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Kuckuck: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 4. Juli 2016, 11:04 Uhr

Der kleine Vogel oben im Bild ist ein Rohrsänger. Er füttert einen jungen Kuckuck.

Der Kuckuck ist ein Vogel, der in vielen Gegenden von Europa und Asien vorkommt. Er fliegt in den Süden von Asien oder nach Afrika, um dort den Winter zu überstehen. Kuckucke haben ihren Namen von dem Ruf, den sie von sich geben, etwa gu-kuh.

Die Vögel leben in der Nähe von Bäumen und Sträuchern. Sie fressen Insekten und manchmal auch Spinnen oder kleinen Fröschen. Sie können bis zu 130 Gramm schwer werden. In Deutschland gehören Kuckucke zu den Tieren, die vom Aussterben bedroht sind. Weltweit gilt dies allerdings kaum.

Besonders bekannt ist der Kuckuck dafür, wie seine Jungen großgezogen wird. Das überlässt er anderen Vögeln. Das Kuckucks-Weibchen legt seine Eier in fremde Nester, wie zum Beispiel Rohrsänger, Neuntöter, Bachstelzen und fast hundert andere Vogelarten. Ein kleiner Kuckuck lernt seine Eltern also nie kennen.

Das Aufziehen durch andere Vögel klappt aber nicht immer: Manche Vogelarten lassen ihre Nester im Stich, wenn sie merken, dass ein fremdes Küken darin sitzt. Je nach Vogelart passiert das bei fast jedem dritten Nest.