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Nordmazedonien

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Ohridsee

Mazedonien ist ein Land, das in Südosteuropa liegt und zum Balkan gehört. Es leben etwa zwei Millionen Menschen in diesem Land. Viele haben eine andere Herkunft. Die Amtssprache ist Mazedonisch und die Schrift Kyrillisch. Skopje ist die Hauptstadt, viele Touristen besuchen jedoch die Stadt Ohrid mit dem Ohridsee und den vielen Kirchen und Klöstern.

Fast 500 Jahre lang stand Mazedonien unter der Herrschaft des Osmanischen Reichs, bis zum Balkankrieg 1912 und 1913. Dieser Krieg beendete die Herrschaft. Mazedonien war bis 1991 ein Teil von Jugoslawien. Griechenland will nicht, dass Mazedonien sich Mazedonien nennt. In Griechenland gibt es nämlich einen Landesteil, der ebenfalls Mazedonien heißt. Darum heißt der Name des Staates "Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien"

Es leben Albaner, Türken und Roma in Mazedonien. Oft stehen große Konflikte im Raum, und die Menschen dieser verschiedener Herkunftsländer mögen sich nicht besonders gern. Gründe dafür findet man in der Vergangenheit. Es sind meist politische Gründe oder Vorfälle in der Geschichte, die die Kultur und den Lebensstil dieser verschiedenen Gruppen geprägt hat. Die Mazedonier sind orthodoxe Christen, jedoch leben auch viele Menschen den islamischen Glauben aus, geprägt von der jahrhundertelangen osmanischen Herrschaft.