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Pilze: Unterschied zwischen den Versionen

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Pilze sind [[Leben|Lebewesen]]. Sie bestehen aus einzelnen [[Zelle]]n mit einem Zellkern. Sie bilden in der [[Biologie]] ein eigenes [[Tierarten|Reich]] neben den [[Tiere]]n und den [[Pflanzen]]. Sie sind den Pflanzen ähnlicher, da sie sich nicht selber fortbewegen können. Im Gegensatz zu Pflanzen brauchen aber Pilze das [[Licht]] der [[Sonne]] nicht zum Leben. Auch die Art und Weise, wie Pilze [[Nahrung]] aufnehmen und wie sie [[Energie]] speichern, liegt näher bei den Pflanzen als bei den Tieren.
  
Pilze sind Lebewesen, die auf den ersten Blick wie [[Pflanze]]n aussehen. Im Gegensatz zu Pflanzen brauchen Pilze das [[Licht]] der [[Sonne]] nicht zum Leben. Wissenschaftler meinen, dass Pilze [[Tier]]en mehr ähneln als Pflanzen. Das hat mit der Art und Weise zu tun, wie Pilze Nahrung aufnehmen und wie sie Energie speichern.
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Was wir meistens als Pilz bezeichnen, ist nur ein Teil des gesamten Lebewesens. Bei Großpilzen sehen wir nämlich oft nur den Fruchtkörper, der für die Vermehrung da ist. Der eigentliche Pilz ist ein feines, meist fast unsichtbares Geflecht im Boden oder im [[Holz]].  
  
Pilze sind sehr wichtig im Kreislauf der Natur: Sie zerkleinern Abfälle, tote Tiere und tote Pflanzen so, dass sie wieder zu Erde werden.
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Pilze sind sehr wichtig im Kreislauf der [[Natur]]: Sie zerkleinern Abfälle, tote Tiere und tote Pflanzen. Die werden dadurch wieder zu [[Erdboden|Erde]]. Diese Arbeit erledigt beispielsweise der Schimmelpilz. Wenn der jedoch Nahrungsmittel oder Wohnräume befällt, ist Vorsicht geboten, oder es muss sogar ein Fachmann her.
  
Einige Pilze können gegessen werden, andere Pilze sind giftig. Manche Pilze sind so giftig, dass Menschen sterben, wenn sie diese Pilze essen. Man sollte daher nur Pilze essen, wenn man sich richtig gut damit auskennt.
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In den [[USA]] gibt es einen Pilz, der über eine [[Fläche]] von fast neun Quadratkilometern gewachsen ist. Wahrscheinlich ist er 2400 Jahre alt. Dieser Pilz ist eines der ältesten und größten Lebewesen unserer [[Erde]].
  
Was wir meistens als Pilz bezeichnen, ist nur ein Teil des gesamten Lebewesens. Bei Großpilzen sehen wir nämlich oft nur den sogenannten „Fruchtkörper“, der für die Vermehrung da ist. Der eigentliche Pilz ist ein feines, meist fast unsichtbares Geflecht im Boden oder im [[Holz]].  
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==Wie ernähren und vermehren sich Pilze?==
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[[Datei:2009-10-30 Clitopilus prunulus 27673.jpg|mini|Pilzsporen sind winzig : Man musse twa 100 Stück aneinanderreihen, damit sie eine Länge von einem Millimeter erreichen.]]
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Pilze nehmen ihre [[Ernährung|Nährstoffe]] durch die Oberfläche auf, sie müssen sie also nicht essen und schlucken. Meist stoßen sie eine Art Speichel durch die Oberfläche aus. Damit wird die Nahrung so zerkleinert, dass sie durch die Oberfläche in den Pilz hineingelangen kann.
  
In den USA gibt es einen Pilz, der über eine Fläche von fast neun Quadratkilometern gewachsen ist und wahrscheinlich 2400 Jahre alt ist. Dieser Pilz ist eines der ältesten und größten Lebewesen unserer Erde.
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Die [[Fortpflanzung]] erfolgt bei den meisten Pilzen ungeschlechtlich. Die Pilze spalten einfach winzige Teilchen von sich ab, die nennt man Sporen. Die fallen dann ab, oft werden sie durch den Wind weggetragen. Fallen sie an einen günstigen Ort, können sie dort weiterwachsen.
  
[[Kategorie:Artikelentwürfe]]
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==Wie nutzen die Menschen die Pilze?==
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[[Datei:Poolish.JPG|mini|Die Blasen im Brotteig entstehen durch Hefepilze.]]
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Einige Pilze können gegessen werden. Das hat der [[Mensch]] seit jeher gewusst. Es gibt gesunde, schmackhafte Pilze. Andere sind zwar nicht schmackhaft, sie schaden aber auch nicht. Eine dritte Gruppe verursacht [[Bauch]]schmerzen, ist aber nicht weiter gefährlich. Eine vierte Gruppe von Pilzen ist so [[Gift|giftig]], dass [[Mensch]]en sterben, wenn sie davon essen. Man sollte deshalb nur Pilze aus der [[Natur]] essen, wenn man sich auskennt, oder sie von einem Fachmann kontrollieren lassen.
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Sehr wichtig ist ein besonderer Pilz beim [[Brot]]-Backen: die Hefe. Dieser Pilz besteht aus einzelnen Zellen. Wenn es feucht und warm ist, verarbeiten sie [[Zucker]], den sie auch im [[Mehl]] finden. Dabei entsteht ein unschädliches [[Gas]], das [[Kohlendioxid]]. Das macht die Löcher im Teig. Zudem entsteht eine Säure, die gibt dem Brot seinen typischen Geschmack.
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Hefepilze braucht es auch bei der Herstellung von [[Bier]]. Im Bier hat es immer Getreide. Daraus nimmt die Hefe den Zucker und macht daraus [[Alkohol]]. Zudem entsteht ebenfalls das Gas [[Kohlendioxid]], das macht die Bläschen im Bier.
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Zur Herstellung von [[Käse]] braucht man manchmal bestimmte [[Schimmel]]pilze. Der Weißschimmel-Käse ist innen weich und hat außen eine weiße Schicht, die Schimmelpilze gemacht haben. Der Blauschimmel-Käse enthält blaue Einschlüsse, die ebenfalls ein Schimmelpilz gemacht hat. Auch in vielen verschiedenen Joghurts und ähnlichen Produkten waren Pilze am Werk. Sie geben den Produkten einen besonderen Geschmack.
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Eine besondere medizinische Bedeutung hat ein Schimmelpilz, aus dem man das [[Antibiotikum]] Penicillin herstellt. Es hilft gegen verschiedene Erkrankungen durch [[Bakterien]]-Infektionen für die es vor der Entdeckung des Penicillins keine Hilfe gab.
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Boletus edulis 2 2008.JPG|Der Steinpilz ist ein beliebter Speisepilz.
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Lanýže.JPG|Trüffel wachsen unter der Erde. Meist finden sie Hunde oder Schweine.
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Camembert.JPG|Weißschimmel-Käse
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Bleu de Gex.jpg|Blauschimmel-Käse
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[[Kategorie:Essen und Trinken]]

Aktuelle Version vom 21. Dezember 2020, 00:36 Uhr

Der Fliegenpilz ist giftig. Zu sehen sind hier drei Fruchtkörper.

Pilze sind Lebewesen. Sie bestehen aus einzelnen Zellen mit einem Zellkern. Sie bilden in der Biologie ein eigenes Reich neben den Tieren und den Pflanzen. Sie sind den Pflanzen ähnlicher, da sie sich nicht selber fortbewegen können. Im Gegensatz zu Pflanzen brauchen aber Pilze das Licht der Sonne nicht zum Leben. Auch die Art und Weise, wie Pilze Nahrung aufnehmen und wie sie Energie speichern, liegt näher bei den Pflanzen als bei den Tieren.

Was wir meistens als Pilz bezeichnen, ist nur ein Teil des gesamten Lebewesens. Bei Großpilzen sehen wir nämlich oft nur den Fruchtkörper, der für die Vermehrung da ist. Der eigentliche Pilz ist ein feines, meist fast unsichtbares Geflecht im Boden oder im Holz.

Pilze sind sehr wichtig im Kreislauf der Natur: Sie zerkleinern Abfälle, tote Tiere und tote Pflanzen. Die werden dadurch wieder zu Erde. Diese Arbeit erledigt beispielsweise der Schimmelpilz. Wenn der jedoch Nahrungsmittel oder Wohnräume befällt, ist Vorsicht geboten, oder es muss sogar ein Fachmann her.

In den USA gibt es einen Pilz, der über eine Fläche von fast neun Quadratkilometern gewachsen ist. Wahrscheinlich ist er 2400 Jahre alt. Dieser Pilz ist eines der ältesten und größten Lebewesen unserer Erde.

Wie ernähren und vermehren sich Pilze?

Pilzsporen sind winzig : Man musse twa 100 Stück aneinanderreihen, damit sie eine Länge von einem Millimeter erreichen.

Pilze nehmen ihre Nährstoffe durch die Oberfläche auf, sie müssen sie also nicht essen und schlucken. Meist stoßen sie eine Art Speichel durch die Oberfläche aus. Damit wird die Nahrung so zerkleinert, dass sie durch die Oberfläche in den Pilz hineingelangen kann.

Die Fortpflanzung erfolgt bei den meisten Pilzen ungeschlechtlich. Die Pilze spalten einfach winzige Teilchen von sich ab, die nennt man Sporen. Die fallen dann ab, oft werden sie durch den Wind weggetragen. Fallen sie an einen günstigen Ort, können sie dort weiterwachsen.

Wie nutzen die Menschen die Pilze?

Die Blasen im Brotteig entstehen durch Hefepilze.

Einige Pilze können gegessen werden. Das hat der Mensch seit jeher gewusst. Es gibt gesunde, schmackhafte Pilze. Andere sind zwar nicht schmackhaft, sie schaden aber auch nicht. Eine dritte Gruppe verursacht Bauchschmerzen, ist aber nicht weiter gefährlich. Eine vierte Gruppe von Pilzen ist so giftig, dass Menschen sterben, wenn sie davon essen. Man sollte deshalb nur Pilze aus der Natur essen, wenn man sich auskennt, oder sie von einem Fachmann kontrollieren lassen.

Sehr wichtig ist ein besonderer Pilz beim Brot-Backen: die Hefe. Dieser Pilz besteht aus einzelnen Zellen. Wenn es feucht und warm ist, verarbeiten sie Zucker, den sie auch im Mehl finden. Dabei entsteht ein unschädliches Gas, das Kohlendioxid. Das macht die Löcher im Teig. Zudem entsteht eine Säure, die gibt dem Brot seinen typischen Geschmack.

Hefepilze braucht es auch bei der Herstellung von Bier. Im Bier hat es immer Getreide. Daraus nimmt die Hefe den Zucker und macht daraus Alkohol. Zudem entsteht ebenfalls das Gas Kohlendioxid, das macht die Bläschen im Bier.

Zur Herstellung von Käse braucht man manchmal bestimmte Schimmelpilze. Der Weißschimmel-Käse ist innen weich und hat außen eine weiße Schicht, die Schimmelpilze gemacht haben. Der Blauschimmel-Käse enthält blaue Einschlüsse, die ebenfalls ein Schimmelpilz gemacht hat. Auch in vielen verschiedenen Joghurts und ähnlichen Produkten waren Pilze am Werk. Sie geben den Produkten einen besonderen Geschmack.

Eine besondere medizinische Bedeutung hat ein Schimmelpilz, aus dem man das Antibiotikum Penicillin herstellt. Es hilft gegen verschiedene Erkrankungen durch Bakterien-Infektionen für die es vor der Entdeckung des Penicillins keine Hilfe gab.



Zu „Pilze“ gibt es auch einen Artikel für Lese-Anfänger auf MiniKlexikon.de und weitere Such-Ergebnisse von Blinde Kuh und Frag Finn.

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