Frankfurt am Main

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Das Frankfurter Bankenviertel mit seinen Hochhäusern. Der braune Turm rechts davor gehört zum Kaiserdom: Hier wurden früher Könige und Kaiser gewählt und gekrönt, einer von ihnen ist auch hier begraben.

Frankfurt am Main ist die fünftgrößte Stadt in Deutschland, hier leben rund 700.000 Menschen. Die Stadt liegt ungefähr in der Mitte von Deutschland und heißt so, weil sie an dem Fluss Main liegt, und weil es noch ein anderes Frankfurt an der Oder gibt.

Frankfurt am Main gehört heute zum Bundesland Hessen. Im Mittelalter war es eine „Freie Reichsstadt“, in der kein Landesfürst zu bestimmen hatte, sondern nur die Bürger und der von ihnen gewählte Rat. Außerdem war Frankfurt lange Zeit so etwas wie die heimliche Hauptstadt Deutschlands: Bis 1806 trafen sich hier die Kurfürsten, um den deutschen König und Kaiser zu wählen. 1848 und 1849 tagte in der Paulskirche die Nationalversammlung, das erste gewählte Parlament für ganz Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte Frankfurt wirklich deutsche Hauptstadt werden, verlor dann aber gegen Bonn.

Heute ist Frankfurt vor allem als Stadt der Banken bekannt. Die wichtigste von ihnen ist die Europäische Zentralbank: Sie gibt die Euro-Geldscheine und Münzen aus und passt darauf auf, dass nie zuviel oder zuwenig Geld im Umlauf ist und dass die Preise nicht zu stark ansteigen. Die Banken und andere Firmen haben im Stadtzentrum viele Hochhäuser gebaut. Auf eines von ihnen, den „Main-Tower“, kann man mit dem Lift hochfahren und von oben die Aussicht genießen. Außerdem gibt es viele bedeutende Museen in Frankfurt, einen Zoo und den größten Flughafen in Deutschland.

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