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Napoleon Bonaparte: Unterschied zwischen den Versionen

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1799 drang er mit einer Gruppe [[Soldat]]en in das französische [[Parlament]] ein. Er gab Frankreich eine neue [[Verfassung]]. Das Land sollte von drei Konsuln [[Regierung|regiert]] werden, mit Bonaparte als Erstem Konsul. Doch er sorgte dafür, dass er bald der einzige Chef des Landes war. 1804 krönte er sich selbst zu „Napoleon dem Ersten, [[Kaiser]] der Franzosen“. Sein Vorname ist deswegen bekannter als sein Familienname.
  
Der [[Diktator]] Napoleon erließ neue [[Gesetz]]e, die das Land zum Teil sehr modern machten. Aber vor allem führte er [[Krieg]]e. So wurde Frankreich größer, und Napoleon herrschte auch über andere Länder. Dort nennt man die Zeit [[Franzosenzeit]]. In einigen Ländern machte er einen Bruder oder Schwager zum [[König]] oder [[Herzog]].
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Der [[Diktator]] Napoleon erließ neue [[Gesetz]]e, die das Land zum Teil sehr modern machten. Aber vor allem führte er [[Krieg]]e. So wurde Frankreich größer, und Napoleon herrschte auch über andere Länder. Dort nennt man die Zeit [[Franzosenzeit]]. In einigen Ländern machte er einen [[Verwandtschaft|Bruder]] oder Schwager zum [[König]] oder [[Herzog]].
  
 
Doch zwei mächtige Länder in [[Europa]] konnten sich gegen Napoleon wehren: [[Großbritannien]] und [[Russland]]. 1812 stellte Napoleon eine riesige [[Armee]] zusammen, um Russland zu besiegen. Er kam zwar bis nach [[Moskau]], schon damals einer wichtigen russischen [[Stadt]]. Aber auf dem Hinweg und Rückweg kamen die allermeisten seiner Soldaten um. Unter anderem lag das an der Kälte in Russland.
 
Doch zwei mächtige Länder in [[Europa]] konnten sich gegen Napoleon wehren: [[Großbritannien]] und [[Russland]]. 1812 stellte Napoleon eine riesige [[Armee]] zusammen, um Russland zu besiegen. Er kam zwar bis nach [[Moskau]], schon damals einer wichtigen russischen [[Stadt]]. Aber auf dem Hinweg und Rückweg kamen die allermeisten seiner Soldaten um. Unter anderem lag das an der Kälte in Russland.

Version vom 4. Februar 2019, 22:00 Uhr

Kaiser Napoleon bei einer Schlacht. Oft wird er mit einer Hand unter der Jacke gezeigt. Warum, das weiß man nicht genau. Jedenfalls haben viele andere Politiker seiner Zeit sich auch so malen lassen.

Napoleon Bonaparte war ein Politiker aus Frankreich. Er wurde 1769 auf Korsika, einer Insel im Mittelmeer, geboren. Eigentlich kommt seine Familie aus der Toskana. Sein Geburtsname Napoleone Buonaparte wurde später französisiert. Als Soldat kämpfte er in der Zeit der Französischen Revolution. Er wurde ein berühmter General, ein Chef der Armee.

1799 drang er mit einer Gruppe Soldaten in das französische Parlament ein. Er gab Frankreich eine neue Verfassung. Das Land sollte von drei Konsuln regiert werden, mit Bonaparte als Erstem Konsul. Doch er sorgte dafür, dass er bald der einzige Chef des Landes war. 1804 krönte er sich selbst zu „Napoleon dem Ersten, Kaiser der Franzosen“. Sein Vorname ist deswegen bekannter als sein Familienname.

Der Diktator Napoleon erließ neue Gesetze, die das Land zum Teil sehr modern machten. Aber vor allem führte er Kriege. So wurde Frankreich größer, und Napoleon herrschte auch über andere Länder. Dort nennt man die Zeit Franzosenzeit. In einigen Ländern machte er einen Bruder oder Schwager zum König oder Herzog.

Doch zwei mächtige Länder in Europa konnten sich gegen Napoleon wehren: Großbritannien und Russland. 1812 stellte Napoleon eine riesige Armee zusammen, um Russland zu besiegen. Er kam zwar bis nach Moskau, schon damals einer wichtigen russischen Stadt. Aber auf dem Hinweg und Rückweg kamen die allermeisten seiner Soldaten um. Unter anderem lag das an der Kälte in Russland.

Die unterdrückten Länder wehrten sich nun auch: Nach der „Völkerschlacht“ bei Leipzig musste sich Napoleon aus Deutschland zurückziehen. Im Jahr 1815 fand die letzte Schlacht statt: Bei Waterloo, in der Nähe von Brüssel, verlor Napoleon endgültig. Er selbst starb einige Jahre später auf einer Insel im Atlantik, wohin die Briten ihn gebracht hatten.



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