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Ein Gen ist der Code oder der Teil eines Bauplans eines Lebewesens. Gene sind winzig klein und bilden eine Art Fäden, die Chromosomen. Alle Gene gemeinsam bilden das Genom eines Lebewesens. Es steckt in jeder Körperzelle.
 
Ein Gen ist der Code oder der Teil eines Bauplans eines Lebewesens. Gene sind winzig klein und bilden eine Art Fäden, die Chromosomen. Alle Gene gemeinsam bilden das Genom eines Lebewesens. Es steckt in jeder Körperzelle.
  

Version vom 5. April 2017, 17:53 Uhr

Chromosomen unter einem starken Mikroskop. Sie enthalten die Gene, welche die Erb-Informationen speichern.

Ein Gen ist der Code oder der Teil eines Bauplans eines Lebewesens. Gene sind winzig klein und bilden eine Art Fäden, die Chromosomen. Alle Gene gemeinsam bilden das Genom eines Lebewesens. Es steckt in jeder Körperzelle.

Die Gene geben also vor, wie sich der Körper eines Menschen, eines Tiers oder einer Pflanze entwickelt. Die Gene haben sich bei der Fortpflanzung aus den Genen von Mutter und Vater gemischt. So kommt es, dass ein Kind die Augenfarbe des Vaters und die Haarfarbe der Mutter haben kann.

Gene können sich im Lauf der Fortpflanzung zufällig verändern. Das kann von Vorteil sein, wenn ein Kind besonders stark oder ein Apfel besonders süß herauskommt. Diese Veränderungen können aber auch von Nachteil sein, beispielsweise wenn einem Kind nicht alle Glieder wachsen.

Die Evolutionslehre geht davon aus, dass sich die Vielfalt in der Natur durch solche Gendefekte entwickelt hat: Was besser war, hat überlebt, was schlechter war, ist ausgestorben.

Je näher Lebewesen verwandt sind, desto ähnlicher sind ihre Gene und Chromosomen. Der Mensch hat 46 Chromosomen, in denen die Gene sitzen. Der Schimpanse hat 48, das Schwein 38, der Hund 78. Aber nicht nur auf die Anzahl der Chromosomen kommt es an, sondern auch darauf, wie die Gene darin beschaffen sind.