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Irland ist ein Land im Nordwesten von [[Europa]]. Die Republik Irland liegt auf der [[Insel]], die den gleichen Namen hat. Allerdings gehört der nordöstliche Zipfel, „[[Nordirland]]“, zu [[Großbritannien]]. Die [[Grenze]] zu Nordirland ist die einzige [[Grenze]] zu einem anderen Land.  
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Irland ist ein Land im [[Nordwesten]] [[Europa]]s und ein Mitglied der [[Europäische Union|Europäischen Union]]. Die [[Republik]] Irland liegt auf der [[Insel]], die den gleichen [[Name]]n trägt. Allerdings gehört der [[Himmelsrichtung|nördöstlich]]e Zipfel, „[[Nordirland]]“, zu [[Großbritannien]]. Die [[Grenze]] zu Nordirland ist die einzige [[Grenze]] zu einem anderen Land.  
  
Die ganze Insel war seit seit etwa 1700 ein Teil von Großbritannien. Erst nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] konnten die Iren wieder über sich selbst bestimmen, also erst nach mehr als 200 Jahren. In dieser [[Zeit]] hat sich viel verändert. Die allermeisten Iren sprechen heute kein Irisch mehr, das ist eine [[Kelten|keltische]] Sprache, sondern [[Englische Sprache|Englisch]].  
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Irland ist fast doppelt so groß wie die [[Schweiz]], hat aber nur etwas mehr als halb so viele [[Einwohner]]. Besonders im 19. Jahrhundert sank die Bevölkerungszahl, weil viele Iren [[Migration|auswanderten]]. Schätzungen zufolge gibt es heute auf der ganzen Welt etwa 60 bis 70 Millionen Menschen mit irischen Vorfahren.
  
Und in den Jahren nach 1840 gab es eine schlimme Hungersnot in Irland. Trotzdem haben die Briten Getreide von Irland nach [[England]] gebracht. Mehr als eine Million Iren sind damals gestorben, noch mehr sind ausgewandert. Darum leben in [[Amerika]] viele Menschen, deren Vorfahren aus Irland gekommen sind.
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Heute ist Irland ein eher kleines Land in der [[Europäische Union|Europäischen Union]]. Im Vergleich zu [[Österreich]] hat Irland nur halb so viele Einwohner, aber fast doppelt so viel Fläche. Dublin im Osten, an der Küste gegenüber Großbritannien, ist die größte Stadt und die [[Hauptstadt]]. Die meisten Iren sind Katholiken, in Nordirland hingegen ist man oft protestantisch.
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Die ganze Insel gehörte etwa seit dem [[Jahr]] 1700 zu Großbritannien. Erst nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] konnten die Iren wieder über sich selbst bestimmen, also erst nach mehr als 200 [[Jahr]]en. In dieser [[Zeit]] hat sich viel verändert. Die allermeisten Iren sprechen heute kein Irisch mehr, das ist eine [[Kelten|keltische]] [[Sprache]], sondern [[Englisch]].
  
Man nennt Irland die grüne Insel, wegen der vielen Wiesen und Weiden. Dort grasen acht Millionen Schafe, zweimal so viele, wie es Iren gibt. Im Westen und Süden gibt es mehr [[Gebirge]]. Grün ist auch das vierblättrige Kleeblatt, ein Sinnbild für die Iren.
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== Was passierte früher in Irland? ==
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Das keltische [[Volk]] der Iren bewohnte die Insel bereits im [[Altertum]]. Als die [[Römer]] Britannien eroberten, wurde das benachbarten Irland, von den Römern Hibernia genannt, verschont. Vielleicht blieb gerade deshalb die keltische [[Kultur]] in Irland viel länger bestehen als in [[England]].  
  
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Im [[Mittelalter]] wurde Irland ein katholisches Königreich. Oftmals wurde es von [[Wikinger]]n angegriffen, die auf der Insel eigene Siedlungen gründeten. Eine der Siedlungen war Dublin, die spätere Hauptstadt Irlands. Im 18. Jahrhundert wurde Irland ein Teil des [[Britisches Weltreich|Britischen Weltreichs]].
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In den Jahren nach 1840 gab es eine schlimme [[Hunger]]snot in Irland. Trotzdem brachten die Briten [[Getreide]] von Irland nach England. Mehr als eine [[Million]] Iren starben damals, noch mehr wanderten aus. Darum leben heute in [[Amerika]] viele Menschen, deren [[Vorfahren]] aus Irland stammen.
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Um das Jahr 1920 gab es immer mehr Iren, die nicht mehr zu Großbritannien gehören wollten. Das führte zu einem [[Krieg|Unabhängigkeitskrieg]], der zwei Jahre dauerte. Danach wurde Irland eine Republik, doch der Norden blieb bei Großbritannien. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es deshalb viel Streit zwischen dem Norden und dem Süden Irlands.
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== Wofür kennt man Irland? ==
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Man nennt Irland die grüne Insel, wegen der vielen [[Wiese]]n und Weiden. Dort grasen acht [[Million]]en [[Schaf]]e, doppelt so viele, wie es Iren gibt. Im [[Westen]] und Süden gibt es mehr [[Gebirge]]. Grün ist auch das vierblättrige Kleeblatt, ein [[Symbol|Sinnbild]] für die Iren.
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Irland ist die Heimat vieler bekannter [[Dichter]] und [[Musik]]er. Der Limerick, ein lustiges [[Gedicht]], stammt aus dem Süden Irlands. Die irische Musik ist bekannt für wilde [[Geige|Geigen]]musik. Gesungen werden die alten Lieder in Englisch oder Irisch.
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Das bekannteste Volksfest Irlands ist der St. Patrick's Day am 17. März. Da feiert man den [[Heiliger|heiligen]] Patrick, der den Iren einst das [[Christentum]] predigte. An diesem Tag tragen alle grüne [[Kleidung|Kleider]], es wird viel [[Alkohol]] getrunken und man singt irische Lieder. Irische Einwanderer brachten das Volksfest in die [[USA]]. Von dort aus wurde es in der ganzen Welt bekannt.
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Die irische [[Küche]] kennt viele deftige Mahlzeiten. Viele Gerichte enthalten [[Schaf|Lamm]]- oder [[Schweine]]fleisch. Das Irish Stew ist zum Beispiel ein Eintopf, der sich aus Lammfleisch, [[Kartoffel]]n, [[Zwiebel]]n und Petersilie zusammensetzt. Zu den Speisen trinkt man gerne ein starkes, dunkles [[Bier]]. Auch Whiskey ist in Irland ein beliebter Alkohol. 
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James Joyce by Alex Ehrenzweig, 1915 cropped (cropped).jpg|James Joyce ist ein bekannter [[Schriftsteller]] aus Irland
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Darren Gleeson and Jonathan Glynn.jpg|Ein Nationalsport ist Hurling, das man mit Schlägern und einem Ball spielt.
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Cliffs of Moher, Irland.jpg|Die Klippen von Moher
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File:Poulnabrone dolmen 03.jpg|Der Dolmen von Pulnabrone liegt im [[Westen]] Irlands. Er wurde vor über 5200 Jahren erbaut
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U2 on Joshua Tree Tour 2017 Brussels 8-1-17.jpg|Die Band U2 kommt aus Dublin
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Aktuelle Version vom 20. November 2019, 20:01 Uhr

Klexikon K.png Irland  
Flag of Ireland.svg
Flagge
Hauptstadt Dublin
Amtssprache Englisch, Irisch
Staatsoberhaupt Präsident Michael D. Higgins
Einwohnerzahl etwa 5 Millionen
Fläche etwa 70.000 Quadratkilometer
Ireland on the globe (Europe centered).svg
Wo das Land in Europa liegt
Übersicht: Alle Staaten der Erde
Der Ring von Kerry, so heißt eine bekannte Straße im Südwesten. Dort hat man einen guten Ausblick auf die Küste.

Irland ist ein Land im Nordwesten Europas und ein Mitglied der Europäischen Union. Die Republik Irland liegt auf der Insel, die den gleichen Namen trägt. Allerdings gehört der nördöstliche Zipfel, „Nordirland“, zu Großbritannien. Die Grenze zu Nordirland ist die einzige Grenze zu einem anderen Land.

Irland ist fast doppelt so groß wie die Schweiz, hat aber nur etwas mehr als halb so viele Einwohner. Besonders im 19. Jahrhundert sank die Bevölkerungszahl, weil viele Iren auswanderten. Schätzungen zufolge gibt es heute auf der ganzen Welt etwa 60 bis 70 Millionen Menschen mit irischen Vorfahren.

Dublin im Osten, an der Küste gegenüber Großbritannien, ist die größte Stadt und die Hauptstadt. Die meisten Iren sind Katholiken, in Nordirland hingegen sind viele Menschen protestantisch.

Die ganze Insel gehörte etwa seit dem Jahr 1700 zu Großbritannien. Erst nach dem Ersten Weltkrieg konnten die Iren wieder über sich selbst bestimmen, also erst nach mehr als 200 Jahren. In dieser Zeit hat sich viel verändert. Die allermeisten Iren sprechen heute kein Irisch mehr, das ist eine keltische Sprache, sondern Englisch.

Was passierte früher in Irland?

Das keltische Volk der Iren bewohnte die Insel bereits im Altertum. Als die Römer Britannien eroberten, wurde das benachbarten Irland, von den Römern Hibernia genannt, verschont. Vielleicht blieb gerade deshalb die keltische Kultur in Irland viel länger bestehen als in England.

Im Mittelalter wurde Irland ein katholisches Königreich. Oftmals wurde es von Wikingern angegriffen, die auf der Insel eigene Siedlungen gründeten. Eine der Siedlungen war Dublin, die spätere Hauptstadt Irlands. Im 18. Jahrhundert wurde Irland ein Teil des Britischen Weltreichs.

In den Jahren nach 1840 gab es eine schlimme Hungersnot in Irland. Trotzdem brachten die Briten Getreide von Irland nach England. Mehr als eine Million Iren starben damals, noch mehr wanderten aus. Darum leben heute in Amerika viele Menschen, deren Vorfahren aus Irland stammen.

Um das Jahr 1920 gab es immer mehr Iren, die nicht mehr zu Großbritannien gehören wollten. Das führte zu einem Unabhängigkeitskrieg, der zwei Jahre dauerte. Danach wurde Irland eine Republik, doch der Norden blieb bei Großbritannien. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es deshalb viel Streit zwischen dem Norden und dem Süden Irlands.

Wofür kennt man Irland?

Man nennt Irland die grüne Insel, wegen der vielen Wiesen und Weiden. Dort grasen acht Millionen Schafe, doppelt so viele, wie es Iren gibt. Im Westen und Süden gibt es mehr Gebirge. Grün ist auch das vierblättrige Kleeblatt, ein Sinnbild für die Iren.

Irland ist die Heimat vieler bekannter Dichter und Musiker. Der Limerick, ein lustiges Gedicht, stammt aus dem Süden Irlands. Die irische Musik ist bekannt für wilde Geigenmusik. Gesungen werden die alten Lieder in Englisch oder Irisch.

Das bekannteste Volksfest Irlands ist der St. Patrick's Day am 17. März. Da feiert man den heiligen Patrick, der den Iren einst das Christentum predigte. An diesem Tag tragen alle grüne Kleider, es wird viel Alkohol getrunken und man singt irische Lieder. Irische Einwanderer brachten das Volksfest in die USA. Von dort aus wurde es in der ganzen Welt bekannt.

Die irische Küche kennt viele deftige Mahlzeiten. Viele Gerichte enthalten Lamm- oder Schweinefleisch. Das Irish Stew ist zum Beispiel ein Eintopf, der sich aus Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie zusammensetzt. Zu den Speisen trinkt man gerne ein starkes, dunkles Bier. Auch Whiskey ist in Irland ein beliebter Alkohol.




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