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Kopfläuse: Unterschied zwischen den Versionen

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Kopfläuse sind kleine [[Lebewesen]], die zu den [[Insekten]] gehören. Sie gehören zu den Menschenläusen und somit auch zu den Tierläusen. Sie leben nirgendwo außer auf den Kopfhaaren von [[Mensch]]en, am liebsten bei [[Kind]]ern. Es gibt sie auf der ganzen Welt.  
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Kopfläuse sind kleine [[Lebewesen]], die zu den [[Insekten]] gehören. Sie gehören zu den Menschenläusen und somit auch zu den Tierläusen. Kopfläuse gibt es auf der ganzen Welt. Sie mögen es gerne warm und leben nirgendwo außer auf den Kopfhaaren von [[Mensch]]en. Oft findet man die Läuse in den Kopfhaaren von [[Kind|Kindern]], da diese oft sehr eng zusammenrücken, beispielsweise beim [[Spiel|Spielen]].  
  
Kopfläuse haben an ihrem eigenen Kopf Werkzeuge scharf wie Messer. Damit ritzen sie die [[Haut|Kopfhaut]] des Menschen ein und saugen [[Blut]]. Das müssen sie alle zwei bis vier Stunden tun, sonst sterben sie nach spätestens einem Tag. Der Mensch merkt dann, dass die Kopfhaut beißt.  
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Kopfläuse haben an ihrem eigenen Kopf [[Werkzeug|Werkzeuge]] scharf wie Messer. Damit ritzen sie die [[Haut|Kopfhaut]] des Menschen ein und saugen [[Blut]]. Das müssen sie alle zwei bis vier Stunden tun, sonst sterben sie nach spätestens einem Tag. Der Mensch merkt dann, dass die Kopfhaut stark juckt. Wenn die Kopflaus die Kopfhaut aufkratzt um [[Blut]] zu saugen, entstehen Schwellungen auf der Haut. Auch diese jucken stark. Wenn man sich dann die Haut aufkratzt, können daraus Geschwüre und Entzündungen entstehen.
  
Eine Kopflaus lebt etwa einen [[Monat]] lang. Ein Weibchen macht in dieser Zeit etwa 150 bis 300 [[Ei]]er. Diese klebt sie mit einer Art Spucke an die [[Haar]]e, genau dort, wo sie aus der Haut wachsen, und am liebsten an den Schläfen, hinter den Ohren und im Nacken. Diese Spucke wird dann steinhart. Die Eihülle nennt man Nisse. Aus der Nisse schlüpft nach etwa einer [[Woche]] eine Nymphe. Daraus wird dann eine erwachsene Kopflaus.  
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Eine Kopflaus lebt etwa einen [[Monat]] lang. Ein Weibchen legt in dieser Zeit etwa 150 bis 300 [[Ei]]er. Diese klebt sie mit einer Art Spucke an die [[Haar]]e, genau dort, wo sie aus der Haut wachsen, und am liebsten an den Schläfen, hinter den Ohren und im Nacken. Diese Spucke wird dann steinhart. Die Eihülle nennt man Nisse. Aus der Nisse schlüpft nach etwa einer [[Woche]] eine Nymphe. Daraus wird dann eine erwachsene Kopflaus.  
  
Wenn die Kopflaus die Kopfhaut aufkratzt um Blut zu saugen, entstehen Schwellungen auf der Haut. Diese jucken stark. Wenn man sich dann die Haut aufkratzt, können daraus Geschwüre entstehen.
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Ein Mensch kann seine Kopfläuse an andere Menschen weitergeben, bevor er selber merkt, dass er welche hat. Kopfläuse können nicht fliegen oder springen. Sie können aber sehr schnell und geschickt krabbeln und gelangen so von Kopf zu Kopf. Sie können auch auf [[Kleidung|Kleidungsstücke]] wandern und von dort in die Haare eines anderen Menschen krabbeln.  
  
Ein Mensch kann seine Kopfläuse an andere Menschen weitergeben, bevor er selber merkt, dass er welche hat. Zudem sind die Nissen sehr klein und schlecht erkennbar. Wenn bei einem Kind Anzeichen auftauchen, untersuchen Fachleute meist ganze Schulklassen.  
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Die Nissen sind sehr klein, weißlich und deswegen schlecht erkennbar, vor allem in hellen Haaren. Man kann seine Haare mit einem speziellen Kamm kämmen, der sehr enge Zinken hat oder man kann die Nissen mit einer Lupe suchen und dann vom Haar ziehen.  
  
Bei einem Befall mit Kopfläusen hilft eigentlich nur ein Mittel aus der [[Apotheke]]. Dieses muss genau nach Vorschrift angewendet werden. Kleider, Mützen, Schals, aber auch Schlafanzüge und Bettzeug sollten gewaschen werden. Hingegen muss man keine Polstermöbel, Gardinen, Teppiche oder Matratzen reinigen. Dort hinein verkriechen sich Kopfläuse nämlich nicht.
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Bei einem Befall mit Kopfläusen hilft aber eigentlich nur verschiedene Mittel aus der [[Apotheke]]. Dieses muss genau nach Vorschrift angewendet werden. Es gibt Mittel, die die Läuse und Eier vergiften und Mittel, die die Atemorgane der Läuse verkleben, so dass sie keine Luft mehr bekommen und ersticken.
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Kleider, Mützen, Schals, aber auch Schlafanzüge und Bettzeug sollten heiß gewaschen werden. Bürsten und Kämme müssen sehr gut gereinigt werden. Hingegen muss man keine Polstermöbel, Gardinen, Teppiche oder Matratzen reinigen. Dort hinein verkriechen sich Kopfläuse nämlich nicht.
  
 
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Version vom 10. April 2021, 22:44 Uhr

Kopfläuse sind winzig. Hier liegen links ein Weibchen und rechts ein Männchen zwischen einem Streichholz und einer 1-Cent-Münze.
Eine männliche Kopflaus stark vergrößert unter einem Mikrospkop

Kopfläuse sind kleine Lebewesen, die zu den Insekten gehören. Sie gehören zu den Menschenläusen und somit auch zu den Tierläusen. Kopfläuse gibt es auf der ganzen Welt. Sie mögen es gerne warm und leben nirgendwo außer auf den Kopfhaaren von Menschen. Oft findet man die Läuse in den Kopfhaaren von Kindern, da diese oft sehr eng zusammenrücken, beispielsweise beim Spielen.

Kopfläuse haben an ihrem eigenen Kopf Werkzeuge scharf wie Messer. Damit ritzen sie die Kopfhaut des Menschen ein und saugen Blut. Das müssen sie alle zwei bis vier Stunden tun, sonst sterben sie nach spätestens einem Tag. Der Mensch merkt dann, dass die Kopfhaut stark juckt. Wenn die Kopflaus die Kopfhaut aufkratzt um Blut zu saugen, entstehen Schwellungen auf der Haut. Auch diese jucken stark. Wenn man sich dann die Haut aufkratzt, können daraus Geschwüre und Entzündungen entstehen.

Eine Kopflaus lebt etwa einen Monat lang. Ein Weibchen legt in dieser Zeit etwa 150 bis 300 Eier. Diese klebt sie mit einer Art Spucke an die Haare, genau dort, wo sie aus der Haut wachsen, und am liebsten an den Schläfen, hinter den Ohren und im Nacken. Diese Spucke wird dann steinhart. Die Eihülle nennt man Nisse. Aus der Nisse schlüpft nach etwa einer Woche eine Nymphe. Daraus wird dann eine erwachsene Kopflaus.

Ein Mensch kann seine Kopfläuse an andere Menschen weitergeben, bevor er selber merkt, dass er welche hat. Kopfläuse können nicht fliegen oder springen. Sie können aber sehr schnell und geschickt krabbeln und gelangen so von Kopf zu Kopf. Sie können auch auf Kleidungsstücke wandern und von dort in die Haare eines anderen Menschen krabbeln.

Die Nissen sind sehr klein, weißlich und deswegen schlecht erkennbar, vor allem in hellen Haaren. Man kann seine Haare mit einem speziellen Kamm kämmen, der sehr enge Zinken hat oder man kann die Nissen mit einer Lupe suchen und dann vom Haar ziehen.

Bei einem Befall mit Kopfläusen hilft aber eigentlich nur verschiedene Mittel aus der Apotheke. Dieses muss genau nach Vorschrift angewendet werden. Es gibt Mittel, die die Läuse und Eier vergiften und Mittel, die die Atemorgane der Läuse verkleben, so dass sie keine Luft mehr bekommen und ersticken. Kleider, Mützen, Schals, aber auch Schlafanzüge und Bettzeug sollten heiß gewaschen werden. Bürsten und Kämme müssen sehr gut gereinigt werden. Hingegen muss man keine Polstermöbel, Gardinen, Teppiche oder Matratzen reinigen. Dort hinein verkriechen sich Kopfläuse nämlich nicht.



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