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Moschusochse: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Moschusochse ist ein großer Pflanzenfresser. Auch wenn der Name etwas anderes sagt, ist er mehr mit [[Ziegen]] verwandt als mit „wirklichen“ [[Rind|Rindern]]. Auf Inuktitut, so nennt man die Sprache der [[Eskimo|Inuit]], heißen sie „Umimmaq“. Das heißt übersetzt etwa Tier mit Fell wie ein [[Bart]] - und so sehen sie auch aus.
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Der Moschusochse ist ein großer Pflanzenfresser. Auch wenn der [[Name]] etwas anderes sagt, ist er mehr mit [[Ziegen]] verwandt als mit [[Rind|Rindern]]. In der [[Sprache]] der [[Eskimo|Inuit]] heißen sie „Umimmaq“. Das bedeutet [[Übersetzung|übersetzt]] etwa „Tier mit Fell wie ein [[Bart]]- und so sehen sie auch aus.
  
Die Männchen können bis zu 1,50 [[Meter]] groß werden. Die Weibchen sind mit 1,30 Meter etwas kleiner und zierlicher. Beide Geschlechter haben nach oben gebogene [[Horn|Hörner]]. Auch die Hörner sind bei den Weibchen kleiner. Die Männchen nennt man Bulle, die Weibchen nennt man Kühe. Die Jungen werden Kalb genannt. Sie leben heute vor allem in [[Grönland]], [[Kanada]] und [[Alaska]], also im hohen [[Norden]].  
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Die Männchen können bis zu einem [[Meter]] und fünfzig [[Zentimeter]] groß werden. Die Weibchen sind mit einem Meter und dreißig Zentimeter etwas kleiner und zierlicher. Beide Geschlechter haben nach oben gebogene [[Horn|Hörner]]. Auch die Hörner sind bei den Weibchen kleiner. Ein Männchen nennt man Bulle, ein Weibchen ist eine Kuh. Ein Jungtier ist ein Kalb. Moschusochsen leben heute vor allem in [[Grönland]], [[Kanada]] und [[Alaska]], also im hohen [[Norden]].  
  
In manchen anderen Gebieten wurden sie wieder angesiedelt, nachdem der Mensch sie ausgerottet hat. Heute gibt es wieder ungefähr 170.000 Moschusochsen auf der [[Welt]].  
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In manchen anderen Gebieten wurden sie wieder angesiedelt, nachdem der [[Mensch]] sie [[Aussterben|ausgerottet]] hatte. Heute gibt es wieder ungefähr 170.000 Moschusochsen auf der [[Welt]].  
  
In der [[Eiszeit]] lebten die Vorfahren der heutigen Moschusochsen sogar in [[Europa]]. Nach der Eiszeit verschwanden sie aber mehr und mehr, da Moschusochsen an ein kaltes [[Klima]] angepasst sind. Sie fressen, was sie dort an Pflanzen finden. Das können [[Moose]], Flechten und [[Gräser]] sein.
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In der [[Eiszeit]] lebten die [[Vorfahren]] der heutigen Moschusochsen sogar in [[Europa]]. Nach der Eiszeit verschwanden sie aber mehr und mehr, da Moschusochsen an ein kaltes [[Klima]] angepasst sind. Sie fressen, was sie dort an [[Pflanze]]n finden. Das können [[Moose]], [[Flechte]]n und [[Gräser]] sein.
  
 
== Wie leben Moschusochsen? ==
 
== Wie leben Moschusochsen? ==
Im [[Winter]] können Moschusochsen mit ihren Hufen Pflanzen aus dem [[Schnee]] ausgraben. An die Kälte sind sie durch verschiedene Schichten Fell und eine dicke [[Fett|Fettschicht]] gut angepasst. Moschusochsen haben eine dichte [[wolle|Unterwolle]] die warm hält. Darüber besitzen sie noch eine Schicht dichter grober Schutzhaare, der die Tiere zusätzlich schützt. Das ist, wie wenn wir über einen Pullover noch eine Jacke oder einen Mantel ziehen.
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[[Datei:Muskox animals arctic mammals ovibos moschatus.jpg|mini|Da kommt so schnell kein [[Wölfe|Wolf]] durch! Ein „Verteidigungswall“ von Moschusochsen]]
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[[Datei:Musk Ox (Ovibos moschatus) (16944486315).jpg|mini|Zwei Moschusochsenkühe mit ihren Kälbern]]
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[[Datei:Овцебыки - самые грозные млекопитающие Таймыра.jpg|mini|Die Moschusochsen sehen ziemlich urtümlich aus.]]
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Im [[Winter]] können Moschusochsen mit ihren Hufen Pflanzen aus dem [[Schnee]] ausgraben. An die Kälte sind sie durch verschiedene Schichten Fell und eine dicke [[Fett|Fettschicht]] gut angepasst. Moschusochsen haben eine dichte [[Wolle|Unterwolle]] die warm hält. Darüber besitzen sie noch eine Schicht dichter grober Schutzhaare. Das ist, wie wenn wir über einen Pullover noch eine Jacke oder einen Mantel ziehen.
  
Da das Fell aber nicht sehr wasserabweisend ist, sterben leider viele Tiere in nassen Jahren, weil sie dann erfrieren. Es kommt auch oft vor, dass Moschusochsen verhungern.  
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Das Fell hält aber [[Wasser]] nicht sehr gut zurück. Deshalb sterben viele [[Tier]]e in nassen Jahren, weil sie dann erfrieren. Es kommt auch oft vor, dass Moschusochsen [[Hunger|verhungern]].  
  
Durch das dicke Fell sehen die Tiere viel größer aus als sie eigentlich sind. Das [[Haar]] ist dunkelbraun gefärbt, es bleicht aber im Laufe des Jahres aus. Manche Tiere sind auch das ganze Jahr heller gefärbt. Auffällig bei Moschusochsen sind der Fettbuckel, und das etwas urtümliche Aussehen.  
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Durch das dicke Fell sehen die Tiere viel größer aus als sie eigentlich sind. Das [[Haar]] ist dunkelbraun gefärbt, es bleicht aber im Laufe des [[Jahr]]es aus. Manche Tiere sind auch das ganze Jahr über heller gefärbt. Auffällig bei Moschusochsen ist der Fettbuckel. Sie sehen auch etwas „urtümlich“ aus.  
  
Wie viele Huftiere sind Moschusochsen in Herden unterwegs. Diese sind im [[Sommer]] – während der Paarungszeit – kleiner. Im Winter können aber auch schon mal 100 Tiere zusammen unterwegs sein. Große Wanderungen unternehmen sie aber normalerweise nicht.
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Wie viele Huftiere sind Moschusochsen in Herden unterwegs. Diese sind im [[Sommer]] kleiner. Im [[Winter]] können aber auch schon mal hundert Tiere zusammen unterwegs sein. Große Wanderungen unternehmen sie aber normalerweise nicht.
  
Der dominante Bulle einer Herde hat das Vorrecht bei der Nahrung und hält seine Weibchen zusammen. Er jagt seine Rivalen durch Getrampel, Getöse und durch Anstürmen mit gesenktem Kopf in die Flucht. Wenn das nicht reicht, dann kommt es zum Kampf zwischen den Bullen. Sie galoppieren mit gesenktem Kopf aufeinander zu und prallen mit ihren dicken Schädeln zusammen. Damit den Bullen nicht viel passiert, haben sie eine Art Luftlücke zwischen ihrem Schädel und dem Gehirn. Das dämpft den Aufprall wie ein Airbag. Ganz selten passiert es aber auch das ein Bulle bei so einem Kampf stirbt. Diese Kämpfe finden im August bis Oktober statt. Dann ist auch die Paarungszeit.
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Chef der Herde ist der stärkste Bulle. Er hat das Vorrecht bei der [[Nahrung]] und hält seine Weibchen zusammen. Er jagt seine Rivalen durch Getrampel, Getöse und durch Anstürmen mit gesenktem [[Kopf]] in die Flucht. Wenn das nicht reicht, dann kommt es zum Kampf zwischen den Bullen. Sie galoppieren mit gesenktem Kopf aufeinander zu und prallen mit ihren dicken [[Schädel]]n zusammen. Damit den Bullen nicht viel passiert, haben sie eine Art [[Luft]]lücke zwischen ihrem Schädel und dem [[Gehirn]]. Das dämpft den Aufprall wie ein Airbag. Ganz selten passiert es aber auch, dass ein Bulle bei so einem Kampf stirbt. Diese Kämpfe finden im August bis Oktober statt, wenn die Männchen um die Weibchen kämpfen, um sich mit ihnen zu [[Sexualität|paaren]] und sich [[Fortpflanzung|fortzupflanzen]].
  
Nach sieben bis neun Monaten [[Schwangerschaft|Tragzeit]] kommt dann im Normalfall ein kleines Kalb zur Welt. Schon nach ein paar[[Stunde|Stunden]] kann es mit den anderen herumstreifen. Bei der Geburt wiegt es zehn bis vierzehn Kilogramm. Bis es ausgewachsen ist dauert es etwa 5 Jahre: Dann wiegt es ungefähr 300 bis 400 Kilogramm, wenn es  einen Bulle ist. Kühe werden 200 bis 300 kg schwer. Kälber werden 15 Monate gesäugt, aber etwas Gras fressen sie schon nach einer Woche.
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Nach sieben bis neun [[Monat]]en [[Schwangerschaft|Tragzeit]] kommt dann im Normalfall ein kleines Kalb zur Welt. Schon nach ein paar [[Stunde|Stunden]] kann es mit den anderen herumstreifen. Bei der [[Geburt]] wiegt es zehn bis vierzehn [[Kilogramm]]. Bis es ausgewachsen ist, dauert es etwa fünf Jahre: Dann wiegt ein Bulle ungefähr 300 bis 400 Kilogramm. Kühe werden 200 bis 300 kg schwer. Kälber werden 15 Monate gesäugt, aber etwas [[Gräser|Gras]] fressen sie schon nach einer Woche.
  
Moschusochsen sind immer mit ihren Herdenmitgliedern zusammen. Sie halten relativ dichten Kontakt und machen viele Dinge zur gleichen Zeit.  Auch auf der Flucht stürmen sie gerne Schulter an Schulter, was es für ihre Feinde schwieriger macht, einen Moschusochsen zu erlegen.
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Moschusochsen sind immer mit ihren Herdenmitgliedern zusammen. Sie halten ziemlich nahen Kontakt und machen viele Dinge zur gleichen [[Zeit]].  Auch auf der Flucht stürmen sie gerne Schulter an Schulter. Das macht es für ihre Feinde schwierige, einen Moschusochsen zu erlegen.
Wird die Herde eingekreist, so stellen sich die älteren Tiere im Kreis oder Halbkreis mit den gefährlichen Hörnern nach außen auf und nehmen die Jungen in die Mitte. Manchmal stürmt ein Tier aus dem Verteidigungsring heraus und versucht, die Feinde in die Flucht zu schlagen. Die Feinde können [[Bären]] oder [[Wölfe]] sein.
 
  
Die Taktik der Moschusochsen schützt aber leider nicht vor dem Menschen mit [[Gewehr|Schusswaffen]]. So wurden viele Moschusochsen getötet und an einigen Orten ausgerottet. Durch den Schutz der Tiere und Wiederansiedlungen gibt es aber wieder relativ viele Tiere.
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Wird die Herde eingekreist, so stellen sich die älteren Tiere im [[Kreis]] oder Halbkreis mit den gefährlichen Hörnern nach außen auf und nehmen die Jungen in die Mitte. Manchmal stürmt ein Tier aus dem Verteidigungsring heraus und versucht, die Feinde in die Flucht zu schlagen. Die Feinde können [[Bären]] oder [[Wölfe]] sein.
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Die Taktik der Moschusochsen schützt aber leider nicht vor dem Menschen mit [[Gewehr|Schusswaffen]]. So wurden viele Moschusochsen getötet und an einigen Orten ausgerottet. Durch den Schutz der Tiere und Wiederansiedlungen gibt es aber wieder ziemlich viele Tiere.
  
 
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Muskox animals arctic mammals ovibos moschatus.jpg|Da kommt so schnell kein Wolf durch! Ein "Verteidigungswall" von Moschusochsen
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Musk ox.jpg|Dieser Bulle verliert gerade sein Winterfell.
Musk Ox (Ovibos moschatus) (16944486315).jpg|Zwei Moschusochsenkühe mit ihren Kälbern
 
Овцебыки - самые грозные млекопитающие Таймыра.jpg|Die Moschusochsen sehen etwas urtümlich aus
 
 
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Version vom 30. März 2021, 18:56 Uhr

Ein männlicher Moschusochse

Der Moschusochse ist ein großer Pflanzenfresser. Auch wenn der Name etwas anderes sagt, ist er mehr mit Ziegen verwandt als mit Rindern. In der Sprache der Inuit heißen sie „Umimmaq“. Das bedeutet übersetzt etwa „Tier mit Fell wie ein Bart“ - und so sehen sie auch aus.

Die Männchen können bis zu einem Meter und fünfzig Zentimeter groß werden. Die Weibchen sind mit einem Meter und dreißig Zentimeter etwas kleiner und zierlicher. Beide Geschlechter haben nach oben gebogene Hörner. Auch die Hörner sind bei den Weibchen kleiner. Ein Männchen nennt man Bulle, ein Weibchen ist eine Kuh. Ein Jungtier ist ein Kalb. Moschusochsen leben heute vor allem in Grönland, Kanada und Alaska, also im hohen Norden.

In manchen anderen Gebieten wurden sie wieder angesiedelt, nachdem der Mensch sie ausgerottet hatte. Heute gibt es wieder ungefähr 170.000 Moschusochsen auf der Welt.

In der Eiszeit lebten die Vorfahren der heutigen Moschusochsen sogar in Europa. Nach der Eiszeit verschwanden sie aber mehr und mehr, da Moschusochsen an ein kaltes Klima angepasst sind. Sie fressen, was sie dort an Pflanzen finden. Das können Moose, Flechten und Gräser sein.

Wie leben Moschusochsen?

Da kommt so schnell kein Wolf durch! Ein „Verteidigungswall“ von Moschusochsen
Zwei Moschusochsenkühe mit ihren Kälbern
Die Moschusochsen sehen ziemlich urtümlich aus.

Im Winter können Moschusochsen mit ihren Hufen Pflanzen aus dem Schnee ausgraben. An die Kälte sind sie durch verschiedene Schichten Fell und eine dicke Fettschicht gut angepasst. Moschusochsen haben eine dichte Unterwolle die warm hält. Darüber besitzen sie noch eine Schicht dichter grober Schutzhaare. Das ist, wie wenn wir über einen Pullover noch eine Jacke oder einen Mantel ziehen.

Das Fell hält aber Wasser nicht sehr gut zurück. Deshalb sterben viele Tiere in nassen Jahren, weil sie dann erfrieren. Es kommt auch oft vor, dass Moschusochsen verhungern.

Durch das dicke Fell sehen die Tiere viel größer aus als sie eigentlich sind. Das Haar ist dunkelbraun gefärbt, es bleicht aber im Laufe des Jahres aus. Manche Tiere sind auch das ganze Jahr über heller gefärbt. Auffällig bei Moschusochsen ist der Fettbuckel. Sie sehen auch etwas „urtümlich“ aus.

Wie viele Huftiere sind Moschusochsen in Herden unterwegs. Diese sind im Sommer kleiner. Im Winter können aber auch schon mal hundert Tiere zusammen unterwegs sein. Große Wanderungen unternehmen sie aber normalerweise nicht.

Chef der Herde ist der stärkste Bulle. Er hat das Vorrecht bei der Nahrung und hält seine Weibchen zusammen. Er jagt seine Rivalen durch Getrampel, Getöse und durch Anstürmen mit gesenktem Kopf in die Flucht. Wenn das nicht reicht, dann kommt es zum Kampf zwischen den Bullen. Sie galoppieren mit gesenktem Kopf aufeinander zu und prallen mit ihren dicken Schädeln zusammen. Damit den Bullen nicht viel passiert, haben sie eine Art Luftlücke zwischen ihrem Schädel und dem Gehirn. Das dämpft den Aufprall wie ein Airbag. Ganz selten passiert es aber auch, dass ein Bulle bei so einem Kampf stirbt. Diese Kämpfe finden im August bis Oktober statt, wenn die Männchen um die Weibchen kämpfen, um sich mit ihnen zu paaren und sich fortzupflanzen.

Nach sieben bis neun Monaten Tragzeit kommt dann im Normalfall ein kleines Kalb zur Welt. Schon nach ein paar Stunden kann es mit den anderen herumstreifen. Bei der Geburt wiegt es zehn bis vierzehn Kilogramm. Bis es ausgewachsen ist, dauert es etwa fünf Jahre: Dann wiegt ein Bulle ungefähr 300 bis 400 Kilogramm. Kühe werden 200 bis 300 kg schwer. Kälber werden 15 Monate gesäugt, aber etwas Gras fressen sie schon nach einer Woche.

Moschusochsen sind immer mit ihren Herdenmitgliedern zusammen. Sie halten ziemlich nahen Kontakt und machen viele Dinge zur gleichen Zeit. Auch auf der Flucht stürmen sie gerne Schulter an Schulter. Das macht es für ihre Feinde schwierige, einen Moschusochsen zu erlegen.

Wird die Herde eingekreist, so stellen sich die älteren Tiere im Kreis oder Halbkreis mit den gefährlichen Hörnern nach außen auf und nehmen die Jungen in die Mitte. Manchmal stürmt ein Tier aus dem Verteidigungsring heraus und versucht, die Feinde in die Flucht zu schlagen. Die Feinde können Bären oder Wölfe sein.

Die Taktik der Moschusochsen schützt aber leider nicht vor dem Menschen mit Schusswaffen. So wurden viele Moschusochsen getötet und an einigen Orten ausgerottet. Durch den Schutz der Tiere und Wiederansiedlungen gibt es aber wieder ziemlich viele Tiere.



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