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Kugel

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
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Eine gezeichnete Kugel. Die beiden schwarzen Linien gehen vom Mittelpunkt bis zur Oberfläche der Kugel. Das kleine „r“ steht für den Radius.

Die Kugel ist der gleichmäßigste geometrische Körper. Als geometrischer Körper ist er nur etwas, das die Menschen sich vorstellen. Aber auch in der Natur gibt es manchmal etwas, das so aussieht wie eine Kugel oder fast so. Die gesamte Oberfläche der Kugel ist gekrümmt, sie hat keine Ecken oder Kanten. Die Kugel hat keine Grundfläche, sondern liegt auf einem Punkt auf, dem Mittelpunkt. Von der Oberfläche der Kugel kann man kein ebenes Körpernetz zeichnen.

Jeder Punkt auf der Oberfläche der Kugel ist vom Mittelpunkt im Inneren gleich weit entfernt. Diesen Abstand nennt man den Radius der Kugel. Das Doppelte des Radius ist der Durchmesser der Kugel. Diesen kann man sich so vorstellen, als würde man einen Stab genau durch den Mittelpunkt der Kugel stechen. Man misst dann den Abstand zwischen den beiden Stellen, wo man hineingestochen hat und wo der Stab wieder herausgekommen ist. Wenn man den Durchmesser wissen will, misst man die Strecke zwischen zwei Punkten auf der Oberfläche durch den Mittelpunkt der Kugel. Ist der Radius der Kugel bekannt, kann man ausrechnen, wie groß die Oberfläche oder der Inhalt der Kugel ist.

Unter allen Körpern hat die Kugel die geringste Oberfläche im Verhältnis zum Inhalt. Aus diesem Grund kommt die Kugelform auch in der Natur vor. So haben etwa Blasen, Tropfen oder auch die Erde und die Sonne ungefähr Kugelform, wenn auch nie völlig regelmäßig.

Von welcher Seite auch immer man eine Kugel betrachtet, sieht der Umriss aus wie ein Kreis. Auch bei jedem ebenen Schnitt durch die Kugel entsteht eine kreisförmige Oberfläche. Gehen die Schnitte durch den Mittelpunkt, entstehen zwei Halbkugeln.