Flusspferd

Aus Klexikon - Das Freie Kinderlexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Flusspferde sind Säugetiere. Sie gehören neben den Elefanten zu den schwersten Tieren, die auf dem Land leben. Flusspferde nennt man auch Nilpferde oder Hippopotamus.

Der Kopf des Nilpferdes ist groß und wuchtig mit einer Schnauze, die vorne sehr breit ist. Das Nilpferd kann bis zu 5 Meter lang werden und wiegt bis zu 4.500 Kilogramm, etwa so viel wie vier kleine Autos. Zwergnilpferde hingegen werden bis zu 1,5 Meter lang und können bis zu 1000 Kilogramm wiegen.

Nilpferde liegen tagsüber meist im Wasser oder verbringen ihre Zeit in der Nähe des Wassers. Sie tauchen gern, und oft ragen nur noch Augen, Nasenlöcher und Ohren aus dem Wasser. Obwohl sie bestens an das Leben im Wasser angepasst sind, können sie nicht schwimmen. Nilpferde laufen am Grund des Wassers entlang oder lassen sich tragen. Sie halten es bis zu 3 Minuten unter Wasser aus, ohne Luft holen zu müssen. Nachts gehen sie an Land um zu fressen. Sie leben in Afrika, meist südlich der Wüste Sahara. Nilpferde sind vom Aussterben bedroht.

Flusspferde sind Pflanzenfresser. Für das Fressen und die Nahrungssuche kommen sie aus dem Wasser und brauchen nachts bis zu 6 Stunden. Das Gras rupfen sie mit den Lippen ab. Nilpferde haben sehr große Eckzähne, die aber benutzen sie nur bei Kämpfen. Deshalb sind sie sehr gefährlich.