Klexikon.de – die Wikipedia für Kinder. Hier findet ihr alles über Urlaubsländer wie Portugal, Spanien, Italien oder Griechenland.

Erlen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche
(noch provisorisch)
 
K (links)
Zeile 1: Zeile 1:
[[File:Alder forest next Riga (Latvia) 4.jpg|thumb|Erlen wachsen am liebsten dort, wo es wenig Nährstoffe in der [[Erdboden|Erde]] hat.]]
+
[[File:Alder forest next Riga (Latvia) 4.jpg|thumb|Erlen wachsen am liebsten dort, wo es wenig Nährstoffe in der [[Erdboden|Erde]] gibt.]]
 
[[File:20171029Alnus glutinosa.jpg|thumb|Eine Schwarz-Erle im [[Herbst]]]]
 
[[File:20171029Alnus glutinosa.jpg|thumb|Eine Schwarz-Erle im [[Herbst]]]]
 
Erlen sind [[Laubbaum|Laubbäume]]. Sie sind verwandt mit den [[Birke]]n. In [[Europa|Mitteleuropa]] wachsen die Grün-Erle, die Grau-Erle und die Schwarz-Erle.  
 
Erlen sind [[Laubbaum|Laubbäume]]. Sie sind verwandt mit den [[Birke]]n. In [[Europa|Mitteleuropa]] wachsen die Grün-Erle, die Grau-Erle und die Schwarz-Erle.  
  
Das Besondere an den Erlen sind ihre [[Wurzel]]n. Sie bilden besondere Knöllchen aus, die mit [[Bakterie]]n zusammenarbeiten. Gemeinsam bilden sie den Stickstoff aus der [[Natur]] so um, dass die Erlen ihn als Dünger brauchen können. Die Erlen können deshalb auch dort leben, wo es für andere [[Pflanzen]] zu wenig Nährstoffe in der [[Erdboden|Erde]] hat.  
+
Das Besondere an den Erlen sind ihre [[Wurzel]]n. Sie bilden besondere Knöllchen aus, die mit [[Bakterien]] zusammenarbeiten. Gemeinsam wandeln sie den Stickstoff aus der [[Natur]] so um, dass die Erlen ihn als [[Dünger]] brauchen können. Die Erlen können deshalb auch dort leben, wo es für andere [[Pflanzen]] zu wenig Nährstoffe in der [[Erdboden|Erde]] gibt.  
  
 
Dank dieser Eigenschaft treten Erlen oft als erste Pflanzen auf, beispielsweise nach einer [[Lawine]]. Man nennt sie deshalb [[Pflanzen|Pionierpflanzen]]. Grau- und Schwarz-Erlen wachsen gerne an Ufern oder sonst in feuchten Gebieten. Dort gibt es ebenfalls wenig Nährstoffe im Boden.
 
Dank dieser Eigenschaft treten Erlen oft als erste Pflanzen auf, beispielsweise nach einer [[Lawine]]. Man nennt sie deshalb [[Pflanzen|Pionierpflanzen]]. Grau- und Schwarz-Erlen wachsen gerne an Ufern oder sonst in feuchten Gebieten. Dort gibt es ebenfalls wenig Nährstoffe im Boden.
  
Erlenholz ist mittelschwer und man kann es leicht bearbeiten. Früher machte man daraus vor allem [[Holzkohle]], die brauchte man zur Herstellung von Schießpulver. Man verwendet Erlenholz aber auch für Möbel. Sehr geeignet ist es auch für Trommeln und ähnliche [[Rhythmus]]-Instrumente. Erlenholz erträgt jedoch kaum Feuchtigkeit. Für Haustüren oder Außenwände wird es deshalb nicht verwendet.
+
Erlenholz ist mittelschwer und man kann es leicht bearbeiten. Früher machte man daraus vor allem [[Holzkohle]], die brauchte man zur Herstellung von Schießpulver. Man verwendet Erlenholz aber auch für [[Möbel]]. Sehr geeignet ist es auch für [[Trommel]]n und ähnliche Rhythmus-[[Instrument]]e. Erlenholz erträgt jedoch kaum Feuchtigkeit. Für Haustüren oder Außenwände wird es deshalb nicht verwendet.
  
In Mitteleuropa sind die Erlen gefährdet. Ein Scheinpilz lässt ihnen die Wurzeln abfaulen. Scheinpilze sind keine richtigen [[Pilz]]e, sondern sie sind eher mit den [[Algen]] verwandt.
+
In Mitteleuropa sind die Erlen gefährdet. Ein Scheinpilz lässt ihnen die Wurzeln abfaulen. Scheinpilze sind keine richtigen [[Pilz]]e, sondern sie sind eher mit den [[Alge]]n verwandt.
  
 
<gallery>
 
<gallery>

Version vom 19. Februar 2018, 21:14 Uhr

Erlen wachsen am liebsten dort, wo es wenig Nährstoffe in der Erde gibt.
Eine Schwarz-Erle im Herbst

Erlen sind Laubbäume. Sie sind verwandt mit den Birken. In Mitteleuropa wachsen die Grün-Erle, die Grau-Erle und die Schwarz-Erle.

Das Besondere an den Erlen sind ihre Wurzeln. Sie bilden besondere Knöllchen aus, die mit Bakterien zusammenarbeiten. Gemeinsam wandeln sie den Stickstoff aus der Natur so um, dass die Erlen ihn als Dünger brauchen können. Die Erlen können deshalb auch dort leben, wo es für andere Pflanzen zu wenig Nährstoffe in der Erde gibt.

Dank dieser Eigenschaft treten Erlen oft als erste Pflanzen auf, beispielsweise nach einer Lawine. Man nennt sie deshalb Pionierpflanzen. Grau- und Schwarz-Erlen wachsen gerne an Ufern oder sonst in feuchten Gebieten. Dort gibt es ebenfalls wenig Nährstoffe im Boden.

Erlenholz ist mittelschwer und man kann es leicht bearbeiten. Früher machte man daraus vor allem Holzkohle, die brauchte man zur Herstellung von Schießpulver. Man verwendet Erlenholz aber auch für Möbel. Sehr geeignet ist es auch für Trommeln und ähnliche Rhythmus-Instrumente. Erlenholz erträgt jedoch kaum Feuchtigkeit. Für Haustüren oder Außenwände wird es deshalb nicht verwendet.

In Mitteleuropa sind die Erlen gefährdet. Ein Scheinpilz lässt ihnen die Wurzeln abfaulen. Scheinpilze sind keine richtigen Pilze, sondern sie sind eher mit den Algen verwandt.



Diese Seite ist noch kein Klexikon-Artikel, sondern ein Entwurf. Hilf doch mit, ihn zu verbessern und zu erweitern. Mehr dazu erklärt die Seite Wie ein Artikel entsteht. Informationen über das Thema Erlen findest du in der Wikipedia auf Deutsch, im Digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache und in der Suchmaschine Blinde Kuh.