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Istanbul

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Der Bosporus ist eine Meerenge, eine Stelle, an der das Meer schmal wird. Sie verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmara-Meer. Das linke Ufer gehört zu Europa, das rechte zu Asien.

Istanbul ist die größte Stadt der Türkei. Hier leben fast 16 Millionen Menschen. Istanbul liegt im Nordwesten des Landes, zwischen dem Schwarzen Meer im Norden und dem Marmara-Meer im Süden. Der Bosporus verbindet beide Meere miteinander. Außerdem ist er die Grenze zwischen Europa und Asien. Man sagt daher, dass Istanbul als einzige Stadt der Welt auf zwei Kontinenten liegt. Außerdem wird Istanbul auch die „Stadt der sieben Hügel“ genannt, weil sie zuerst auf sieben kleinen Hügeln erbaut wurde.

Die Stadt wurde schon im Altertum gegründet und trug anfangs einen griechischen Namen: Byzantion oder auch Byzanz. Die Römer benannten sie in Konstantinopel um, zu Ehren des römischen Kaisers Konstantin. Das war der erste Kaiser, der Christ wurde.

Am Anfang des Mittelalters wurde das Römische Reich geteilt. Konstantinopel war lange Zeit die Hauptstadt des Oströmischen Reiches, das später auch Byzantinisches Reich genannt wurde. Im Jahr 1453 eroberten die Osmanen die Stadt und machten sie zur Hauptstadt ihres Osmanischen Reiches. In der Altstadt gibt es viele Moscheen, Museen und Kirchen aus diesen Zeiten.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges entstand die Türkische Republik. Seit dem Jahr 1930 heißt die Stadt Istanbul. Hauptstadt des Landes ist seit 1923 allerdings Ankara, das etwa 500 Kilometer östlich liegt.

Was bietet Istanbul im Sport?

In Istanbul gibt es viele Fußballvereine. Darunter sind fünf Teams der ersten Liga. Dazu gehören die drei erfolgreichsten türkischen Mannschaften. Fenerbahçe Istanbul war 19 Mal Meister, Galatasaray Istanbul war 21 Mal Meister und Beşiktaş Istanbul war 15 Mal Meister. Es gibt nur zwei Mannschaften aus anderen Städten die Meister wurden. Das waren Bursaspor und Trabzonspor.

Die Stadt hat sich fünf Mal um die Austragung der Olympischen Sommerspiele beworben. Doch keine dieser Bewerbungen war erfolgreich. Im Sommer organisiert das Nationale Olympische Komitee den Eurasischen Schwimmwettkampf, bei dem die die Teilnehmer von Asien nach Europa schwimmen. Mehr als 1.500 Schwimmer aus der ganzen Welt legen dabei sechseinhalb Kilometer zurück.



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