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Jordanien

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Freitagsgebet vor der Husseinmoschee in Amman.

Jordanien ist ein Land im Nahen Osten. Nur Israel und Palästina trennen es vom Mittelmeer. Es ist etwas größer als Österreich.

Ein Großteil von Jordanien ist Wüste, im Osten liegen Berge. An seiner Westgrenze liegt das Tote Meer, ein großer Salzsee. Im Sommer ist es sehr heiß, im Winter kann es im Nordwesten auch regnen.

Welche Geschichte hat Jordanien?

Petra

Die Region, wo heute Jordanien liegt ist seit sehr langer Zeit bewohnt. Im Laufe der Zeit gehörte es zu vielen alten Reichen, wie zu den Ägyptern, den Römern und vielen anderen. Berühmt ist die über 2000 Jahre alte Stadt Petra, deren Gebäude in den Fels gemeiselt wurden. Im 7. Jahrhundert wurde das Land von den Arabern erobert, die Kreuzritter waren eine Zeit lang im Westen und schließlich gehörte das Land den türkischen Osmanen. Nach dem Ersten Weltkrieg verwalteten die Briten das Land, bis man es 1946 in die Unabhängigkeit entließ.

Was muss man über die Menschen in Jordanien wissen?

Die meisten Menschen in Jordanien sind Araber und Muslime, es gibt aber auch eine kleine christliche Minderheit. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind palästinensische Araber, die ursprünglich wegen Kriege mit Israel aus ihrer Heimat fliehen mussten.

Wer hat in Jordanien das Sagen?

Jordanien ist eine Monarchie, das heißt es gibt einen König, der in dem Land noch sehr viel Macht hat. Er muss sich aber an die Verfassung halten, also auch die Gesetze befolgen. Es gibt auch ein Parlament, in dem das Volk durch Wahlen seine Vertreter schickt.

Womit verdienen die Menschen in Jordanien ihr Geld?

Das Land ist nicht sehr reich. Man kann nur wenig Landwirtschaft betreiben, weil das Land oft zu trocken ist. Das meiste Geld verdient dasc Land mit dem abbau von Phosphat, aus dem Dünger hergestellt wird. Es gibt auch noch ein paar andere Bodenschätze, wie zum Beispiel Kupfer.