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Francisco Franco: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Zeit, in der Franco regierte, nennt man in Spanien Franquismus, sprich: Frankismus. Francos Herrschaft endete erst im Jahr 1975, als der Diktator starb. Ein Jahr später wurden wieder demokratische [[Wahl]]en zugelassen.
 
Die Zeit, in der Franco regierte, nennt man in Spanien Franquismus, sprich: Frankismus. Francos Herrschaft endete erst im Jahr 1975, als der Diktator starb. Ein Jahr später wurden wieder demokratische [[Wahl]]en zugelassen.
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Version vom 17. September 2020, 22:07 Uhr

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Franco zeigte sich wie Hitler und Mussolini gerne in Militäruniformen. Auf diesem Gemälde ist er 48 Jahre alt.
Der junge Franco bei der Hochzeit mit seiner Frau Carmen Polo

Francisco Franco war ein Politiker aus Spanien. Fast vier Jahrzehnte lang regierte er sein Land als Diktator. Weil Franco zuvor ein Chef in der Armee gewesen war, bezeichneten ihn seine Anhänger auch als „General Franco“.

Franco wurde im Jahr 1892 in Ferrol geboren. Das liegt an der Küste im äußersten Nordwesten Spaniens. Als Kind sah er, wie die spanische Flotte dort eine schwere Niederlage gegen die USA einstecken musste. Das hatte großen Einfluss auf sein späteres Denken.

Francos Vater war sehr streng. Er wollte, dass Franco ein guter Soldat wird. Der kleine Junge galt schon damals als zäh und furchtlos. Laut seiner Schwester soll er sich einmal eine glühende Nadel aufs Handgelenk gepresst haben, ohne dabei eine Miene zu verziehen.

Seine Furchtlosigkeit verhalf ihm später dazu, in der Armee schnell aufzusteigen. Mit nur 22 Jahren wurde er Hauptmann. Damals kämpfte er in der spanischen Kolonie Marokko gegen aufständische Berber. Wegen einer Verletzung musste er jedoch einige Jahre später nach Spanien zurückkehren. Dort heiratete er Carmen Polo y Martínez-Valdés, eine Tochter aus reichem Hause.

Wie wurde Franco zum Diktator?

Im Jahr 1932 wurde Spanien eine Republik. Die Monarchie wurde abgeschafft und man trennte die Kirche vom Staat. Auch sorgte man dafür, dass die Reichen und Adeligen nicht mehr so mächtig sind und die einfachen Arbeiter mehr zu sagen haben. Nicht alle Spanier mochten die Republik. Besonders die Konservativen in der Armee wollten verhindern, dass Spanien zu einem sozialistischen Staat wird.

Francisco Franco war inzwischen General geworden. Im Jahr 1936 versuchte er mithilfe der Armee durch Gewalt der Herrscher von Spanien zu werden. Dadurch brach ein Bürgerkrieg aus. Der Spanische Bürgerkrieg dauerte drei Jahre. 1939 hatten Francos Soldaten ganz Spanien erobert. Unter anderem hatten sie dabei Unterstützung von Deutschland und Italien erhalten.

Was machte Franco als Diktator?

Franco schaffte die Demokratie ab und machte Spanien zu einem totalitären Staat. Wer gegen ihn war, wurde hingerichtet oder eingesperrt. Minderheiten wie die Basken und Katalanen behandelte er schlecht. Er fand auch den Faschismus von Adolf Hitler und Benito Mussolini gut. Anfangs war er sogar deren Verbündeter, verhielt sich im Zweiten Weltkrieg aber neutral.

Die Zeit, in der Franco regierte, nennt man in Spanien Franquismus, sprich: Frankismus. Francos Herrschaft endete erst im Jahr 1975, als der Diktator starb. Ein Jahr später wurden wieder demokratische Wahlen zugelassen.



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