Klexikon.de ist die Wikipedia für Kinder, auf MiniKlexikon.de sogar in leichter Sprache

Honig

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.
Ein Bild von einer Biene, ganz von nahe: Sie saugt an einem Tropfen Honing. Bienen sammeln den Nektar in einem Magen, wo er schon etwas in Richtung Honig verarbeitet wird. Daher könnte man Honig auch Bienenkotze nennen.

Honig ist ein Produkt von Bienen. Sie stellen ihn aus Nektar oder Honigtau her, der aus den Blüten von Pflanzen stammt. Sie lagern ihn in Bienenwaben aus Wachs. Dann verschließen sie die Waben mit einem Wachsdeckel. Den Honig brauchen sie im Winter, um nicht zu verhungern.

Honig wird oft geraubt: Bären machen sich über die Bienenstöcke her. Durch ihr dickes Fell nützen die Stacheln der Bienen nichts. Die Bienen müssen dann wegfliegen und einen neuen Bienenstock errichten.

Auch Menschen nutzen Honig schon seit vielen Tausend Jahren. Schon in der Steinzeit gab es „Honigjäger“. Die Menschen merkten schnell, dass man die Bienen mit Rauch vertreiben und dann mehr oder weniger in Ruhe den Stock plündern kann.

Im Altertum, von den alten Römern bis nach dem Mittelalter war Honig das wichtigste Süßungsmittel, da es noch keinen Zucker gab. Die Römer benutzten ihn vor allem häufig zum Backen. Wer es sich im Mittelalter leisten konnte, süßte damit den eher sauren Wein.

Auch heute wird noch viel Honig gegessen: Über eine Million Tonnen, also über eine Milliarde Kilogramm wird im Jahr hergestellt. Wir essen ihn vor allem als Brotaufstrich.

Was machen Imker?

Dieser Imker schabt frischen Honig samt dem Wachs in Gläser. Selbst das Wachs soll für die Menschen gesund sein.

Den Bienenzüchter nennt man Imker. Er sorgt dafür, dass es den Bienen gut geht, damit er viel Honig ernten kann. Damit sie schneller vorwärtskommen, gibt er ihnen vorgefertigte Wachsplatten in Holzkästen. Auf diesen Platten bauen die Bienen die Waben auf. So brauchen sie weniger Zeit für den Wabenbau und konzentrieren sich auf das Sammeln von Nektar und auf die Pflege der Jungtiere. Das Wachs für den Bau der Waben stellen sie selber her: Sie haben dazu besondere Drüsen an ihrem Bauch. Diese Organe können Wachs herstellen.

Als Lohn holt sich der Imker die fertigen Waben aus dem Bienenstock. Er entfernt die Wachsschicht oben und gibt die Waben in eine Schleudermaschine. Die Waben werden solange geschleudert, bis der ganze Honig rausgeflossen ist. Nun wird er noch in Gläsern abgefüllt.

Imker sorgen auch für Wachs. Daraus haben die Menschen schon im Mittelalter ihre Kerzen gezogen oder gegossen. Wachskerzen duften nicht nur gut, sondern sie rußen auch nicht.

Damit die Bienen im Winter nicht verhungern, muss ihnen der Imker einen Ersatz geben. Weil Honig viel Zucker enthält, bietet sich dickes Zuckerwasser an. Den Zucker kann der Imker billig einkaufen, den Honig teuer verkaufen.




Klexikon.de ist die Wikipedia für Kinder zwischen 5 und 15 Jahren, also ein kostenloses Online-Lexikon für Schulkinder. Zum Thema Honig findet ihr einen besonders einfachen Artikel auf MiniKlexikon.de und weitere Kinderseiten in der Kindersuchmaschine „Frag Finn“.

Das Klexikon wird gefördert vom weltgrößten Wikipedia-Förderverein Wikimedia Deutschland, von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz im Bereich des Bundesfamilienministeriums.

Unsere Klexikon-Botschafter sind die Fernseh-Moderatoren Ralph Caspers („Wissen macht Ah!“, “Die Sendung mit der Maus“ und „Frag doch mal die Maus“) und Julian Janssen („Checker Julian“).

Im Klexikon findest du das Wichtigste einfach erklärt, mit Definition und Bildern in etwa 3.500 Artikeln. Grundwissen kindgerecht und leicht verständlich für alle Schülerinnen und Schüler. Alles, was du für Unterricht, Hausaufgaben und Referate in der Schule wissen musst, in einem Kinderlexikon.