Heuschnupfen

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Aus diesen so genannten "Kätzchen" einer Haselnuss kommen die Haselnusspollen. Wenn man gegen Pollen der Haselnuss allergisch ist, sollte man sich davon fernhalten.

Heuschnupfen ist eine Allergie. Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, sind allergisch gegen Pollen, also Blütenstaub, von bestimmten Pflanzen. Im Frühling fliegen diese Pollen durch die Luft. Damit bestäuben sich die Pflanzen, damit sie Blüten bilden können. Der Name Heuschnupfen kommt daher, dass man früher beobachtet hat, dass Menschen in der Nähe von Heuhaufen anfangen mussten zu niesen. Man wusste damals nicht, dass diese Menschen gegen die Pollen von Heu, das ja nur getrocknetes Gras ist, allergisch sind.

Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, haben immer zur selben Zeit starken Schnupfen: Sie müssen niesen, ihre Augen jucken und sind rot, oder sie haben so viel Schleim in der Nase, dass sie kaum noch atmen können. Man kann Heuschnupfen zwar nicht heilen, aber es ist Wissenschaftlern möglich, die Pollen aufzufangen. Pollen kann man zwar nicht sehen, aber mit speziellen Geräten können die Wissenschaftler sie sichtbar machen und feststellen, von welcher Pflanze sie kommen. So können Menschen erfahren, welche Pollen gerade fliegen. Wenn sie wissen, dass sie gegen die Pollen dieser Pflanze allergisch sind, können sie Medizin, so genannte Anti-Allergika, nehmen. Diese Medikamente sind speziell für die Behandlung von Pollenallergie hergestellt. Damit kann man den Schnupfen ein wenig lindern und die Nase etwas freier machen. Aber heilen kann man Heuschnupfen damit auch nicht.

Durch das Auffangen und Untersuchen von Pollen hat man herausgefunden, welche Pollen wann fliegen und gegen welche Menschen allergisch sein können. Man hat herausgefunden, dass immer im frühen Frühling, also März bis April, die Pollen von der Birke, der Erle oder der Haselnuss fliegen. Etwas später dann, im Mai und Juni fliegen die Pollen von Gräsern und Beifuß. Um herauszufinden, ob man gegen Pollen allergisch ist, muss man bei einem Arzt eine Untersuchung machen lassen. Meistens wird einem dann Blut abgenommen, aus dem der Arzt dann feststellen kann, ob und gegen was man allergisch ist.