2024 wird gefeiert: 10 Jahre Klexikon und 5 Jahre MiniKlexikon. Spenden helfen uns sehr!

Frau

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
Version vom 4. November 2016, 20:49 Uhr von Beat Rüst (Diskussion | Beiträge) (Bildversuch. Textanpassung folgt.)
Die Geschlechtsorgane der Frau sind nicht sichtbar. Sie liegen im Bauch drin und werden durch die Schamhaare verborgen.

Die Menschheit besteht aus Frauen und Männern. Äußerlich gesehen liegt der wichtigste Unterschied beim Körper in den Geschlechtsorganen. Diese kann man bei der Frau nicht sehen. Sie befinden sich im Bauch drin und werden durch die Schamhaare verdeckt. Die Frau kann schwanger werden. Dafür braucht es den Geschlechtsverkehr mit einem Mann oder eine künstliche Befruchtung.

Die weiteren Unterschiede zwischen Frau und Mann nennt man „sekundäre Geschlechtsmerkmale“. Sekundär bedeutet: Zweitrangig. Dies sind bei der Frau in erster Linie die Brüste. Sie wachsen während der Pubertät. In den Brüsten bildet sich nach einer Schwangerschaft Milch für das Baby. Außerdem haben Frauen ein etwas breiteres Becken als Männer um ausreichend Platz für ein Baby zu haben.

Frauen haben weniger Körperbehaarung als Männer. Auf dem Kopf, um die Geschlechtsorgane und unter den Armen ist es zwar bei Frau und Mann gleich, aber sonst haben Frauen eher wenig oder kaum Haare am Körper.

Die Muskeln der Frauen sind meist etwas weicher als bei den Männern. Sie erreichen damit nicht dieselben Leistungen im Sport. Deshalb gibt es immer Kategorien nach den Geschlechtern.

Viele wichtige Dinge im Leben hatten die Männer während Jahrhunderten sich selbst vorbehalten und die Frauen unterdrückt: In der Ehe mussten sich die Frauen den Männern fügen. Ihr Vermögen mussten sie beim Heiraten dem Mann abgeben. Die meisten Berufe und die Universitäten standen sowieso nur den Männern offen. In der Staatsführung ließen die Männer keine Frauen zu. Den Frauen blieb oft nur, sich um die Kinder zu kümmern oder ins Kloster zu gehen.

Das ist heute nicht mehr so. Die Frauen haben sehr lange darum gekämpft, die gleichen Rechte wie die Männer zu erhalten. Man nennt diesen Kampf: Emanzipation. In Deutschland und Österreich dürfen zum Beispiel Frauen erst seit dem Jahr 1918 wählen. In der Schweiz dauerte das bis 1971.