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Metall

Aus Klexikon - Das Freie Kinderlexikon
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Ein seltenes Nugget aus Kupfer. Kupfer war eines der ersten Metalle, das die Menschen bearbeiten konnten.

Ein Metall ist eine bestimmte Art von Stoff. Die Elemente Eisen und Gold sind zum Beispiel Metalle. Manche Metalle bestehen auch aus mehreren Elementen: Bronze ist zum Beispiel eine Mischung aus Kupfer und Zinn. So eine Mischung von Metallen nennt man Legierung.

Metalle haben bestimmte Eigenschaften. Sie glänzen, sie können Hitze und Elektrizität leiten, und man kann sie vergleichsweise leicht formen, zum Beispiel verbiegen oder schmelzen. Wenn es normal warm im Zimmer ist, sind die meisten Metalle fest. Einige sind allerdings flüssig, zum Beispiel Quecksilber.

Viele Metalle kommen in der Natur als Erz vor. Das eigentliche Metall ist dabei mit Gestein vermischt. Wer Eisen aus Eisenerz gewinnen will, muss das Erz sehr heiß machen, damit das Eisen herausfließt. Gold und Platin hingegen findet man in der Natur in reiner Form. Solche Stücke nennt man Nuggets, sprich Naggetts.

Altmetall nennt man auch Schrott. Man kann es gut wieder einschmelzen und neu verwenden.

Wie kann man Metalle unterscheiden?

Man unterscheidet Metalle unter anderem nach dem Gewicht, nämlich in Leichtmetalle und Schwermetalle. Füllt man ein Litermass mit einem Metall und das Gewicht bleibt unter 5 Kilogramm, dann ist es ein Leichtmetall. Das gebräuchlichste Leichtmetall ist Aluminium. Es rostet nicht. Deshalb braucht man es für Geländer, für Leitern oder beispielsweise für Flugzeuge. Dort kommt es drauf an, dass alles stabil aber auch leicht ist.

Ist ein Litermass eines Metalls über 5 Kilogramm schwer, dann nennt man es ein Schwermetall. Das häufigste Schwermetall ist Eisen. Daraus sind Autos, Brücken, Werkzeuge, Maschinen usw. Auch Kupfer ist ein Schwermetall. Viele Wasserleitungen in den Häusern sind aus Kupfer. Sie rosten nicht, und das Wasser nimmt keinen Geschmack an.

Viele Schwermetalle sind giftig, zum Beispiel Blei. Uran ist sogar hoch giftig. Man braucht es in Atomkraftwerken. Uran sendet Strahlungen aus und kann so bei Menschen zu Missbildungen führen. Dazu muss man es nicht einmal direkt berühren.

Es gibt aber auch Schwermetalle, die wir dringend in unserem Körper brauchen. Nur nicht in reiner Form, sondern in einer Verbindung. Diese heissen Spurenelemente. Sie kommen in Nahrungsmitteln vor. Bei Bedarf kann man sie aber auch als Tabletten einnehmen, oft zusammen mit Vitaminen.

Es gibt noch eine spezielle Gruppe von Schwermetallen, nämlich die Edelmetalle. Dies sind Gold, Platin und Silber. Sie rosten nicht und lassen sich mit keiner Säure auflösen.



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