Hauslehrer: Unterschied zwischen den Versionen

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Heute gibt es Hauslehrer nur noch selten. In [[Deutschland]] bestimmt der [[Staat]], dass alle Kinder eine Schule besuchen müssen. Ausnahmen gibt es nur, wenn ein Kind zum Beispiel lange Zeit krank ist. In [[Österreich]] und der [[Schweiz]] hingegen muss ein Kind nur Unterricht erhalten, der muss aber nicht unbedingt in der Schule stattfinden. Allerdings machen das nur wenige Familien so.
  
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Version vom 12. Januar 2018, 22:31 Uhr

Ein Bild aus dem Jahr 1864: Ein Hauslehrer mit seinen beiden Schülerinnen
Eine Zeichnung aus dem Jahr 1880: Eine Hauslehrerin unterrichtet zwei Mädchen.

Ein Hauslehrer unterrichtet Kinder in dem Haus bei ihnen zuhause. Der Hauslehrer lebt entweder im selben Haus oder besucht die Kinder an den Tagen, an denen er Hausunterricht erteilt. Oft sind die Kinder Geschwister, die gemeinsam unterrichtet werden.

Früher war ziemlich normal, dass reiche Leute einen Hauslehrer für ihre Kinder hatten. Es waren Adlige oder reiche Bürger. Sie wollten für ihre Kinder eine besonders gute Bildung, durch einen Hauslehrer, den sie sich selbst für die Kinder ausgesucht hattten. Diese Eltern wollten auch nicht, dass ihre Kinder gemeinsam mit armen Kindern in eine Schule gingen.

Hauslehrerinnen waren viel seltener. Frauen wurden eher angestellt, um die Kinder zu erziehen. Manchmal unterrichteten sie aber auch, oder es gab einen zusätzlichen Hauslehrer. Eine Hauslehrerin nannte man Gouvernante, sprich: Guwernante. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Fräulein Rottenmeier aus den „Heidi“-Geschichten.

Heute gibt es Hauslehrer nur noch selten. In Deutschland bestimmt der Staat, dass alle Kinder eine Schule besuchen müssen. Ausnahmen gibt es nur, wenn ein Kind zum Beispiel lange Zeit krank ist. In Österreich und der Schweiz hingegen muss ein Kind nur Unterricht erhalten, der muss aber nicht unbedingt in der Schule stattfinden. Allerdings machen das nur wenige Familien so.



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