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Guinea: Unterschied zwischen den Versionen

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Guinea ist ein [[Land]] im [[Westen]] [[Afrika]]s. Es grenzt an sechs Länder. Das größte von ihnen ist [[Mali]]. Die [[Hauptstadt]] Guineas heißt Conakry und liegt am [[Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozean]]. Conakry ist die einzige [[Stadt]] in Guinea mit über einer [[Million]] Einwohnern. Dort lebt etwa jeder siebte Einwohner des Landes.  
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Guinea ist ein [[Land]] im [[Westen]] [[Afrika]]s. Es [[Grenze|grenzt]] an sechs Länder. Das größte von ihnen ist [[Mali]]. Die [[Hauptstadt]] Guineas heißt Conakry und liegt am [[Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozean]]. Conakry ist die einzige [[Stadt]] in Guinea mit über einer [[Million]] Einwohnern. Dort lebt etwa jeder siebte Einwohner des Landes.  
  
 
Mit über 250.000 Quadratkilometern ist Guinea etwa so groß wie [[Großbritannien]]. Die [[Amtssprache]] in Guinea ist [[Französische Sprache|Französisch]]. Etwa 85 Prozent der Einwohner Guineas sind [[Islam|Muslime]]. Nur etwa 8 Prozent gehören dem [[Christentum]] an.  
 
Mit über 250.000 Quadratkilometern ist Guinea etwa so groß wie [[Großbritannien]]. Die [[Amtssprache]] in Guinea ist [[Französische Sprache|Französisch]]. Etwa 85 Prozent der Einwohner Guineas sind [[Islam|Muslime]]. Nur etwa 8 Prozent gehören dem [[Christentum]] an.  
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Erstmals besiedelt wurde das Gebiet des heutigen Guinea vermutlich im 1. Jahrtausend nach [[Jesus|Christus]]. Lange Zeit war hier das Reich Gana die vorherrschende Macht. Später dann gehörten Teile Guineas zum Königreich Mali.  
 
Erstmals besiedelt wurde das Gebiet des heutigen Guinea vermutlich im 1. Jahrtausend nach [[Jesus|Christus]]. Lange Zeit war hier das Reich Gana die vorherrschende Macht. Später dann gehörten Teile Guineas zum Königreich Mali.  
  
[[Portugal|Portugiesische]] Seefahrer erreichten Guinea im 15. [[Jahrhundert]] als erste [[Europa|Europäer]]. Sie ließen sich vereinzelt an der [[Küste]] des Landes nieder. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert war Guinea Teil [[Frankreich]]s. 1891 schloss sich die [[Kolonie]] mit einer weiteren Kolonie namens „Rivière du Sud“ zu „Französisch-Guinea“ zusammen. Seine Unabhängigkeit erlangte Guinea im Oktober 1958.  
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[[Portugal|Portugiesische]] Seefahrer erreichten Guinea im 15. [[Jahrhundert]] als erste [[Europa|Europäer]]. Sie ließen sich vereinzelt an der [[Küste]] des Landes nieder. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert war Guinea Teil [[Frankreich]]s. 1891 schloss sich die [[Kolonie]] mit einer weiteren Kolonie namens „Rivière du Sud“ zu „Französisch-Guinea“ zusammen. Seine [[Unabhängigkeit]] erlangte Guinea im Oktober 1958.  
  
 
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Zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Guineas zählt der Mont Richard-Molard. Der Mont Richard-Molard ist mit einer Höhe von 1752 [[Meter]]n der hächste [[Berg]] des Landes. Der Berg befindet sich im Südosten des Landes an der Grenze zu [[Liberia]] und zur [[Elfenbeinküste]].  
 
Zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Guineas zählt der Mont Richard-Molard. Der Mont Richard-Molard ist mit einer Höhe von 1752 [[Meter]]n der hächste [[Berg]] des Landes. Der Berg befindet sich im Südosten des Landes an der Grenze zu [[Liberia]] und zur [[Elfenbeinküste]].  
  
Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Los-[[Insel]]n (Îles de Los). Die Los-Inseln sind eine Inselgruppe vor der Hauptstadt Conakry im Atlantischen Ozean. Die Inselgruppe besteht aus drei Hauptinseln. Die größte von ihnen heißt Tamara.  
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Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Los-[[Insel]]n, auf französisch Îles de Los. Die Los-Inseln sind eine Inselgruppe vor der Hauptstadt Conakry im Atlantischen Ozean. Die Inselgruppe besteht aus drei Hauptinseln. Die größte von ihnen heißt Tamara.  
  
 
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Guinea zählt zu den zehn ärmsten Ländern der [[Welt]]. Außerdem kann nur etwa jeder dritte Einwohner des Landes Lesen und Schreiben. Nur die Hälfte aller [[Kind]]er in Guinea wurden eingeschult.
 
Guinea zählt zu den zehn ärmsten Ländern der [[Welt]]. Außerdem kann nur etwa jeder dritte Einwohner des Landes Lesen und Schreiben. Nur die Hälfte aller [[Kind]]er in Guinea wurden eingeschult.
  
Die meisten [[Mensch]]en in Guinea arbeiten in der [[Landwirtschaft]]. Angebaut werden vor allem [[Mais]], [[Maniok]] und [Reis]].  
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Die meisten [[Mensch]]en in Guinea arbeiten in der [[Landwirtschaft]]. Angebaut werden vor allem [[Mais]], [[Maniok]] und [[Reis]].  
  
Außerdem besitzt Guinea viele wertvolle Bodenschätze. Dazu gehören unter anderem Bauxit, Gold und [[Diamant]]en.
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Außerdem besitzt Guinea viele wertvolle [[Bodenschätze]]. Dazu gehören unter anderem Bauxit, Gold und [[Diamant]]en.
  
 
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Version vom 5. September 2018, 19:05 Uhr

Ein Blick über die Hauptstadt Conakry

Guinea ist ein Land im Westen Afrikas. Es grenzt an sechs Länder. Das größte von ihnen ist Mali. Die Hauptstadt Guineas heißt Conakry und liegt am Atlantischen Ozean. Conakry ist die einzige Stadt in Guinea mit über einer Million Einwohnern. Dort lebt etwa jeder siebte Einwohner des Landes.

Mit über 250.000 Quadratkilometern ist Guinea etwa so groß wie Großbritannien. Die Amtssprache in Guinea ist Französisch. Etwa 85 Prozent der Einwohner Guineas sind Muslime. Nur etwa 8 Prozent gehören dem Christentum an.

Inhaltsverzeichnis

Was bedeuten der Name und die Flagge?

Die Flagge Guineas

Der Name Guinea kommt aus der Tuareg-Sprache, einer in Westafrika verbreiteten Sprache. Guinea bedeutet soviel wie „Land des schwarzen Mannes“ oder „Buschland“

Die Flagge Guineas zeigt drei Streifen in den Farben rot, gelb und grün. Rot steht hierbei für das vergossene Blut im Kampf um die Unabhängigkeit. Gelb symbolisiert den Reichtum an Gold, die Sonne und die Gerechtigkeit. Die Farbe grün steht für das fruchtbare Land.

Was geschah früher?

Erstmals besiedelt wurde das Gebiet des heutigen Guinea vermutlich im 1. Jahrtausend nach Christus. Lange Zeit war hier das Reich Gana die vorherrschende Macht. Später dann gehörten Teile Guineas zum Königreich Mali.

Portugiesische Seefahrer erreichten Guinea im 15. Jahrhundert als erste Europäer. Sie ließen sich vereinzelt an der Küste des Landes nieder. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert war Guinea Teil Frankreichs. 1891 schloss sich die Kolonie mit einer weiteren Kolonie namens „Rivière du Sud“ zu „Französisch-Guinea“ zusammen. Seine Unabhängigkeit erlangte Guinea im Oktober 1958.

Wie sind das Klima und die Natur?

Der Mont Richard-Molard

Durchschnittlich liegt die Temperatur in Guinea bei knapp unter 30 Grad Celsius. Dabei ist die Temperatur im Land das ganze Jahr über ungefähr gleich. Jedoch gibt es in Guinea eine Regen- und eine Trockenzeit. Die Trockenzeit dauert von Dezember und April und die Regenzeit liegt zwischen Mai und November.

Zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Guineas zählt der Mont Richard-Molard. Der Mont Richard-Molard ist mit einer Höhe von 1752 Metern der hächste Berg des Landes. Der Berg befindet sich im Südosten des Landes an der Grenze zu Liberia und zur Elfenbeinküste.

Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Los-Inseln, auf französisch Îles de Los. Die Los-Inseln sind eine Inselgruppe vor der Hauptstadt Conakry im Atlantischen Ozean. Die Inselgruppe besteht aus drei Hauptinseln. Die größte von ihnen heißt Tamara.

Wie leben die Leute im Land?

Guinea zählt zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Außerdem kann nur etwa jeder dritte Einwohner des Landes Lesen und Schreiben. Nur die Hälfte aller Kinder in Guinea wurden eingeschult.

Die meisten Menschen in Guinea arbeiten in der Landwirtschaft. Angebaut werden vor allem Mais, Maniok und Reis.

Außerdem besitzt Guinea viele wertvolle Bodenschätze. Dazu gehören unter anderem Bauxit, Gold und Diamanten.



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