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Kommunismus: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Kommunismus ist eine Vorstellung davon, wie die Menschen in [[Zukunft]] leben werden. Kommunisten glauben, dass es gerechter wäre, wenn alle wichtigen Dinge, vor allem die Fabriken und [[Rohstoff|Bodenschätze]], allen gemeinsam gehören. Dann gäbe es keine Armen und keine Reichen mehr und keine [[Krieg]]e. Niemand müsste mehr hungern oder auf der [[Straße]] schlafen, weil er sich die Miete für eine Wohnung nicht leisten kann.  
 
Der Kommunismus ist eine Vorstellung davon, wie die Menschen in [[Zukunft]] leben werden. Kommunisten glauben, dass es gerechter wäre, wenn alle wichtigen Dinge, vor allem die Fabriken und [[Rohstoff|Bodenschätze]], allen gemeinsam gehören. Dann gäbe es keine Armen und keine Reichen mehr und keine [[Krieg]]e. Niemand müsste mehr hungern oder auf der [[Straße]] schlafen, weil er sich die Miete für eine Wohnung nicht leisten kann.  
  
== Kommunistische Staaten ==
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Es gab schon mehrere Versuche, den Kommunismus einzuführen, vor allem in der [[Sowjetunion]] und anderen Ländern Osteuropas oder auch in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]]. Es gab nur mehr eine Partei. Die Unternehmen gehörten dem Staat. Dabei wurde der Staat zu stark und unterdrückte seine [[Bürger]], vor allem die, die dagegen waren. Das ist auch heute noch in den Ländern der Fall, die sich selbst „kommunistisch“ nennen, nämlich in [[China]], [[Nordkorea]], [[Vietnam]], Laos und [[Kuba]].
Es gab schon mehrere Versuche, den Kommunismus einzuführen, vor allem in der [[Sowjetunion]] und anderen Ländern Osteuropas oder auch in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]]. Das geschah über das höchste Gesetz im Staat, der [[Verfassung]]. Dort standen Bedingungen damit es fast unmöglich wurde etwas anderes als Kommunismus zu erlauben. Nur wenige Leute bestimmten wie gewählt wird und wer Kandidat sein kann zum Parlament. Es gab nur eine Partei. Damit war die Meinung von [[Bürger]], vor allem die, die dagegen waren, supertoll unterdrückt. Nur Leute die kommunistisch denken, kamen ins Parlament und konnten mitbestimmen wie die Gesetze und Regeln des Staates aussehen.
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Es gab wenige wichtige Regeln. Alle Leute hatten eine Arbeit und damit ein Einkommen. Die Ausbildung wurde gefördert, es gab umfassende Kinderbetreuung. Bis auf sehr persönliche Sachen war privates Eigentum nicht erlaubt. Die Unternehmen gehörten dem Staat, der Boden gehörte dem Staat. Wenn Gewinn erzielt wurde, gehört der dem Staat. Wenn jemand privat etwas besass, wie ein Haus, durfte er damit keinen Gewinn erzielen. Der Staat regelte den Mietpreis. Er war so niedrig dass die Häuser nicht mehr repariert wurden. Die Wirtschaft wurde zentral geplant. Blöd dabei war dass man dabei immer etwas vergessen konnte und die Auswirkung nicht immer abschätzen. Ab und zu mussten die Menschen hungern. Oder frieren. Oder es gab kein Baumaterial für Wohnungen, da man etwas anderes für wichtiger geplant hatte.
 
 
Es gibt auch heute noch kommunistische Länder, wie [[China]], [[Nordkorea]], [[Vietnam]], Laos und [[Kuba]].
 
 
== Die Theorie und ihre Geschichte ==
 
 
Sozialismus ist ein ähnliches [[Wort]] wie Kommunismus. Auch hier geht es um etwas Gemeinsames. Für Kommunisten ist der Sozialismus eine Stufe vor dem Kommunismus. Kommunistische Länder nennen sich daher meist nur „sozialistisch“, Kommunismus sei noch etwas für die [[Zukunft]]. Es gibt aber auch Politiker, die sich als Sozialisten sehen und nichts vom Kommunismus halten. Sie sprechen auch vom demokratischen Sozialismus und betonen damit, dass sie nicht durch Gewalt, sondern durch [[Wahl]]en an die Regierung kommen wollen.
 
Sozialismus ist ein ähnliches [[Wort]] wie Kommunismus. Auch hier geht es um etwas Gemeinsames. Für Kommunisten ist der Sozialismus eine Stufe vor dem Kommunismus. Kommunistische Länder nennen sich daher meist nur „sozialistisch“, Kommunismus sei noch etwas für die [[Zukunft]]. Es gibt aber auch Politiker, die sich als Sozialisten sehen und nichts vom Kommunismus halten. Sie sprechen auch vom demokratischen Sozialismus und betonen damit, dass sie nicht durch Gewalt, sondern durch [[Wahl]]en an die Regierung kommen wollen.
  

Version vom 31. Juli 2018, 16:44 Uhr

Lange bevor es kommunistische Regierungen gab, haben Karl Marx und Friedrich Engels vor über 150 Jahren über den Kommunismus geschrieben. In Berlin steht dieses Denkmal für die beiden deutschen Denker.

Der Kommunismus ist eine Vorstellung davon, wie die Menschen in Zukunft leben werden. Kommunisten glauben, dass es gerechter wäre, wenn alle wichtigen Dinge, vor allem die Fabriken und Bodenschätze, allen gemeinsam gehören. Dann gäbe es keine Armen und keine Reichen mehr und keine Kriege. Niemand müsste mehr hungern oder auf der Straße schlafen, weil er sich die Miete für eine Wohnung nicht leisten kann.

Es gab schon mehrere Versuche, den Kommunismus einzuführen, vor allem in der Sowjetunion und anderen Ländern Osteuropas oder auch in der Deutschen Demokratischen Republik. Es gab nur mehr eine Partei. Die Unternehmen gehörten dem Staat. Dabei wurde der Staat zu stark und unterdrückte seine Bürger, vor allem die, die dagegen waren. Das ist auch heute noch in den Ländern der Fall, die sich selbst „kommunistisch“ nennen, nämlich in China, Nordkorea, Vietnam, Laos und Kuba.

Sozialismus ist ein ähnliches Wort wie Kommunismus. Auch hier geht es um etwas Gemeinsames. Für Kommunisten ist der Sozialismus eine Stufe vor dem Kommunismus. Kommunistische Länder nennen sich daher meist nur „sozialistisch“, Kommunismus sei noch etwas für die Zukunft. Es gibt aber auch Politiker, die sich als Sozialisten sehen und nichts vom Kommunismus halten. Sie sprechen auch vom demokratischen Sozialismus und betonen damit, dass sie nicht durch Gewalt, sondern durch Wahlen an die Regierung kommen wollen.

Wladimir Uljanow aus Russland, der sich Lenin nannte. Er sagte, dass man als Kommunist nicht auf den Kommunismus warten, sondern ihn mit Gewalt herbeiführen soll. Er wurde zum Herrscher über Russland und hat viele Menschen töten lassen.

Der Kommunismus ist also eine politische Idee, über die viel gestritten wird. Seine Gegner sagen, der Kommunismus ist nicht gut für den Menschen, weil sich jeder frei entfalten und durch Fleiß gut leben können soll.

Aber auch die Anhänger des Kommunismus sind sich nicht einig, wie der richtige Kommunismus aussehen soll. Sie streiten vor allem auch darüber, auf welchem Weg man dahin kommt, und ob man die Menschen friedlich oder mit Gewalt zum Kommunismus bewegen soll. Viele, die den Kommunismus an sich gut finden, mögen diese Gewalt nicht. Sie mögen auch nicht, dass in Ländern, wo der Kommunismus ausgeübt wird, nur eine einzige Partei erlaubt ist, nämlich die kommunistische.



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