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[[Datei:NN Trade Fair 08-2016 img3.jpg|miniatur|Bogenfenster an einem alten Gebäude in [[Russland]]. Früher brauchte man über den Fenstern einen Bogen, der das Gewicht der Mauer trotz Fensters trug.]]
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[[Datei:Reichstagsgebäude - Ostansicht ( Links - Ecke - Bogenfenster ).jpg|miniatur|Ein Bogenfenster am Reichstagsgebäude in [[Berlin]]. Früher brauchte man über den Fenstern einen Bogen, der das Gewicht der Mauer über der Fensteröffnung trug.]]
Ein Fenster ist eine Öffnung in einem Gebäude oder auch in einem [[Auto]], in einem [[Schiff]] oder in einem anderem Fahrzeug. Fenster sind dazu da, dass Licht und Luft ins Gebäude kommen können. Außerdem kann man durch ein Fenster ins Gebäude schauen oder aus dem Gebäude hinaus schauen.
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Ein Fenster ist eine Öffnung in einem Gebäude oder auch in einem [[Auto]], in einem [[Schiff]] oder in einem anderen Fahrzeug. Fenster sind dazu da, dass [[Licht]] und [[Luft]] ins Gebäude kommen können. Außerdem kann man durch ein Fenster ins Gebäude schauen oder aus dem Gebäude hinaus schauen.
  
Schon in der [[Steinzeit]] hatten die Menschen Fenster in ihren Häusern. Doch es gab eher wenige oder kleine Fenster. Licht kam vor allem durch die Tür. Das Problem: Es gab noch kein Glas, daher war es schwierig, ein Fenster so dicht zu machen, dass dennoch Licht hinein kam. Eine Lösung dafür war, dass man eine Tierhaut mit Öl einschmierte und in den Fensterrahmen hängte.
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Schon in der [[Steinzeit]] hatten die Menschen Fenster in ihren [[Haus|Behausungen]]. Doch es gab eher wenige oder kleine Fenster. Licht kam vor allem durch die [[Tür]]. Das Problem: Es gab noch kein [[Glas]], daher war es schwierig, ein Fenster so dicht zu machen, dass dennoch Licht hinein kam. Eine Lösung dafür war, dass man eine [[Haut|Tierhaut]] mit [[Öl]] einschmierte und in den Fensterrahmen hängte. Manchmal brauchte man dazu auch die [[Blase]] von [[Schweine]]n.
  
Die [[Römisches Reich|alten Römer]] haben dann bereits Glas für ihre Fenster verwendet. Das war aber ziemlich teuer, und auch später war Fensterglas noch selten. Man konnte keine großen, flachen Glasflächen herstellen. Aus dem [[Mittelalter]] kennt man daher zum Beispiel die sogenannten Butzenscheiben. Sie bestanden aus mehreren kleinen Glasstücken nebeneinander.
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Die [[Römisches Reich|alten Römer]] verwendeten dann bereits Glas für ihre Fenster. Das war aber ziemlich teuer, und auch später war Fensterglas noch selten. Man konnte keine großen, flachen Glasflächen herstellen.  
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Die [[Römisches Reich|alten Römer]] verwendeten dann bereits Glas für ihre Fenster. Das war aber ziemlich teuer, und auch später war Fensterglas noch selten. Man konnte keine großen, flachen Glasflächen herstellen. Im [[Mittelalter]] verband man deshalb mehrere kleine Glasstücke mit Schienen aus [[Blei]]. So entstanden zum Beispiel die großen farbigen Glasfenster in den [[Kirche]]n.
  
 
Heute haben wohl die meisten Fenster eine große Glasscheibe. Sie werden seit etwa 1850 in der [[Industrie]] hergestellt. Etwa seit 1950 kann man auch gebogene Scheiben herstellen. Üblich ist es auch geworden, Isolierglas mit zwei oder mehreren Scheiben zu nehmen. Auf diese Weise verliert das Haus nicht so viel Wärme durch die Fenster.
 
Heute haben wohl die meisten Fenster eine große Glasscheibe. Sie werden seit etwa 1850 in der [[Industrie]] hergestellt. Etwa seit 1950 kann man auch gebogene Scheiben herstellen. Üblich ist es auch geworden, Isolierglas mit zwei oder mehreren Scheiben zu nehmen. Auf diese Weise verliert das Haus nicht so viel Wärme durch die Fenster.
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==Wie entsteht aus kleinen Glasstücken ein großes Fenster?==
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[[Datei:Église de Juillac, vitrail de Marie et Élisabeth enceintes, 2001.jpg|mini|Die einzelnen kleinen Glasstücke werden mit Schienen aus [[Blei]] verbunden. Diese Schienen nennt man „Ruten“. Das Ganze gleicht einem [[Mosaik]], nur ist es durchsichtig.]]
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Man musste einen Glasklumpen zuerst erhitzen, bis er dickflüssig war. Dann spießte ihn der Glasbläser auf ein Rohr und blies Luft hinein. So blähte sich das Glas zu einer Kugel auf. Wenn er sie auf einer flachen Unterlage in sich zusammenfallen ließ, wurde daraus eine kleine runde Scheibe.
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Jede der runden Scheiben umhüllte er mit einer Art Schiene aus [[Blei]], die man „Rute]] nennt. Solche Scheiben rückte er eng aneinander. Für die Räume dazwischen musste er Gläser zuschneiden und ebenfalls einsetzen. Die Berührungspunkte der Bleistreifen verband er mit heißem Zinn. Diesen Vorgang nennt man „verlöten“. So entstanden die sogenannten Butzenscheiben.
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Für ein Kirchenfenster mit bestimmten Figuren brauchte er größere Glasscheiben, die er einzeln zuschneiden musste, bis sie auf seine Vorlage passten. Die einzelnen Teile umgab er ebenfalls mit Bleiruten und lötete die Stücke zusammen. Bei großen Fenstern musste er zusätzlich Stäbe aus [[Eisen]] einsetzen, weil Blei für das Gewicht des Glases zu weich ist.
  
 
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File:AKMuseum5.JPG|Butzenscheiben in einem Museum in Österreich
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AKMuseum5.JPG|Butzenscheiben mit einem kleinen Schiebefenster
File:Kungliga Slotet from Af Chapman.jpg|Kleine runde Fenster bei Schiffen nennt man Bullauge.
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Rekonstrukce Staroměstské radnice 1AAO1818.jpg|Aus kleinen Glasscheiben und mit Bleiruten wird ein großes Fenster.
Datei:Kolo Moser Steinhof leibliche Tugenden Westen.jpg|Um das Jahr 1900: [[Mosaik]] aus Glas in der [[Kirche]] am Steinhof, [[Wien]]
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Stained glass before solder.jpg|Dieses Bleiglasfenster ist bereit für den Einbau.
File:0 3415 Berlin Hauptbahnhof - Berlin Central Station.jpg|Der [[Bahnhof|Hauptbahnhof]] von [[Berlin]] hat lauter Glasfassaden. Dabei ist die ganze Wand eine Art Fenster.
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Kungliga Slotet from Af Chapman.jpg|Kleine runde Fenster bei Schiffen nennt man Bullaugen.
File:Window shopping.jpg|Schaufenster sind dazu da, dass Kunden in ein Geschäft gucken können.
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0 3415 Berlin Hauptbahnhof - Berlin Central Station.jpg|Der [[Bahnhof|Hauptbahnhof]] von [[Berlin]] hat lauter Glasfassaden. Dabei ist die ganze Wand eine Art Fenster.
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Window shopping.jpg|Schaufenster sind dazu da, dass Kunden in ein Geschäft gucken können.
 
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Version vom 16. Juni 2019, 18:59 Uhr

Ein Bogenfenster am Reichstagsgebäude in Berlin. Früher brauchte man über den Fenstern einen Bogen, der das Gewicht der Mauer über der Fensteröffnung trug.

Ein Fenster ist eine Öffnung in einem Gebäude oder auch in einem Auto, in einem Schiff oder in einem anderen Fahrzeug. Fenster sind dazu da, dass Licht und Luft ins Gebäude kommen können. Außerdem kann man durch ein Fenster ins Gebäude schauen oder aus dem Gebäude hinaus schauen.

Schon in der Steinzeit hatten die Menschen Fenster in ihren Behausungen. Doch es gab eher wenige oder kleine Fenster. Licht kam vor allem durch die Tür. Das Problem: Es gab noch kein Glas, daher war es schwierig, ein Fenster so dicht zu machen, dass dennoch Licht hinein kam. Eine Lösung dafür war, dass man eine Tierhaut mit Öl einschmierte und in den Fensterrahmen hängte. Manchmal brauchte man dazu auch die Blase von Schweinen.

Die alten Römer verwendeten dann bereits Glas für ihre Fenster. Das war aber ziemlich teuer, und auch später war Fensterglas noch selten. Man konnte keine großen, flachen Glasflächen herstellen.

Die alten Römer verwendeten dann bereits Glas für ihre Fenster. Das war aber ziemlich teuer, und auch später war Fensterglas noch selten. Man konnte keine großen, flachen Glasflächen herstellen. Im Mittelalter verband man deshalb mehrere kleine Glasstücke mit Schienen aus Blei. So entstanden zum Beispiel die großen farbigen Glasfenster in den Kirchen.

Heute haben wohl die meisten Fenster eine große Glasscheibe. Sie werden seit etwa 1850 in der Industrie hergestellt. Etwa seit 1950 kann man auch gebogene Scheiben herstellen. Üblich ist es auch geworden, Isolierglas mit zwei oder mehreren Scheiben zu nehmen. Auf diese Weise verliert das Haus nicht so viel Wärme durch die Fenster.

Wie entsteht aus kleinen Glasstücken ein großes Fenster?

Die einzelnen kleinen Glasstücke werden mit Schienen aus Blei verbunden. Diese Schienen nennt man „Ruten“. Das Ganze gleicht einem Mosaik, nur ist es durchsichtig.

Man musste einen Glasklumpen zuerst erhitzen, bis er dickflüssig war. Dann spießte ihn der Glasbläser auf ein Rohr und blies Luft hinein. So blähte sich das Glas zu einer Kugel auf. Wenn er sie auf einer flachen Unterlage in sich zusammenfallen ließ, wurde daraus eine kleine runde Scheibe.

Jede der runden Scheiben umhüllte er mit einer Art Schiene aus Blei, die man „Rute]] nennt. Solche Scheiben rückte er eng aneinander. Für die Räume dazwischen musste er Gläser zuschneiden und ebenfalls einsetzen. Die Berührungspunkte der Bleistreifen verband er mit heißem Zinn. Diesen Vorgang nennt man „verlöten“. So entstanden die sogenannten Butzenscheiben.

Für ein Kirchenfenster mit bestimmten Figuren brauchte er größere Glasscheiben, die er einzeln zuschneiden musste, bis sie auf seine Vorlage passten. Die einzelnen Teile umgab er ebenfalls mit Bleiruten und lötete die Stücke zusammen. Bei großen Fenstern musste er zusätzlich Stäbe aus Eisen einsetzen, weil Blei für das Gewicht des Glases zu weich ist.



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