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Klima

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
Version vom 7. März 2019, 23:36 Uhr von Michael Schulte (Diskussion | Beiträge) (Textersetzung - „ deshalb “ durch „ deshalb “)
Thailand: Hier im tropischen Regenwald wachsen Pflanzen sehr gut.

Wenn man vom Klima spricht, ist gemeint, dass es irgendwo normalerweise warm oder kalt ist, dass es trocken oder feucht ist. Das Klima einer Gegend ist so, wie man es über Jahre beobachtet hat. Man denkt also an einen langen Zeitraum. Das Wetter ist etwas Ähnliches, aber vom Wetter spricht man, wenn man an einen Tag oder wenige Wochen denkt. Es geht also beim Wetter um einen kurzen Zeitraum.

Das Klima hängt stark von der Nähe zum Äquator ab. In seiner Nähe ist es heißer, gegen den Nordpol oder den Südpol hin wird es kälter. Europa liegt etwa in der Mitte. Deshalb haben hier die meisten Länder ein gemäßigtes Klima. Es wird also meistens nicht sehr kalt und nicht sehr warm, außer in vielen Gebieten südlich der Alpen.

Heiß ist es hingegen in den Gegenden um den Äquator, zum Beispiel in Afrika und in Südamerika. Dieses Gebiet nennt man Tropen. Dort kann es feucht-heiß sein, dort findet man oft Regenwald. Ist es trocken-heiß, findet man Wüste.

Das Klima kann sich ändern, das dauert aber normalerweise viele Jahre. Auch die Menschen tragen dazu bei, dass das Klima der Welt sich ändert. Dieser Klimawandel kommt dadurch, dass vor allem Fabriken, Autos, Flugzeuge, Heizungen und Vieh Gase ausstoßen, zum Beispiel Kohlenstoffdioxid. Solche Gase sorgen dafür, dass bestimmte Teile der Sonnenstrahlen die Erde stärker erwärmen.

Welche Klimazonen gibt es?

Dies sind die Klimazonen oder Klimagürtel der Erde:
rosa: Tropische Zone
gelb: Subtropische Zone
grün: Warm-gemäßigte Zone
pink: Kalt-gemäßigte Zone
hellblau: Tundra-Zone
hellgrau: Polargebiete

Die Klimazonen legen sich wie Streifen oder Gürtel um die Erde. Es beginnt beim Äquator. Dann legt sich ein Gürtel an den anderen. Die Gebiete um den Nord- und den Südpol sind keine Streifen, sondern Kreise.

In den Tropen gibt es keine Jahreszeiten, weil die Sonne das ganze Jahr über am Mittag fast senkrecht über der Erde steht. Dadurch sind die Tage und Nächte immer gleich lang und ist es sehr heiß. In den meisten Gebieten fällt auch sehr viel Regen, deshalb entsteht Regenwald.

In den Subtropen ist es im Sommer warm bis heiß und im Winter nicht sehr kalt, zumindest tagsüber. In vielen Gebieten gibt es Wüste. In Europa gehören Italien, Griechenland und Teile Spaniens zu den Subtropen.

In den gemäßigten Zonen gibt es große Unterschiede zwischen den Jahreszeiten. Auch sind hier im Winter die Tage kürzer, weil die Sonne über der anderen Erdhalbkugel steht. Dafür sind sie im Sommer länger, weil die Sonne über der Nordhalbkugel steht. Im Süden wachsen eher Laubwälder, im Norden nur noch Nadelwälder. Man unterscheidet die südlicher gelegene warm-gemäßigte Zone von der nördlicher gelegenen kalt-gemäßigten Zone.

Die Polargebiete sind Kältewüsten. Nur selten liegt hier die Temperatur knapp über null Grad Celsius. Es fällt wenig Schnee. Es gibt hier nur sehr gut angepasste Lebewesen.

Was ist das Mittelmeerklima?

Das Mittelmeerklima gehört zur warm-gemäßigten Klimazone. Es herrscht vor allem um das Mittelmeer, aber auch in einigen anderen kleinen Teilen der Welt. Es gibt jedes Jahr nur eine bestimmte Regenmenge, weniger als bei uns. Der Regen fällt vor allem im Winter.

Mittelmeerklima bedeutet aber auch eine höhere Temperatur als bei uns. Es kann zwar tagsüber sehr heiß werden, meistens ist es aber noch erträglich, zumindest am Schatten. Wegen des Mittelmeerklimas eignet sich diese Zone sehr gut für den Badeurlaub.





Zu „Klima“ findet ihr mehr Inhalte in der Kindersuchmaschine „Frag Finn“.

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