Kugel

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
Version vom 15. Juli 2016, 20:02 Uhr von Ziko van Dijk (Diskussion | Beiträge) (so richtig in der bildunterschrift?)
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Eine gezeichnete Kugel. Die beiden schwarzen Linien gehen vom Mittelpunkt bis zur Oberfläche der Kugel. Das kleine „r“ steht für den Radius.

Die Kugel ist der gleichmäßigste geometrische Körper. Mit Kugeln spielen wir Ball oder Murmeln. Die gesamte Oberfläche der Kugel ist gekrümmt, sie hat keine Ecken oder Kanten. Die Kugel hat keine Grundfläche, sondern liegt auf einem Punkt auf. Von der Oberfläche der Kugel kann man kein ebenes Körpernetz zeichnen.

Jeder Punkt auf der Oberfläche der Kugel ist vom Mittelpunkt im Inneren gleich weit entfernt. Diesen Abstand nennt man den Radius der Kugel. Das Doppelte des Radius ist der Durchmesser der Kugel. Diesen kann man sich so vorstellen, als würde man einen Stab genau durch den Mittelpunkt der Kugel stechen und den Abstand zwischen der Einstich- und der Austrittsstelle messen. Wenn man den Durchmesser wissen will, misst man die Strecke zwischen zwei Punkten auf der Oberfläche durch den Mittelpunkt der Kugel. Ist der Radius der Kugel bekannt, kann man die Oberfläche oder das Volumen der Kugel berechnen.

Unter allen Körpern hat die Kugel die geringste Oberfläche im Verhältnis zum Inhalt. Aus diesem Grund kommt die Kugelform auch in der Natur vor. So haben etwa Blasen, Tropfen oder auch die Erde und die Sonne ungefähr Kugelform, wenn auch nie völlig regelmäßig.

Von welcher Seite auch immer man eine Kugel betrachtet, sieht der Umriss aus wie ein Kreis. Auch bei jedem ebenen Schnitt durch die Kugel entsteht eine kreisförmige Oberfläche. Gehen die Schnitte durch den Mittelpunkt, entstehen zwei Halbkugeln.