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Hawaii

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Auf dem Foto von Hawaii aus dem Weltall sieht man, dass die Inseln auf einer Linie liegen. Sie sind Teil einer mehrere tausend Kilometer langen Kette von Vulkanen, die vom Meeresboden an die Oberfläche gekommen sind. Das kommt daher, dass mitten im Pazifik zwei Platten der Erde auseinandertreiben. Dort ist die Erdkruste so dünn, dass sich besonders leicht Vulkane bilden.

Hawaii ist eine Inselgruppe im Pazifik und zugleich eine der 50 Bundesstaaten der USA. In Hawaii leben etwa 1,5 Millionen Menschen.

Hawaii besteht aus insgesamt 137 Inseln. Wenn man die Fläche aller Inseln zusammenrechnet, kommt man etwa auf die Größe des deutschen Bundeslandes Thüringen. Die größte Insel, Hawaii, ist zugleich der Namensgeber des Bundesstaates. Die Hauptstadt Honolulu liegt auf der mittelgroßen Insel Oʻahu. Auf Hawaii ist es das ganze Jahr über warm und feucht. Die Inseln sind meist von dichtem Urwald bedeckt und es gibt viele Vulkane, die regelmäßig aktiv werden und ausbrechen. Im Prinzip besteht die Inselgruppe einzig aus Vulkanen, welche über den Meeresspiegel herausragen. An der Küste gibt es traumhafte Sandstrände, wo sich ein Hotel ans nächste reiht.

Im Jahr 1778 landete der britische Entdecker James Cook als erster Europäer auf Hawaii. Er gab den Inseln den Namen Sandwich-Inseln, benannt nach Lord Sandwich. Das war ein Adeliger aus Großbritannien, der auch als Erfinder des Sandwich gilt. Zu dieser Zeit war Hawaii ein Königreich. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Königin aber gestürzt. Danach war Hawaii eine Republik, ehe es ein Teil der USA wurde. Im Zweiten Weltkrieg waren in Hawaii viele Flugzeuge der US-Armee stationiert. Deshalb wurde die Insel im Jahr 1941 von den Japanern angegriffen. Das führte dazu, dass die USA Japan den Krieg erklärten. Im Jahr 1959 wurde Hawaii zum 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Seit einigen Jahren streben viele Menschen auf Hawaii nach der Unabhängigkeit. Sie finden, dass die Inseln von den USA wie eine Kolonie behandelt wurden und den Ureinwohnern Unrecht getan wurde.

Neben Englisch wird auch eine einheimische Sprachen gesprochen. Die hawaiianische Sprache ist die Sprache der Ureinwohner in diesem Teil von Ozeanien. Sie hat ein Alphabet mit nur 13 Buchstaben; nur wenige Sprachen haben noch weniger. Diese Sprache ist vom Aussterben bedroht, denn immer mehr Menschen sprechen nur noch Englisch. Im Jahr 1900 sprachen noch 37.000 Menschen Hawaiianisch als Muttersprache. Heute sind es weniger als 1.000 Menschen. Die meisten davon sind über 70 Jahre alt. Ein hawaiianisches Wort ist auch bei uns bekannt. Es heißt „Aloha“ und wird bei der Begrüßung verwendet. Es soll Freundschaft und Liebe ausdrücken.

Hawaii ist ein beliebtes Urlaubsziel, besonders Amerikaner gehen gerne dort hin. Viele Einwohner verdienen am Tourismus. Nebst dem werden viele Produkte aus der Landwirtschaft ins Ausland verkauft. Das sind Ananas, Macadamia-Nüsse und Tabak. Die Firma Dole, deren Name auf manchen Bananen steht, wurde auf Hawaii gegründet.

Hawaii ist in sportlicher Hinsicht wichtig. Dort wurde das Windsurfen erfunden. Und dort findet auch der wichtigste Triathlon-Wettbewerb statt. Er heißt Ironman, was auf Deutsch Eisenmann bedeutet. Dieser extrem anstrengende Wettbewerb wird von einem der Veranstalter so beschrieben: „Schwimme 3,8 km, radle 180 km, laufe 42,2 km. Prahle damit für den Rest deines Lebens!“



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