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Nahostkonflikt

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Version vom 23. November 2018, 21:51 Uhr von Felix Heinimann (Diskussion | Beiträge)

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Der Nahostkonflikt ist ein Streit zwischen Israelis und Arabern. Es geht es darum, wem die Region Palästina gehört. Das führte zwischenzeitlich sogar zu mehreren Kriegen. Das beendete die Streitigkeiten aber nicht. Es führte nur dazu, dass sich die Araber und Israelis noch mehr hassen.

Wie kam es zum Nahostkonflikt

Im Zweiten Weltkrieg wurden sechs Millionen Juden von den Nationalsozialisten verschleppt und brutal ermordet. Das empörte die Welt. Deshalb fanden einige Menschen nach Kriegsende, es brauche einen eigenen Staat für die Juden, wo sie in Frieden leben können. Die Juden wählten dafür Palästina, ein Gebiet am Mittelmeer. Dort kommt das jüdische Volk ursprünglich her. Von dort wanderten sie vor sehr langer Zeit in die ganze Welt aus. In Palästina befindet sich auch Jerusalem. Für die Juden ist das die wichtigste Stadt. Der Staat den sie dort gründeten nannten sie Israel. So nennen die Juden Palästina.

Das Problem war aber, das auf diesem Gebiet seit mehreren Jahrhunderten arabische Völker lebten. Damals war Palästina noch eine Kolonie des Britischen Weltreichs. Sie wurde im Ersten Weltkrieg im Kampf gegen das Osmanische Reich erobert. Die arabischen Völker unterstützten die britischen Soldaten bei dieser Schlacht. Dafür versprachen ihnen die Briten, sie können in Palästina einen muslimischen Staat gründen. Auch für viele Muslime ist das eine heilige Gegend.

Aufgrund dieser Umstände war es fraglich, wem das Land nun gehört. Die Juden sagten, ihnen gehöre das Land, weil es in der Bibel so steht. Die Araber beriefen sich auf das Selbstbestimmungsrecht. Dieses besagt, das jedes Volk das Recht hat einen eigen Staat zu gründen, wo es selber bestimmen darf.