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Gold

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Eine Olympia-Gewinnerin mit einer Goldmedaille. Die besteht aber fast nur aus Silber.

Gold ist ein wertvolles Edelmetall. Seit vielen tausend Jahren wird es für die Herstellung von Schmuck und anderen kostbaren Gegenständen genutzt. Vor 2500 Jahren gab es bei den Römern die ersten Gold-Münzen als Geldstücke. Nach der Entdeckung Amerikas hatten es viele Europäer auf das Gold der eingeborenen Bevölkerung abgesehen. Die Europäer waren so gierig darauf, dass sie das Gold auch in Kriegen und Eroberungen an sich brachten. Spanien wurde damals auf diese Weise zum reichsten Land der Welt.

Bis heute ist Gold ein Zahlungsmittel. Der "Goldpreis" ist der Wert in Geld, für den man Gold bekommen oder verkaufen kann. Allerdings schwankt der Goldpreis stark, Gold kann also schnell an Wert verlieren oder gewinnen. Im Jahr 2011 musste man für eine Unze Gold, das sind gut 30 Gramm, über 1200 Euro bezahlen. Das war viermal mehr als zehn Jahre davor. Viele Staaten der Welt haben "Goldreserven", die sie in Notfällen verkaufen können, wenn das Land zum Beispiel nicht mehr genug Geld hat.

Wie hoch der Goldanteil eines Schmuckstücks ist, wird unter anderem in "Karat" ausgedrückt. Pures Gold hat 24 Karat, das ist der höchste Wert. Oft wird Gold aber mit einem anderen Metall gemischt, weil das nicht so teuer ist, außerdem ist reines Gold zu weich. Ein Goldring mit 8 Karat enthält zum Beispiel ein Drittel Gold und zwei Drittel andere Metalle wie Silber und Kupfer. Bei hochwertigem Schmuck liegt der Goldanteil bei weit über der Hälfte. Dagegen sind Olympischen Goldmünzen eigentlich eher Silbermünzen, weil auf über 90 Gramm Silber nicht einmal 10 Gramm Gold kommen.