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Polarlicht: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Leuchtturm Akranes Iceland 2015 7001.jpg|mini|Polarlichter nahe des Nordpols, über einem [[Leuchtturm]] auf [[Island]]]]
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[[File:Church of light.jpg|mini|Polarlichter nahe des Nordpols, über einer [[Kirche]] auf [[Island]]]]
Das Polarlicht ist eine Leuchterscheinung an den Polen der [[Erde]], welche entsteht, wenn der „Sonnenwind“, also elektrisch geladene Teilchen aus der [[Sonne]], in die [[Atmosphäre]] eindringen und dort [[Atome und Moleküle|Atome]] in der Luft zum Leuchten bringen. Weil dieses Leuchten meistens nahe des [[Nordpol]]s oder des [[Südpol]]s auftritt, nennt man es auch Nordlicht oder Südlicht. Je nachdem, welche Luft-Teilchen getroffen werden und in welcher Höhe, leuchten sie dabei in verschiedenen Farben von rot über grün bis hin zu blau und violett.
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Das Polarlicht ist ein Leuchten am [[Himmel]] um den [[Nordpol]] und den [[Südpol]]. Es kann rot sein oder grün und sogar blau bis violett. Es entsteht, wenn der „Sonnenwind“ in die [[Atmosphäre]] eindringt. Als „Sonnenwind“ bezeichnet man [[Elektrizität|elektrisch]] geladene Teilchen aus der [[Sonne]]. Sie bringen [[Atome und Moleküle|Atome]] in der [[Luft]] zum Leuchten. Unter besonderen Umständen sieht man Polarlichter auch viel weiter im [[Himmelsrichtung|Süden]].
  
== Warum entstehen Polarlichter hauptsächlich an den Polen? ==
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Polarlichter kann man immer wieder von bloßem [[Auge]] beobachten. Für die [[Mensch]]en in diesen Regionen gehören sie zum Alltag. Früher sahen die Menschen darin oft ein Zeichen der [[Gott|Götter]]. Sie sagten mit einem Polarlicht oft schlimme Dinge voraus, zum Beispiel [[Hunger]], [[Krankheit]] oder [[Krieg]]. Andere [[Volk|Völker]] verbanden die Polarlichter mit den [[Tod|Toten]]. Erst vor etwa ein- bis zweihundert [[Jahr]]en fanden die [[Wissenschaft]]ler erste Erklärungen über die Entstehung der Polarlichter.
Die Erde ist von einem großen [[Magnet|Magnetfeld]] umgeben, welches die allermeisten Sonnen-Teilchen um die Erdatmosphäre herum ablenkt und so einen Zusammenstoß mit Luft-Atomen verhindert. Nur an den beiden magnetischen Polen der Erde durchbricht dieses Magnetfeld die Atmosphäre, so dass die Sonnen-Teilchen dort in Kontakt mit der Luft kommen können.
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Schon eine 2500 [[Jahr]]e alte [[Keilschrift]] aus Babylonien berichtet über Polarlichter. Es war eine Ausnahme, dass sie so weit bis in den Süden reichten. Im 18. [[Jahrhundert]] beschäftigten sich Forscher mit den Polarlichtern und dachten, dass sich Sonnenlicht in den [[Eis]]kristallen der [[Wolken]] spiegeln und so das Leuchten hervorbringen würde.
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Damit blieb noch die Frage offen, warum Polarlichter hauptsächlich an den Polen entstehen. Die Erklärung geht so: Die Erde ist von einem großen [[Magnet|Magnetfeld]] umgeben, welches die allermeisten Sonnen-Teilchen um die Erdatmosphäre herum ablenkt und so einen Zusammenstoß mit Luft-Atomen verhindert. Nur an den beiden magnetischen Polen der Erde durchbricht dieses Magnetfeld die Atmosphäre, so dass die Sonnen-Teilchen dort in Kontakt mit der Luft kommen können.
  
 
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Version vom 28. Oktober 2020, 12:05 Uhr

Polarlichter nahe des Nordpols, über einer Kirche auf Island

Das Polarlicht ist ein Leuchten am Himmel um den Nordpol und den Südpol. Es kann rot sein oder grün und sogar blau bis violett. Es entsteht, wenn der „Sonnenwind“ in die Atmosphäre eindringt. Als „Sonnenwind“ bezeichnet man elektrisch geladene Teilchen aus der Sonne. Sie bringen Atome in der Luft zum Leuchten. Unter besonderen Umständen sieht man Polarlichter auch viel weiter im Süden.

Polarlichter kann man immer wieder von bloßem Auge beobachten. Für die Menschen in diesen Regionen gehören sie zum Alltag. Früher sahen die Menschen darin oft ein Zeichen der Götter. Sie sagten mit einem Polarlicht oft schlimme Dinge voraus, zum Beispiel Hunger, Krankheit oder Krieg. Andere Völker verbanden die Polarlichter mit den Toten. Erst vor etwa ein- bis zweihundert Jahren fanden die Wissenschaftler erste Erklärungen über die Entstehung der Polarlichter.

Was sagt die Wissenschaft über das Polarlicht?

Schon eine 2500 Jahre alte Keilschrift aus Babylonien berichtet über Polarlichter. Es war eine Ausnahme, dass sie so weit bis in den Süden reichten. Im 18. Jahrhundert beschäftigten sich Forscher mit den Polarlichtern und dachten, dass sich Sonnenlicht in den Eiskristallen der Wolken spiegeln und so das Leuchten hervorbringen würde.

Später dachte man, dass Elektronen aus dem Weltall auf das Gas in der Atmosphäre treffen würden und so das Leuchten entstehen würde. Elektronen sind kleinste Teilchen, die wir als Elektrizität wahrnehmen. Aber auch diese Theorie stimmte noch nicht.

Erst im Jahr 1959 fand eine sowjetische Raumsonde heraus, dass es den Sonnenwind gibt. Das sind elektrisch geladene Teilchen aus der Sonne. Je nachdem, welche Luft-Teilchen sie treffen und in welcher Höhe, leuchten sie dabei in verschiedenen Farben.

Damit blieb noch die Frage offen, warum Polarlichter hauptsächlich an den Polen entstehen. Die Erklärung geht so: Die Erde ist von einem großen Magnetfeld umgeben, welches die allermeisten Sonnen-Teilchen um die Erdatmosphäre herum ablenkt und so einen Zusammenstoß mit Luft-Atomen verhindert. Nur an den beiden magnetischen Polen der Erde durchbricht dieses Magnetfeld die Atmosphäre, so dass die Sonnen-Teilchen dort in Kontakt mit der Luft kommen können.



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