließt. Das Wasser wird oft zu einem [[Bach (Gewässer)|Bach]] und später zu einem [[Fluss]], der ins Meer mündet.
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[[Datei:Blaubeuren Blautopf.jpg|thumb|Unter diesem Teich liegt eine Quelle. Man sieht sie aber nicht, weil der Teich zu tief ist.]]
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Bei einer Quelle kommt [[Wasser]] aus dem [[Erdboden]] an die Oberfläche. Dieses Wasser nennt man [[Grundwasser]]. Mehrere Quellen vereinigen sich meistens zu einem [[Bach (Gewässer)|Bach]] und später zu einem [[Fluss]], der ins [[Meer]] mündet.
  
Manche Quellen geben sehr warmes Wasser, die Thermalquellen. Das Wasser ist warm, weil es aus der Tiefe der [[Erde (Boden)|Erde]] kommt, wo es heiß ist. Oder es ist durch einen [[Vulkan]] erwärmt worden. Andere Quellen haben in sich viele Stoffe wie Mineralien. Wenn solche Stoffe gut für die [[Gesundheit]] sind, spricht man von einer Heilquelle.
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Meistens handelt es sich um Regenwasser, das im Boden versickert ist. Es sucht seinen Weg durch die Erde, bis es aus eine Schicht aus [[Gestein|Felsen]] oder [[Lehm]] stößt. Da kann das Wasser nicht durch und fließt dieser Schicht entlang. Irgendwann findet es dann meist den Weg an die Oberfläche.
  
Das Wort Quelle verwendet man nicht nur für Wasser: Auch ein [[Mensch]] kann eine Quelle sein. Von einer „Quelle“ erfährt man etwas, das man vorher nicht wusste. Oder die Quelle bestätigt etwas, was man schon geahnt hat oder von woanders wusste. Manchmal hört man das Neue nicht von dem Menschen direkt, sondern er hat etwas aufgeschrieben. Ein alter Brief kann eine Quelle für die [[Geschichte|Geschichtswissenschaft]] sein.
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Während Wasser durch den Erdboden fließt, wird es gereinigt wie durch einen Filter. Quellen, die aus der Tiefe kommen, führen also meist sehr sauberes Wasser, das man direkt als [[Trinkwasser]] verwenden kann. Versickert aber das Regenwasser auf einer Weide oder auf einem [[Acker]] mit viel [[Dünger]] und tritt dann gleich wieder an die Oberfläche, kann das Wasser für den [[Mensch]]en schädlich sein.
  
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Manche Quellen geben sehr warmes Wasser, das sind die Thermalquellen. Das Wasser ist warm, weil es aus der Tiefe der [[Erdboden|Erde]] kommt, wo es heiß ist. Oder es wurde durch einen [[Vulkan]] erwärmt. Andere Quellen haben in sich Stoffe wie zum Beispiel [[Mineral]]ien. Wenn solche Stoffe gut für die [[Gesundheit]] sind, spricht man von einer Heilquelle.
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==Was kann das Wort „Quelle“ sonst noch bedeuten?==
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Das [[Wort]] Quelle verwendet man nicht nur für Wasser, das aus der Erde kommt. Mit „Quelle“ meint man oft einfach die Herkunft einer Nachricht. Wenn in der [[Zeitung]] etwas steht, fragt man sich manchmal, aus welcher Quelle das kommt. Man fragt sich also, woher der Schreiber das weiß. Vielleicht hat er es selber gesehen, das wäre eine sichere Quelle. Vielleicht hat er es aber nur gehört oder selber irgendwo [[Lesen|gelesen]], das wäre eine unsichere Quelle.
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Es gibt verschiedene Arten von solchen Quellen. Ein [[Mensch]] kann eine Quelle sein, wenn er erzählt, was er selber gesehen oder erlebt hat. Ein alter [[Brief]] kann eine Quelle für die [[Geschichte|Geschichtswissenschaft]] sein, aber auch ein alter [[Grab]]stein oder eine Inschrift an einem [[Haus]]. Auch alte [[Gemälde]] sind manchmal gute Quellen. Man muss sich dann aber jeweils fragen, ob der Schreiber oder der Maler nicht vielleicht auch übertrieben hat.
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Datei:. Source de la Doller.jpg|Die Quelle der Doller in [[Frankreich]]
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Datei:Zwolle Begraafplaats Kranenburg Bron.jpg|Auf einem Friedhof in Zwolle in den [[Niederlande]]n: Diese künstliche Quelle soll ein Sinnbild für den Anfang des [[Leben]]s sein.
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Datei:Rhumequelle Rhumspringe.jpg|Aus dieser Karstquelle stammt der [[Fluss]] Rhume.
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Datei:Donaueschingen Donauquelle.jpg|Die Donauquelle liegt bei Donaueschingen.
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[[Kategorie:Tiere und Natur]]

Aktuelle Version vom 14. September 2019, 12:31 Uhr

Diese Quelle in Italien kommt aus einem Felsen. Hieraus wird der Fluss Pesio.
Unter diesem Teich liegt eine Quelle. Man sieht sie aber nicht, weil der Teich zu tief ist.

Bei einer Quelle kommt Wasser aus dem Erdboden an die Oberfläche. Dieses Wasser nennt man Grundwasser. Mehrere Quellen vereinigen sich meistens zu einem Bach und später zu einem Fluss, der ins Meer mündet.

Meistens handelt es sich um Regenwasser, das im Boden versickert ist. Es sucht seinen Weg durch die Erde, bis es aus eine Schicht aus Felsen oder Lehm stößt. Da kann das Wasser nicht durch und fließt dieser Schicht entlang. Irgendwann findet es dann meist den Weg an die Oberfläche.

Während Wasser durch den Erdboden fließt, wird es gereinigt wie durch einen Filter. Quellen, die aus der Tiefe kommen, führen also meist sehr sauberes Wasser, das man direkt als Trinkwasser verwenden kann. Versickert aber das Regenwasser auf einer Weide oder auf einem Acker mit viel Dünger und tritt dann gleich wieder an die Oberfläche, kann das Wasser für den Menschen schädlich sein.

Manche Quellen geben sehr warmes Wasser, das sind die Thermalquellen. Das Wasser ist warm, weil es aus der Tiefe der Erde kommt, wo es heiß ist. Oder es wurde durch einen Vulkan erwärmt. Andere Quellen haben in sich Stoffe wie zum Beispiel Mineralien. Wenn solche Stoffe gut für die Gesundheit sind, spricht man von einer Heilquelle.

Was kann das Wort „Quelle“ sonst noch bedeuten?

Das Wort Quelle verwendet man nicht nur für Wasser, das aus der Erde kommt. Mit „Quelle“ meint man oft einfach die Herkunft einer Nachricht. Wenn in der Zeitung etwas steht, fragt man sich manchmal, aus welcher Quelle das kommt. Man fragt sich also, woher der Schreiber das weiß. Vielleicht hat er es selber gesehen, das wäre eine sichere Quelle. Vielleicht hat er es aber nur gehört oder selber irgendwo gelesen, das wäre eine unsichere Quelle.

Es gibt verschiedene Arten von solchen Quellen. Ein Mensch kann eine Quelle sein, wenn er erzählt, was er selber gesehen oder erlebt hat. Ein alter Brief kann eine Quelle für die Geschichtswissenschaft sein, aber auch ein alter Grabstein oder eine Inschrift an einem Haus. Auch alte Gemälde sind manchmal gute Quellen. Man muss sich dann aber jeweils fragen, ob der Schreiber oder der Maler nicht vielleicht auch übertrieben hat.



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